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Sonntag, 15. Mai 2016

Rezension : "Dolfi und Marilyn" von Francois Saintonge

Titel : Dolfi und Marilyn
Autor : Francois Saintonge
Verlag und Leseprobe : carl's books
TB, 287 Seiten
Preis : 14,99 €
Reihe : Einzelband 




 „Dolfi und Marilyn“ von Francois Saintonge

Inhalt : 

Wir befinden uns in Frankreich im Jahr 2060, aber das ist Nebensache.

Das Klonen von berühmten, bereits verstorbenen Persönlichkeiten ist mittlerweile selbstverständlich und die Klone ein hübsches Spielzeug für die Superreichen.
Einige Klonreihen vergangener Berühmtheiten wurden jedoch aufgrund von Bevölkerungsprotesten verboten und zurückgezogen, so auch Adolf Hitler.

Jedoch rutscht ein Klon durchs Raster und landet zufällig bei dem armen, geschiedenen Professor für Geschichte Tycho Mercier und seinem Sohn Bruno.
Er versucht mit aller Macht, den Klon wieder loszuwerden, wird dabei jedoch vor einige Hindernisse gestellt. Als dann auch noch sein Nachbar erkrankt und dessen Klon Marilyn Monroe, die der  Nachbar offensichtlich am Schwarzmarkt erworben hat, zu Tycho flüchtet und um Asyl bittet, wird es in seinem Haushalt ziemlich voll. 

Die Polizei bekommt Wind von den verbotenen Klonen und beginnt, mächtig Ärger zu machen.
Dolfi und Marilyn jedoch lassen sich nicht erwischen und versuchen ihren Häschern zu entkommen. Dabei schließt Dolfi eine verhängnisvolle Bekanntschaft, die die Vergangenheit um jeden Preis wieder auferstehen lassen will.

Zum Buch

Eine witzige Idee ist das auf jeden Fall.   
Da man von Anfang an mitten im Geschehen ist und immer was passiert, hat man auch beim Lesen einen durchgängig guten Lesefluss, auch wenn die geschichtlichen Referate, die Tycho manchmal gedanklich oder verbal für seine Umgebung abhält, etwas weitschweifig und lästig sind.

Leider bleiben die Charaktere, vor allem Dolfi, für mich über weite Strecken des Buches sehr flach, so dass ich mich nicht richtig hineinversetzen konnte und mich somit die Geschichte nicht so richtig gefangen hat. Es gibt viele humorige Passagen, aber nicht so, das ich in Gelächter ausgebrochen wäre beim Lesen, es blieb wenn überhaupt dann bei einem leichten Schmunzeln.

Ich schwanke in der Bewertung zwischen 3 und 4 Sternen, gebe den 4. Stern aber dafür, dass es wirklich leicht zu lesen war und dem Autor Respekt dafür gebührt, sich an das immer noch schwierige Thema Hitler und sein Reich heranzuwagen. 

Somit ist „Dolfi und Marilyn“ eine nette, unterhaltsame Lektüre für Zwischendurch, aber nichts was den Leser vom Hocker reißen wird.

2 Kommentare:

  1. Hallöchen :)

    Endlich finde ich die Zeit mal die Blogs genauer anzuschauen :D
    Von dem Buch habe ich bis jetzt nur kurz was mitbekommen und eigentlich klingt es recht interessant.
    Schade aber das es doch nicht so dolle ist. Vor allem das die Charaktere nicht genug tiefe haben.
    Aber du hast recht: Respekt an den Autor, der sich an das Thema gewagt hat :)

    Liebe Grüße


    Alisia

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  2. Hallo Alisia, vielen Dank für Deine Rückmeldung ! Das Buch ist trotzdem gut zu lesen, aber halt nichts besonderes. Aber das ist ja nur meine Meinung :)

    AntwortenLöschen

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