Dienstag, 12. April 2016

Rezension : "Endgame-die Hoffnung" - James Frey

Titel : Endgame - die Hoffnung 
Autor : James Frey
Verlag und Leseprobe : Oetinger Verlagsgruppe
HC, 592 Seiten
Preis : 19,99 €
Reihe : Ja, Band 2 der Trilogie 
VÖ : Oktober 2015

"Endgame - die Hoffnung"  - James Frey



Der Erdschlüssel ist gefunden. Die ersten Spieler sind tot. Der Rest spielt entweder alleine weiter oder in Teams.
Nun gilt es, den Himmelsschlüssel zu finden. Doch irgendwie läuft Endgame nicht fair : Die Schöpfer selbst greifen ein und mischen die Karten neu.
Die Spieler bekommen Hinweise und Hilfsmittel, um die anderen Spieler und den Himmelsschlüssel aufzuspüren.
Bei einigen Spielern beginnt sich aufgrund der bislang sehr grausamen und blutigen Ereignisse die Frage zu stellen : Kann ich Endgame aufhalten ? Was ist wichtiger – die Menschheit zu retten oder selbst Mensch zu bleiben?
Und es kommt noch schlimmer : Nachdem der Erdschlüssel gefunden wurde und die Spieler dem Himmelsschlüssel auf der Spur sind, steht „das Ereignis“ kurz bevor : Ein Asteroid taucht aus heiterem Himmel auf – er droht in 90 Tagen mit der Erde zu kollidieren.
Die Informationen sickern an die Öffentlichkeit, die langsam beginnt in Panik zu geraten. Parallel dazu entscheiden sich tatsächlich auch Spieler, die Tatsache von Endgame, den 12 Spielern und den 12 Geschlechtern den Menschen publik zu machen.
Doch die meisten glauben den Botschaften und Youtube-Videos nicht.  Und immer noch überstürzen sich die Ereignisse : Eine sehr gut organisierte Kampfeinheit der Regierung schafft es tatsächlich, einige der Spieler zu identifizieren und zu lokalisieren.
Parallel dazu treibt auch noch direkt auf der Erde einer der Schöpfer sein Unwesen – und er muss ausgerottet werden.  Dies ist die Mission von Hilal – und es tauchen immer noch mehr Geheimnisse auf…

In Endgame – die Hoffnung geht es wie gewohnt weiter mit dem rasanten Bäumchen-Wechsel-Dich in kurzen Kapiteln, die zwischen den einzelnen Spielern hin und herspringen. Die Kombinationen verändern sich im Lauf der Handlung, weil die Spieler immer mehr aufeinandertreffen, da sie alle dem gleichen Ziel zustreben.
Insgesamt ist Endgame-die Hoffnung deutlich ereignisreicher als der erste Teil, und vor allem vielfältiger, was die einzelnen Handlungsstränge angeht. Das bringt die Komplexität in die Geschichte, die der erste Teil für manche noch etwas vermissen ließ.
Dennoch lässt sich das Buch mit seinen knapp 600 Seiten superleicht und schnell lesen, man fliegt geradezu über die Seiten, langatmige Teile und weitschweifige Erzählteile sucht man hier absolut vergebens, was Endgame zu einem richtigen Reißer werden lässt. Das Buch kann man locker an e1-2 Abenden weglesen und wer möchte, kann sich zwischendurch noch an den eingebauten Rätseln vergnügen, die die Reihe ebenso wie der Erzählstil zu etwas ganz Besonderem machen.
Was ich sehr gut finde am zweiten Teil ist, dass teilweise die Geschichte der einzelnen Geschlechter und vor allem auch die Entstehung teilweise beschrieben wird, und ebenso wie es zur jetztigen Situation kam, wo die Schöpfer herkamen. Hier werden einige Mythen wieder aufgenommen, die wir aus der bekannten Menschheitsgeschichte kennen.
„Die Hoffnung“ ist für mich eine absolute Steigerung zu Band eins und wie ich entdeckt habe, erscheint im Herbst Band 3, das Finale der Trilogie : „Die Entscheidung“.
Ich für meinen Teil freue mich total das es weiter geht und kann es nicht erwarten zu erfahren, was mit dem Himmelsschlüssel passiert und wie Endgame ausgeht ! Ich kann das Buch jedem Fan von Panem & Co. nur ans Herz legen !



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