Dienstag, 15. November 2016

Rezension: "Maleficus" von Melanie Vogltanz (Schwarzes Blut Band 1)

Titel: Maleficus
Autor: Melanie Vogltanz
Verlag und Infos: Papierverzierer Verlag
TB, 480 Seiten
Preis: 14,95 € 
Reihe: Ja, Schwarzes Blut Band 1 
Genre: Mystery/Horror/Vampire



Maleficus (Schwarzes Blut 1) - Melanie Vogltanz

(Teilnahme am Gewinnspiel zur Blogtour siehe unten)

Inhalt: 

Die junge Frau, die in einer Taverne arbeitet, Elyssandria (genannt Elyssa) ist ein toughes Mädchen.
Ihre Eltern sind früh gestorben und sie lebt bei ihrem Verwandten, dem die Taverne gehört.

Schon immer hat es aber Elyssa mehr zu Kampf und Schwert hingezogen - doch das sind Dinge, die in ihrer Zeit, im 14. Jahrhundert, in Wien für eine Frau absolut tabu sind. Dennoch trainiert ihr Cousin Philipp sie im Verborgenen im Schwertkampf.

Doch eines Tages kommt es zu einem schrecklichen Unglück: die Taverne wird überfallen, alle Menschen außer Elyssa und einem Gast werden auf bestialische Weise ermordert.

Auch Elyssa wird kurz vor der gelungenen Flucht verwundet und scheint dem Tode geweiht. Doch während sie schon dem Tod näher ist als dem Leben, wird sie auf wundersame Weise wieder erweckt - und stellt schnell fest, dass etwas nicht stimmt.

Sie wurde zur Strigoi vii gemacht - einer Unsterblichen, die sich vorwiegend von Menschenblut ernähren muss. 

Elyssa ist verzweifelt und muss nun erst einmal lernen, mit diesem Leben zurecht zu kommen. Sie schwört, an denen, die Schuld an dem Verbrechen an ihrer Familie und an ihrem Zustand sind, Rache zu nehmen - und nimmt mit ihrem neuen Bekannten Stephanus, dem Geistlichen, der das Massaker an der Taverne und ihrer Familie überlebt hat, die Verfolgung auf.


Beurteilung 

Wer unseren Blog schon eine Weile verfolgt, weiß, dass die Buchfeen eigentlich mit Vampiren & Co. nicht viel am Hut haben.

Da ich jedoch von der Autorin aufgrund ihrer Aurora-Novellen überzeugt war, habe ich der Reihe eine Chance gegeben - und muss mich dafür bedanken, dass mir die Teilnahme an dieser Blogtour angeboten wurde und ich dadurch in den Genuss kam.

Im Vordergrund steht hier nämlich nicht der Vampyrismus, dem ich immer noch nicht viel abgewinnen kann, sondern die wundervolle Protagonistin Elyssandria, die von der ersten Seite an so einnehmend beschrieben und charakterisiert ist, dass man sie nur mögen und bewundern kann.

Melanie Vogltanz hat einen tollen Schreibstil, von der ersten Seite an wollte ich das Buch nicht mehr beiseite legen. Von Anfang an war die Geschichte sehr spannend aufgebaut und immer wieder ist etwas neues passiert, das mich beim Lesen denken lies "nur noch diese Seite...nur noch dieses Kapitel...nur noch 10 Seiten..... " und irgendwie hatte ich die 3 Bücher, insgesamt ca. 1300 Seiten, in einer Woche weggelesen.

Bei Büchern ist es doch die Kür als Autor, es zu schaffen, eine nicht zu oberflächliche, aber auch nicht anstrengend komplexe Handlung zu erschaffen - genug Tiefe, um die Geschichte ausbauen zu können, ohne eine zu große Detailverliebtheit, dennoch eine zügig voranschreitende Handlung, die es nicht langweilig werden lässt, und Protagonisten, mit denen man lachen, weinen und über die man mit den Augen rollen kann - und genau so geht es mir mit der Strigoi Elyssandria, dem Hemykin Christian und dem frommen Stephanus, sowie allen anderen Menschen, die Elyssandrias Weg kreuzen oder auch begleiten.

Auch der Galgenhumor kommt nicht zu kurz - die oft bissig-ironischen Dialoge der handelnden Figuren geben der Reihe noch die Prise Humor, damit das ganze nicht zu düster wird.

Also, auch an alle Nicht-Vampir Fans: Es ist schlicht und einfach gut und muss gelesen werden! 

Es gibt von mir - trotz Vampire - volle 5 Rezisternchen.

Und hier kommt die neue Frage zur Teilnahme am Blogtourgewinnspiel:

In welcher Stadt würdet ihr als Unsterbliche am liebsten leben wollen und warum?




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Alle Informationen zur Tour und zum Gewinnspiel, sowie die Gewinne und Teilnahmebedingungen, findet ihr in unserem Auftaktpost zur Blogtour hier: Blogtour "Schwarzes Blut" mit Gewinnspiel - Auftakt  

Kommentare:

  1. Als Unsterbliche würde ich am Liebsten in Hongkong leben, einfach aus dem Grund, weil diese Stadt für mich auch unsterblich (schöööön) ist.

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  2. Ich würde dann gerne in Venedig leben. Denn die Stadt ist einfach herrlich ��

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