Sonntag, 22. Januar 2017

Rezension: "Company Town" von Madeline Ashby

Titel: Company Town - Niemand ist mehr sicher
Autor: Madeline Ashby
Verlag und Infos: Arctis Verlag
HC, 380 Seiten
Preis: 21,00 €
Genre: Fantasy/Dystopie
Reihe: nein

Company Town - Niemand ist mehr sicher - Madeline Ashby


Inhalt:

Eine zerstörte Bohrinsel wird von dem Industrieriesen Lynch aufgekauft und soll wieder aufgemöbelt und zu einem besseren Ort gemacht werden. 

Hwa ist eine junge Frau, die zu der Minderheit an Menschen gehört, die noch komplett organisch und nicht maschinell verbessert wurde. Sie arbeitet als Bodyguard bei einer Eskort-Firma, die den zahlreichen ehemaligen Arbeitern der Bohrinsel Prostituierte vermittelt, und sie achtet darauf, dass deren Kunden sich anständig benehmen.

Bei einem ihrer Aufträge geht etwas schief und sie lernt Daniel Siofra, einen Mitarbeiter von Lynch kennen, der sie aufgrund ihrer Fähigkeiten rekrutieren will - für keinen geringeren Job als als Bodyguard für Joel Lynch, den jüngsten Sprössling der Familie, der das Lynch-Imperium später übernehmen soll.

Hwa stößt mit diesem Job an ihre Grenzen und bald scheint nicht nur Joel, sondern auch sie von einem unsichtbaren Feind verfolgt zu werden. Hwa muss um ihr Leben fürchten, und dann beginnen auf einmal ihre ehemaligen Kolleginnen zu verschwinden. 

Steckt etwa die Lynch-Firma hinter dem ganzen, gehört das alles zum großen Plan? Hat sie sich in Joel und Daniel, die sie beide mehr als lieb gewonnen hat, getäuscht?

Hwa gibt nicht auf und versucht, alle Rätsel zu lösen - und gibt sich dabei in allergrößte Gefahr.


Beurteilung 

Was soll ich sagen? Company Town gehört für mich in diesem jungen Jahr jetzt schon zu meinen Lesehighlights. Ein Buch, dass man, einmal begonnen, einfach nicht mehr weglegen kann.

Hwa, Joel und Daniel sind die Protagonisten in diesem Buch, und alle drei sind mir von Anfang an total sympathisch gewesen. Ich habe richtig mitgefiebert, vor allem, was die Beziehung von gewissen Personen zueinander angeht und wie es weitergeht, weil hier fast bis zum Schluss eine unerträgliche Spannung aufgebaut wird.

In diesem Buch ist nichts vorhersehbar, die Auflösung so manchen Sachverhalts kommt dann doch sehr überraschend.

Die Szenerie ist auch erfrischend neu - zwar kennen wir das Thema genetisch aufgepeppter Menschen aus anderen Dystopien schon zur Genüge, doch der Hintergrund einer aufgegebenen Bohrinsel und eines eher rauhen Völkchens, dass auch in seiner Gemeinschaft sehr isoliert vom Rest der Welt lebt, der hier auch nicht näher betrachtet wird, ist doch mal was Neues.

Das Buch ist sehr angenehm und flüssig zu lesen, allerdings sind mir auch zum Schluss ein paar Sachverhalte nicht 100 Prozent klargeworden sind, aber vielleicht wollte der Autor das ja auch gar nicht. Was ich sehr gut finde, ist, dass wir hier auch keine typischen Helden und Bösewichte haben, sondern Menschen, die sich nicht eindeutig in eine Schublade stecken lassen - die ihre dunklen, aber auch ihre guten Seiten haben.

Ich hoffe sehr, ,dass es zu Company Town noch eine Fortsetzung geben wird, denn die Geschichte von Hwa ist hier sicherlich noch lange nicht zu Ende und verspricht noch einiges an  Spannung! 

Company Town erhält von mir auf jeden Fall 5 von 5 Sternchen.

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