Samstag, 10. Juni 2017

Rezension: "Fire Witch - Dunkle Bedrohung" von Matt Ralphs

Titel: Fire Witch - Dunkle Bedrohung
Autor: Matt Ralphs
HC, 320 Seiten
Preis: 14,99 €
Genre: Fantasy
Reihe: Ja, Band 2

Fire Witch - Dunkle Bedrohung  -  Matt Ralphs


Inhalt 

Die Hexenverfolgung ist so grausam wie nie zuvor - allen voran General Hopkins, der Herr über Cromwell Island, der neuen Gefangeneninsel.

Hazel hat nur ein Ziel: Ihre Mutter aus der Unterwelt retten, vor der Dämon Baal sie gefangen hält. Doch der einzige, der ihr helfen kann, sitzt unglücklicherweise auf Cromwell Island hinter Gitter: Nicholas Murrell, der ein Tor zur Unterwelt öffnen kann.

Um ihn um Hilfe zu bitten, muss Hazel sich mitten unter die Hexenjäger wagen. Und so schmieden Hazel, ihre Haselmaus Bramley und ihr Begleiter Titus einen selbstmörderischen Plan: Hazel muss selbst zur Hexenjägerin werden, um an Cromwell heranzukommen. 

Ob das ausreicht, um Murrell und die gefangenen Hexen sowie vor allem Hazels Mutter Hecate aus der Unterwelt zu retten, steht jedoch in den Sternen. 


Beurteilung 

Ebenso wie schon in Band eins kommt in "Fire Witch" keine Langeweile auf. Es ist nun schon wieder ein paar Monate her, das ich den ersten Band "Fire Girl" gelesen habe, in dem Hazel von ihrem Trägerinnenerbe erst erfährt, doch ich konnte mich recht schnell wieder an das meiste erinnern.

Mein Lieblingscharakter ist und bleibt Bramley, die Haselmaus, und natürlich auch Dorn, das verzauberte Rotkehlchen. Hazel selbst ist ein supermutiges junges Mädchen, das man für seine Waghalsigkeit nur bewundern kann. 

Was zusätzlich noch für den Gruselfaktor sorgt, sind diesmal nicht unbedingt die Hexen, sondern die gerade durch London grassierende Pest. Sich vorzustellen, wie die Pestärzte und die Leichensammler mit ihren Pestmasken durch die Straßen laufen, stelle ich mir richtig unheimlich vor.

Zudem treibt noch eine geheimnisvolle Kreatur ihr Unwesen, die schon mehrere junge, rothaarige Mädchen wie Hazel umgebracht hat, und die nicht menschlich zu sein scheint. 

Eine abwechslungsreiche Geschichte erwartet den Leser also auf diesen 320 Seiten, die man durch den angenehmen Schreibstil und die liebenswerten Charaktere wie Hazel und den brummigen Titus sehr schnell verschlingen kann. Gut fand ich auch, dass nie wirklich absehbar war, was als nächstes passiert. 

Es wird auf jeden Fall noch weitergehen mit der Geschichte, daher ist das Ende natürlich wieder sehr offen - aber ich freue mich, dass ich Hazel hoffentlich bald weiter begleiten darf.

Die Geschichte erinnert mich doch sehr an eine Mischung aus Jack the Ripper, Abraham Lincoln Vampirjäger und Hänsel&Gretel Hexenjäger - mischt man diese 3 Filme, ist man ungefähr bei dem Szenario, das ich mir für Fire Witch bildlich die ganze Zeit vorgestellt habe.

Da bleibt mir als Fazit nur zu sagen, dass diese Fortsetzung auch wieder ein extrem gelungener und spannender Jugendfantasyroman im historischen Londoner Ambiente ist, wie man es sich nicht besser wünschen kann - diese Reihe gehört auf jeden Fall ins Bücherregal! Daher gebe ich auch hier wieder 5 Sterne. 

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