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Sonntag, 9. Oktober 2016

Rezension [Irrlichtfeuer - Julia Lange]







Titel: Irrlichtfeuer
Autor: Julia Lange
Verlag: Knaur
Seiten: 526 Broschiert
Preis: 9,99€


Inhalt:


Stell dir vor, alles was du willst ist fliegen...und du tust alles dafür das dir dies irgendwann gelingt.
Doch dann bricht Krieg aus und alles wird anders....

Die kleine Alba träumt vom fliegen und tut wirklich alles dafür um sich ihre Flügel zu bauen, denn nur dann kann sie der Mensch sein, der sie wirklich ist.
Sie lebt mit ihrer Familie in Ijsstadt ein Stadtstaat, dessen Königin sich weder für die Probleme noch die Sorgen anderer interessiert. Ebenso das Parlament dass in einigen Vierteln das sagen hat interessiert sich nur für sich!
Als eines Tages ein Förderturm für das Irrlichtglas explodiert kommt es zum totaln Chaos.
Menschen die eh schon nichts haben, haben nun noch weniger.
Als eine Widerstandsorganisation, gegannt "die Gerechtigkeit", beginnt die Menschen zu begeistern gehen diese gegen die Königin und das Parlament.


Meine Meinung:


Fangen wir mit Alba an, ein Mädchen das sich nur für sich interessiert (am Anfang zumindest), das seinen großen Traum verwirklichen will. Ich glaube, hätte ich so einen großen Traum gehabt würde ich genauso denken. Sie hat nur sich und ihre Flügel im Kopf, bis der Aufstand kommt und dann aufeinmal wirkt Alba so erwachsen.

Am meisten haben mich jedoch die Irrlichtkinder interessiert, irgendwie hätte ich da gerne noch viel mehr erfahren. Mit ihren magischen Fähigkeiten und ihrem doch sehr zurück gezogenen Leben.

Man muss wirklich gut aufpassen denn es gibt hier so einige kleine Geschichten. Manche kommen am Ende zusammen, andere verlieren sich im Sand.
Gut finde ich, gerade deswegen das Glossar am Ende des Buches, welches einem dann doch etwas weiterhelfen kann wenn man nicht mehr weiß, wer wozu gehört.

Etwas schwer durchschaubar waren diese Machtspiele und vorallem Intrigen den Parlaments und der Königin von Ijsstadt. Denn darum ging es doch hauptsächlich in dem Buch.
Man muss wirklich dran bleiben sonst verliert man schnell den Faden, es ist gewiss kein Buch für einfach mal schnell zwischendurch lesen.

Den Schreibstil von Julia Lange finde ich sehr harmonisch, es lässt sich toll lesen und man wird richtig in das Geschehen eingezogen! Für einen Debütroman wirklich klasse!

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