Sonntag, 5. Juni 2016

Rezension: "Der Dämon von Naruel - der Berg der Elemente" - Janine Prediger

Titel: Der Dämon von Naruel - der Berg der Elemente
Autor: Janine Prediger
Mehr Infos: Naruel Home
TB, 285 Seiten
Preis: 12,95 €
Reihe: Ja, Band 1


„Der Dämon von Naruel – Der Berg der Elemente“ von Janine Prediger

Inhalt:

Das Waisenkind Pan wird von den Amphimen, einem grausamen Fischvolk, entführt, um von Ihnen zu einer willenlosen Soldatin ausgebildet zu werden.
Doch ihr Lehrmeister Oberon findet Gefallen an ihr und bildet sie besonders hart aus, um eines Tages mit Ihr den Anführer der Amphimen Alistos, zu töten und zu entkommen.
Doch etwas geht schief, und der Endkampf mit Alistos kommt zu früh. Durch eine unbedachte Tat kann Pan den Kampf sogar bestehen, da sie heimlich eine sagenumwobene verfluchte Frucht gegessen hat.
Doch offensichtlich hat diese Frucht noch ganz andere unerwünschte Auswirkungen: Pan verwandelt sich allmählich in einen Dämon.
Allerdings ahnt sie davon noch nichts, als sie sich aufmacht, um ihren Bruder zu suchen, den sie jahrelang nicht gesehen hat. Auf ihrer Reise erfährt sie, dass sie nur eine Möglichkeit hat, den Dämon, zu dem sie wird, zu bannen:  Sie verkörpert eine reinkarnierte Halbgöttin und muss ihr männliches Gegenstück finden, um den Dämon zu bekämpfen.
Dafür muss Sie jedoch eine sehr gefährliche Reise quer über den Kontinent bestehen und sich am Berg der Elemente den schwersten Prüfungen ihres Lebens stellen.

Beurteilung 

Dieses Buch zeigt einmal mehr, dass ein Autor keine Berühmtheit sein und das Buch bei keinem großen Verlag erschienen sein muss, um gut zu sein. Ich war wirklich sehr positiv überrascht.
Wie viele Fantasybücher ist dieser Roman der Auftakt zu einer Reihe, die mit 4 Bänden geplant ist. „Der Berg der Elemente“ ist von der ersten Seite an packend und die 285 Seiten an einem Tag durchgelesen .
Die Idee zur Entstehung der uns beschriebenen Welt finde ich sehr interessant, und auch Pan als Charakter ist sehr gut und lebendig dargestellt.
Der Schreibstil ist flüssig und gut nachvollziehbar, die Handlung entwickelt sich in einem ausgewogenen Tempo und es bleibt spannend, da unvorhersehbar, was als nächstes geschieht.
Das Buch endet sehr offen und nicht gerade in einem Happy End, was aber auch nicht zu erwarten ist, da es sich ja um einen Mehrteiler handelt.
Ich hoffe sehr, dass wir in den Folgebänden noch etwas mehr über die Halbgötter und Dämonen und ihre Vorgeschichte erfahren, und auch wie es dazu kam, dass die Amphimen, diese menschenhassenden Fischwesen, ganze Landstriche unterjocht haben und warum sie solche Menschenhasser geworden sind. Dieser Part kam in dem Buch meiner Meinung nach etwas zu kurz, aber das kann sich ja in den Folgebänden noch entwickeln.
Also, dieses Buch ist eine sehr gelungene Mischung aus einer Protagonistin, mit der man mitfiebern kann, fantastischen Wesen und übernatürlichen Elementen – hat Spaß gemacht,  ich freue mich auf Band 2.

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