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Samstag, 12. März 2016

Rezension zu : "Level" von Hugh Howey

Titel : Level
Autor : Hugh Howey
Verlag und Leseprobe : Piper Verlag
TB, 413 Seiten
Preis : 10,99 € 
Reihe : Ja ( Silo-Trilogie Band 2, Band 1 : Silo, Band 3 : Exit )

"Level" von Hugh Howey

Inhalt : 

Hier halte ich mich mit Absicht knapp, um Lesern, die Silo noch nicht kennen, nicht die Spannung auf den ersten Teil zu nehmen. 

Der Roman „Level“ ist keine Fortsetzung, sondern hier erfahren wir, wie es zur Erbauung des Silos kam – Planung, durchführende Personen, Grund.
Parallel zur Vorgeschichte werden kapitelweise Schlüsselereignisse aus verschiedenen Zeiträumen nach der Erbauung, als die Menschen schon im Silo leben, erzählt – die Zeitebenen wechseln sich hier immer wieder miteinander ab.

Und zu guter Letzt spielt auch noch ein Teil in der Gegenwart von „Silo“ – die Reinigung von Juliette und ihr Aufeinandertreffen mit Solo aus einer anderen Perspektive.
Wir erfahren, wie Solo jahrzehntelang alleine überlebt hat und zu dem wurde, der er heute ist, was mit seiner Katze Schatten geschah und zu welch unglaublich selbstzerstörerischen Plänen der Mensch fähig ist. 

Zum Buch

Äußerlich ist Level wie auch Silo in einem einfachen und futuristischen Design gehalten, dass die Stimmung des Buches recht gut wiedergibt.
In der Regel ist es ja normalerweise immer ein bisschen blöd, wenn als Folgeband die Vorgeschichte veröffentlicht wird, da man ja schon weiß, wie es zu einem späteren Zeitpunkt aussieht.

Dies ist in Level nicht der Fall, da der Roman „Silo“ noch vieles offen gelassen hat und in Level ja auch Teile noch in der Gegenwart von Silo spielen – und die Erkenntnisse, die man aus beiden Bänden zusammengenommen gewinnt, erahnen lassen, wie es in „Exit“, dem 3. Teil der Trilogie, weitergehen könnte – aber ich vermute hoffnungsvoll, auch hier wieder überrascht zu werden.

Insgesamt knüpft Level an den herausragenden Eindruck von Silo an – hochspannend und atemberaubend ist auch Level wieder ein Buch, das man nur sehr schwer aus der Hand legen kann. Der Autor versteht es hier meisterhaft, zwischen den Zeitebenen hin und her springen zu lassen und den Leser in keinem Moment vom Spannungshaken zu lassen.
Die Vorstellung einer Zukunft, die gar nicht so weit weg ist, und zu einem Silo- bzw. Level-Szenario führen könnte, ist unvorstellbar krank in meinen Augen – aber dennoch irgendwie wahrscheinlich und gar nicht mal unglaubwürdig.
Ein Buch, dass mich unwillkürlich mal wieder zu Hamstereinkäufen von Astronautennahrung und sonstigen Survivalinstrumenten anregt – was allerdings in diesem Szenario nicht viel bringen würde.

Als Resümee bleibt mir zu sagen – auch dieses Buch will unbedingt gelesen werden und wer es nicht tut, verpasst wirklich etwas !

 

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