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Mittwoch, 29. Juni 2016

Projekt Aurora: Vorstellung der Superheldin YinYang






We proudly present: YINYANG !

Hallo Ihr Lieben Auroraphen!


Ja, das Wort habe ich soeben erfunden ;.)

Heute ist ein besonderer Tag, den heute dürfen wir Euch ein bisschen etwas zum Hintergrund "unserer" Superheldin, von Ann-Kathrin Karschnick persönlich ersonnen, erzählen. Mit vielen Anmerkungen der Redaktion.

Ein ganz spezielles Interview mit YinYang wird es in Kürze aber auch geben - doch zunächst zum Background, damit ihr den zum Interview schon mal habt!






Bürgerlicher Name: 
Mila Krämer (ja, bürgerlicher geht es wirklich nicht mehr...)

Motto:
 "Es gibt keine Zufälle."

Spitzname: 
Mila (Ja, könnte kreativer sein, sorry! Aber bei Heldinnen gibt es eben andere Prios!)

Schöpferin: 
 Ann-Kathrin Karschnick

Wohnort:  
Hanseburg (wo ist das denn? Man merkt, wir lernen YinYang auch erst jetzt kennen!)

Familienstand: 
ledig (YinYang hat keine Zeit für so etwas....)

Tagesablauf: 
Ich stehe morgens auf, gehe zur Arbeit, befolge die Befehle des Titanen und wenn mir abends noch Zeit bleibt, trainiere ich meine Kampffähigkeiten. (Na da ist doch alles gesagt.)

Lieblingssache:  
Kampfsport-Training mit einem Partner. (also konsequent ist sie schon mal!)

Mag: 
Bananen 

Kindheitstraum: 
 In meiner Kindheit hatte ich nur einen Traum: überleben. Und den habe ich bisher erfüllt. (Das klingt nicht nach Barbies und Glitzerhaarspangen!)

Lieblingsheld:  
Ich habe keine Vorbilder. Jeder ist seines eigenen Glückes Schmied.


 Ziele:  
Die Prophezeiung der Wahrsagerin erfüllen. (Wir kommen dem Kern näher....!)

Background: 
 Ich stamme aus einem kleinen Dorf in China und wurde als drittes Kind von meinen Eltern zur Adoption freigegeben. Als ich sieben Jahre alt war, kam ich zur Familie Krämer und lebe seitdem in Hanseburg. Eine Zeit lang lebte ich auf der Straße, ehe ich von dem Titanen entdeckt und als Derivatorenjägerin eingestellt wurde. 


 Und da das Projekt Aurora noch von ganz vielen anderen Autoren und Superheldinnen mit Leben befüllt wird, gibt es natürlich auch zu diesen  mehr Informationen und Porträts: 
(Hier findet Ihr der Reihe nach immer die Partnerblogs aus dem Auroraprojekt und die Seiten der Autorinnen selbst):
 



Lucia S. Wiemer
http://mit-buch-in-eine-andere-welt.blogspot.de/
https://www.facebook.com/luciawiemer/  
http://luciawiemer.blogspot.de/

Stephanie Linnhe:

http://buecherblumen.blogspot.de
https://www.youtube.com/channel/UCYiGt9LCuk3dY0Z8APprsew
https://www.facebook.com/stephanie.linnhe/
http://www.stephanielinnhe.com/ 
Sandra Baumgärtner:

http://eineleidenschaftfuerbuecher.blogspot.de/
https://www.youtube.com/channel/UCjgzJLaP4U13pXxuS40zbDQ
www.facebook.com/sandrabaumgaertnerautorin
www.sandra-baumgaertner.de 
Caroline Brinkmann

http://time-for-nele.blogspot.de/
https://www.youtube.com/user/zeilenzumtee- Mail: zeilenzumtee@web.de
https://www.facebook.com/cgbrinkmann/
http://carolinegbrinkmann.weebly.com 
Melanie Vogltanz

http://a-bookdemon.blogspot.de/
https://www.youtube.com/regenbogengarten
https://www.facebook.com/vogltanz
http://www.melanie-vogltanz.net

Anja Bagus

http://www.buechersalat.de/
https://www.youtube.com/user/NinniSchockiBooks
https://www.facebook.com/aetherwelt/?ref=bookmarks
http://www.anja-bagus.de/

Sandra Florean


http://www.buecherparadis.blogspot.de
https://www.youtube.com/channel/UCBAMXnZ556AI8n5v589-QBg
 https://www.facebook.com/sandraflorean.autorin/
http://sandraflorean-autorin.blogspot.de/
 Und zum Projekt selbst gibt es natürlich auch hier noch Infos:
www.papierverzierer.de / www.aurora.papierverzierer.de
www.facebook.com/traumhaftgeil/?fref=ts
 

Sonntag, 26. Juni 2016

Rezension: Obernewtyn - Isobelle Carmody

Titel: Obernewtyn
Autor: Isobelle Carmody
Verlag und Info: Papierverzierer
TB, 272 Seiten
Preis: 13,95 €
Reihe: nein



Obernewtyn  - Isobelle Carmody

Inhalt         

In der Welt nach dem „großen Weißen“, einer Katastrophe, die die gesamte Zivilisation ausgelöscht hat. Die Menschheit lebt wie im Mittelalter, Technik und Industrialisierung sind ein Mythos aus der verpönten  Vorzeit.
Elspeth lebt zusammen mit ihrem Bruder im Waisenhaus. Ihre Eltern wurden als „Aufwiegler“ vom Rat getötet.
Elspeth ist eine sogenannte Abweichlern – sie hat geistige Fähigkeiten, die die eines normalen Menschen übersteigen. Sie kann in Gedanken anderer Menschen eindringen und sogar mit Tieren kommunizieren.
Doch das darf niemand wissen, denn sonst besteht Gefahr, dass die Wächter Obernewtyns auf sie aufmerksam werden und sie abholen, um mit ihr Experimente durchzuführen, die ihr angeblich gegen ihre abnormen Fähigkeiten helfen sollen.
Doch Elspeth wird erkannt und nach Obernewtyn verfrachtet. Erst scheint es dort gar nicht so schlimm zu sein, doch bald erkennt Elspeth, dass Dinge vorgehen, die offiziell auch besser nicht bekannt werden.
Es scheint eine Rebellengruppe zu geben, die versucht, die Abweichler zu schützen und gegen den allmächtigen Rat vorzugehen.
Und die Meister Obernewtyns scheinen den Abweichlern alles andere als helfen zu wollen – sie scheinen mit Hilfe der diversen psychischen Mutationen etwas herausfinden zu wollen, aber was?

Beurteilung 

Ein faszinierender Roman. Es wird relativ schnell klar, dass eine von Menschen gemachte Katastrophe die Welt, wie wir sie kennen, ausgelöscht hat – doch man erfährt erst einmal nichts weiter und ergeht sich zwangsläufig in Spekulationen.
So schafft es die Autorin, dass man sich gedanklich die ganze Zeit automatisch intensiv mit der Hintergrundsituation beschäftigt.
Besonders gefallen hat mir die Idee, dass Elspeth mit Tieren kommunizieren kann und es unter den Tieren eine Prophezeiung zu geben scheint, die mit ihr in Verbindung steht.
Es hätte mir gefallen, wenn dieser Strang noch weiter ins Detail ausgebaut worden wäre, aber leider bleibt er Nebensache.
Der Schreibstil ist flüssig und gut lesbar, auch wenn man viel durch die Gedankenwelt Elspeths reist und dadurch stellenweise als Leser genauso verwirrt ist wie sie, aber das ist der Stimmung des Buchs durchaus zwecksdienlich.
Viele Hintergründe und Warums bleiben bis zum Ende des Romans unklar, ich bin mir auch nicht sicher, ob eine Fortsetzung geplant ist, um das ganze Aufzulösen – wenn ja, dann ist Obernewtyn sehr vielversprechend, falls nicht, ist das Ende doch eher unbefriedigend, da viele Fragen offen bleiben.

Ein sehr spannender dystopischer Roman, bei dem man einmal NICHT das Gefühl hat, die Handlung schon in irgendeiner Form irgendwo anders gelesen zu haben, und eine sehr gelungen erschaffene  Atmosphäre über den ganzen Roman hinweg.
Klare Leseempfehlung.

Rezension: Monday Club - das erste Opfer/der zweite Verrat - Krystyna Kuhn

Titel: Monday Club - der erste Verrat/das zweite Opfer
Autor: Krystyna Kuhn
Verlag und Info: Oetinger Verlag
HC, 370/337 Seiten
Preis: je 16,99 €
Reihe: Ja Band1 + 2 



Monday Club – Das erste Opfer/Der zweite Verrat – Krystyna Kuhn


Inhalt Teil 1: Das erste Opfer 

Die 16jährige Faye lebt in dem beschaulichen Örtchen Bluehaven. Sie gehört zu einer der alteingesessenen Familien, deren Oberhäupter den Monday Club führen –eine wohltätige Organisation, die ihr Geld ausgibt, um gemeinnützige Zwecke zu fördern und bedürftigen Anwohnern zu helfen.
Schon bald werden Sie und ihre Freunde ebenfalls zum Monday Club gehören und an den Treffen teilnehmen.
Fayes Leben scheint perfekt, wäre da nicht die Kleinigkeit, dass ihre Mutter bei Ihrer Geburt gestorben ist und sie von klein auf an einer psychisch bedingten Schlaflosigkeit leidet.
Dennoch hat Faye einen wunderbaren Sommer mit ihrem Freund Josh verbracht, und sie freut sich darauf, ihre beste Freundin Amy wiederzusehen, die den Sommer in einem Ferienlager verbracht hat, und sich bald für ein College zu entscheiden, dass sie sich dank ihrer exzellenten Noten aussuchen kann.
Doch dann bricht Fayes Leben in nur kurzer Zeit in Scherben: Ihre beste Freundin Amy ist völlig verändert. Kurz darauf stirbt sie einen tragischen Unfalltod, und Faye erfährt, dass Amy eine schwere Herzkrankheit vor ihr verborgen hat.
All das könnte Faye noch irgendwie verarbeiten, doch es passt nichts zusammen. Immer mehr Ungereimtheiten an Amys Tod fallen ihr auf.
Es geschehen seltsame Dinge: Sie erhält eine SMS, die nach Amys offiziellem Todeszeitpunkt abgeschickt wurde – von Amy. Sie trifft Amy mitten in der Nacht im Krankenhaushemd an der Straße. Ist Amy wirklich tot? Und was haben ihre Tanten, die am Westmill Medical Center in Bluehaven arbeiten und Amys Tod festgestellt haben, damit zu tun? Warum hat Faye auf einmal seltsame Alpträume und Visionen?
Und wo kommt der fremde Junge her, der auf einmal im verlassenen Fuller Haus wohnt ?
Faye ahnt, dass dies alles irgendwie mit dem Monday Club zusammenhängt, doch die Ereignisse wollen sich einfach nicht entwirren.

Inhalt Teil 2  - der zweite Verrat:

Nach Virginias Tod weiß Faye endgültig, das etwas nicht stimmen kann.
Als sie nach deren Tod in Virginias Haus seltsame Krankenakten anderer Menschen findet, die an ähnlichen psychischen Krankheiten leiden wie sie und die offenbar alle von Virginia oder einem ihrer Vorfahren behandelt wurden, erhärtet sich der Verdacht.
Von Luke, dem Sohn des verschwundenen William Fuller, erfährt sie, dass auch sein Vater in psychiatrischer Behandlung war und keineswegs verschwunden, wie es alles immer behauptet hatten.
Und Faye macht weitere Entdeckungen: Offensichtlich hat auch ihre Tante Liz, die ebenfalls im Monday  Club ist, etwas mit den ganzen Vorfällen zu tun.
Und zu allem Überfluss verlangt sie, dass sie wieder bei Dr.Myers in Therapie geht, an die sie nur verschwommene, aber albtraumhafte Erinnerungen hat.
Um der Sache auf den Grund zu gehen, stehlen sie und Luke geheime Akten aus dem Krankenhaus und finden heraus, dass offensichtlich gezielt Experimente mit Jugendlichen gemacht werden, die verschiedene psychische Anomalien aufweisen.
Sie finden heraus, dass einige davon bereits in den Tod getrieben wurden, und versuchen, die anderen zu finden und herauszufinden, was mit ihnen geschehen ist.
Doch der Monday Club ahnt, dass Faye dabei ist, zu rebellieren, und versuchen sie unter dem Vorwand sie zu schützen unter Drogen zu halten und handlungsunfähig zu machen.
Wem kann Faye noch vertrauen? Werden ihre Freunde ihr glauben und ihr helfen? Und warum ist Faye so interessant für den Monday Club? Sie soll eine Gabe haben, die die geheimen Experimente des Monday Club unbedingt benötigt, doch ihre Ahnung ist so entsetzlich, dass sie es einfach nicht wahrhaben will….


Beurteilung 

Die Bücher der Monday Club Trilogie sind sehr spannend geschrieben und lassen sich super lesen.  (Der dritte Teil der Trilogie wird übrigens demnächst im Oetinger Verlag erscheinen).
Im ersten Teil wird überhaupt noch nicht klar, was eigentlich los ist. Erst in „der zweite Verrat“ wird allmählich aufgelöst, was der Monday Club tatsächlich macht und was er mit Faye vorhat.
Noch offen bleibt auch hier, wer die Fäden in der Hand hat und aus welchem Grund alles geschieht – daher bin ich auf die Auflösung, die im dritten Teil hoffentlich folgt, sehr gespannt.
Vieles bleibt noch offen, das macht aber das Lesen sehr spannend, weil man die ganze Zeit zwar mehr erfährt, aber trotzdem unwissend gehalten wird als Leser, aber nicht im negativen Sinn.
Monday Club ist absolut im Jugendroman-Schreibstil gehalten, lässt sich also sehr einfach lesen und bedient sich einer relativ leicht verständlichen Ausdrucksweise ohne zu komplexe Erklärungen und ohne sich in zuviel Details zu verlieren.
Faye ist, finde ich, sehr gut beschrieben, auch wenn es mir stellenweise auf die Nerven ging, dass sie bei jedem „Aufreger“ zu jeder Tages- und Nachtzeit durch die Stadt rennt, um sich abzureagieren. Das geschieht gefühlt sehr häufig, scheinbar gibt es bei ihr keine andere mögliche Reaktion.
Das ist aber wirklich nur ein sehr subjektives Gefühl und nichts, was ich jetzt generell als Mangel an der Story bezeichnen würde J
Insgesamt eine sehr interessante Idee, gut umgesetzt fand ich auch die Beschreibung, wie sich die psychischen „Krankheiten“ auf die Personen auswirken und wie es nach außen hin aussieht,  und wie ich finde sehr spannend geschrieben mit vielen Cliffhangern – kann ich auf jeden Fall empfehlen.

Freitag, 24. Juni 2016

Rezension: Drachenelfen - Himmel in Flammen von Bernhard Hennen

Titel: Drachenelfen  - Himmel in Flammen
Autor: Bernhard Hennen
Verlag und Info: Heyne Verlag (randomhouse)
TB, 1104 Seiten
Preis: 18,99 €
Reihe: Ja, 5. und letzter Band, Folgezyklus: Die Elfen



Drachenelfen – Himmel in Flammen 

von Bernhard Hennen

Der fünfte und finale Teil der wundervollen Drachenelfen-Saga 

Inhalt:

Der große Showdown im Krieg um die Welt Nangog naht. Die Albenkinder aus der Albenmark und die Menschen von Daia  kämpfen gegeneinander, da beide die Welt Nangog für sich beanspruchen wollen.
Und so sammeln die Himmelsdrachen ihre Drachenelfen und alle anderen Albenkinder, so wie die Zwerge, Kobolde, Trolle, Minotauren, Pegasi, Phoenixe und sonstige Geschöpfe, zu einem riesigen Heer, während die Devanthar die Unsterblichen und deren Heere unterstützen.
Doch Nangog steht kurz vor dem Erwachen und hat ihre eigene Vorstellung davon, was mit ihrer Welt geschehen soll.
Ein letztes Mal erleben wir, wie der Zwerg Hornbori, der Unsterbliche Aaron und die Drachenelfen Nandalee, Eleborn, Bidayn und Nodon – sowie natürlich die Devanthare und Himmelsdrachen – die entscheidenden Fäden ziehen.
Mehr möchte ich an dieser Stelle gar nicht verraten.

Beurteilung

Wie alle Elfenbücher von Bernhard Hennen ist auch Drachenelfen – Himmel in Flammen über jede Kritik erhaben.
Es handelt sich mit seinen sage und schreibe 1100 Seiten wirklich und wahrhaftig um den letzten Band der Drachenelfen, da die Handlung nahtlos dort aufhört, wo der Elfenzyklus von Bernhard Hennen einsetzt.
Wie alle Bücher von diesem Autor ist die Handlung sehr komplex, es passiert extrem viel und man folgt mehreren Handlungssträngen und Sichtweisen parallel, so dass eine vollständige Inhaltsangabe mehrere Seiten einnehmen würde, daher ist meine Zusammenfassung auch sehr global geraten.
Obwohl es aber ein gutes Jahr her ist, das ich den letzten Band gelesen habe, war ich sehr schnell wieder in der Geschichte drin. Und trotz des Umfangs und des Detailreichtums in diesem Roman ist es keine Sekunde langatmig oder ausschweifend.
Wie immer entsteht hier beim Lesen ein grandioses Kopfkino, und ich hoffe sehr, dass die Elfen nie verfilmt werden, denn es kann dem Buch niemals gerecht werden.

An alle, die die Elfen bis hierher gelesen haben: Lest weiter! An alle, die die Elfen noch nicht kennen: Anfangen und nicht vom Umfang der Bücher abschrecken lassen!

Ich könnte mich jetzt noch seitenlang mit Lobeshymnen aufhalten, aber ich lasse es damit einfach gut sein – Bernhard Hennen ist hier wie immer brillant, die Handlung und die Charaktere großartig ausgearbeitet und einfach das pure Lesevergnügen.






Donnerstag, 23. Juni 2016

Rezension: "Die Hüterin der Welten" von Sabine Schulter

Titel: Die Hüterin der Welten
Autor: Sabine Schulter
TB, 548 Seiten
Preis: 16,99 €
Reihe: nein



 „die Hüterin der Welten“ von Sabine Schulter

Ein sehr lesenswerter, actionreicher und charmanter Fantasyroman!

Inhalt:

Völlig unerwartet geht die Beziehung der erfolgreichen Eventplanerin Nele in die Brüche. Eigentlich steht sie mit beiden Beinen im Hier und Jetzt, nach der Trennung will sie aber zu Ihrer Schwester, um sich zu beruhigen und zu überlegen, wie es weitergehen soll.
Während der Zugfahrt zu ihr stoppt auf einmal der Zug in einem Tunnel. Nach einiger Zeit wird es Nele unheimlich, vor allem, da alle anderen Fahrgäste verschwunden sind.
Sie steigt aus dem Zug aus – und findet sich in einer ihr völlig unbekannten Gegend wieder.  Kein Mensch und keine Stadt weit und breit und wilde Tiere, die sie noch nie gesehen hat.
Schnell findet sie heraus, dass sie sich nicht mehr auf der ihr bekannten Erde befindet, sondern in der Parallelwelt Loreen. 

Als wäre das nicht schon unglaublich genug, lernt sie, dass es noch mehr als diese zwei Welten gibt, und dass die Weltenuhr, die alles im Gleichgewicht hält, nicht mehr richtig funktioniert. Zu allem Überfluss planen auch noch die kriegerischen Fey, Loreen zu vereinnahmen, und stürmen durch die durch die defekte Weltenuhr entstehenden Risse immer wieder unverhofft auf Loreen und dessen Krieger ein.
Ausgerechnet Nele soll eine der vier Personen sein, die allein in der Lage sind, die Schleier zwischen den Welten wieder zu kitten. Danach sind die Welten wieder heil. Doch was wird dann aus Mathey – dem Ritter aus Loreen, der ihr von Tag zu Tag mehr bedeutet und sie ihren Liebeskummer vergessen lässt?
Die Situation scheint ausweglos, doch Nele ist eine Kämpferin und versucht, ihre neue Aufgabe zu meistern.

Beurteilung

Ich fange mal außen an: Ich finde das Cover dieses Buches wunderhübsch. Ich habe es gesehen und dachte mir „Muss ich lesen, ist bestimmt ein toller Roman“ – der Klappentext schien das zu bestätigen.
Es ist immer ein sehr gutes Zeichen, wenn ein Buch auf der ersten Seite gleich loslegt und man sich nicht erst Dutzende Seiten mühsam einlesen muss. Hier ist man sofort mittendrin und dabei. Das fand ich toll.
Der kritische Moment kam kurz, als der Weltenwechsel stattfand, da dachte ich schon kurz „oh,oh, ob das was werden kann….“ ( denn solche Bücher gibt es ja doch schon einige).
Aber es konnte, die Autorin hat hier wirklich eine tolle „Weltenwelt“ kreiert, vor allem die Thorane, die Amazonenkatzen, sind für mich ganz wundervolle Wesen, von denen ich immer noch fasziniert bin.

Bis zum Ende schafft es dieses Buch, die Spannung hoch zu halten, die Auflösung erfolgt erst auf den letzten Seiten, und man weiß die ganze Zeit nicht, wie es enden könnte. Diese Unvorhersehbarkeit hat dafür gesorgt, das ich das Buch nicht weglegen mochte.
Was mich ein klitzekleines bisschen gestört hat – das fällt mir bei vielen Debütwerken auf – ist, dass die Charaktere oft unirdisch gute Charaktereigenschaften haben und fast immer vernünftig, gelassen, freundlich und edelmütig sind. Ein paar mehr Ecken und Kanten hätte ich mir gewünscht – aber das ist mein persönlicher Geschmack, und es war auch nicht übertrieben.

Deswegen bekommt die Hüterin von mir trotz allem die volle Punktzahl, und ich habe schon das nächste Buch von Sabine Schulter im Gepäck und freue mich schon sehr darauf!