Sonntag, 11. Dezember 2016

Rezension: "Pala - verlorene Welt" von Marcel van Driel

Titel: Pala - verlorene Welt 
Autor: Marcel van Driel
Verlag und Infos: Oetinger Verlag
TB, 380 Seiten
Reihe: Ja, Band 3 der Pala-Trilogie
Genre: Jugendbuch


Pala - Verlorene Welt  -  Marcel von Driel


Inhalt

Was geschah bisher? Die niederländische Jugendliche Iris, deren älterer Bruder Justin vor einiger Zeit verschwunden ist, bekam von ihm den Link zu einem Computerspiel. Sie spielt es durch, wird entführt und findet sich auf der geheimen Insel Pala wieder, auf der alle Kinder, die das Spiel bis zum Ende durchgespielt haben, sich durch irgendwelche besonderen Fähigkeiten auszeichnen, und zu Superhelden ausgebildet werden - nichts anderes als eine jugendliche Elitesoldatentruppe unter der Führung des geheimnisvollen Mr. Oz, von dem die meisten nur die Stimme kennen, und der plant, alle Regierungen der Welt zu entmachten und die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Und das passiert in Band 3: 

Der perfide Plan des Mr.Oz, die Weltherrschaft zu übernehmen, schreitet auf sein Finale zu. In alle Zoos der großen Hauptstädte werden künstliche Monster geschickt, um dort aktiviert zu werden und für eine stadtweite Panik zu sorgen. Parallel dazu werden die Superhelden auf verschiedene Missionen geschickt, um weltweit die Steuerung über alle Satelliten zu übernehmen.

Doch Iris und Fiber geht das ganze mittlerweile zu weit, und sie versuchen, zusammen mit wenigen eingeweihten Freunden, das Schlimmste zu verhindern. Im Hintergrund zieht noch Iris Bruder Justin einige Fäden.

Was ist mit Mr.Oz Sohn Alex? Auf welcher Seite er steht, weiß niemand so richtig - er liebt seinen Vater trotz allem - aber er liebt auch  Iris.

Wie wird er sich entscheiden? Letzten Endes kann er das Zünglein an der Waage sein... wird die Weltherrschaft tatsächlich an Pala übergehen, oder werden die Jugendlichen Mr.Oz und seine furchtbaren Erfindungen vernichten können? Doch Mr. Oz hat natürlich auch noch einen Plan B in der Tasche...


Beurteilung 

Der dritte Band der Reihe wurde von mir mit Spannung und Freude erwartet und hat mich nicht enttäuscht. 

Auch im Finale der Trilogie kommt keine Langeweile auf, und es ist bis kurz vor dem Ende nicht erkennbar, ob das ganze gut oder böse ausgeht - oder irgendwie dazwischen; was ich hier natürlich auch nicht verraten werde.

Wie schon die ersten Bände liest sich Pala herrlich leicht, flüssig und ohne Anstrengungen - man fliegt über die Seiten und hat einfach Vergnügen an der spannenden Geschichte.

Man darf natürlich den Realismus der Geschichte nicht zu genau hinterfragen - da tun sich bestimmt einige Logiklücken auf. Aber es ist ja auch nicht unbedingt die Intention, hier eine realistische Geschichte zu erzählen :-)

Das Finale wartet mit einem Ende auf, das eine spätere Fortsetzung durchaus möglich scheinen lässt. Der Autor bezeichnet die Reihe in seinem Nachwort als beendet, schließt aber ebenfalls nicht aus, irgendwann nach Pala zurückzukehren - was uns natürlich hoffen lässt, das es doch irgendwann weitergeht, denn das Potential wurde durchaus eingebaut.

Verbleibt mir zu sagen - eine Jugendbuch-Trilogie wie sie sein soll - spannend, mit sympathischen Charakteren, abwechslungsreich, leicht zu lesen, unterhaltsam und so gut geschrieben, dass man richtig darin abtauchen kann. 

Ich hoffe es geht irgendwann weiter. Ich hatte viel Spaß beim lesen und vergebe 5 von 5 Rezisternchen.

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