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Dienstag, 2. April 2019

Rezension: "Das Herz der Zeit - Die unsichtbare Stadt" von Monika Peetz

Titel: Das Herz der Zeit - Die unsichtbare Stadt
Autorin: Monika Peetz
Verlag und Info: Rowohlt Verlag
HC, 431 Seiten
VÖ: 2019
Genre: Fantasy
Reihe: Ja, Band 1

Das Herz der Zeit - Die unsichtbare Stadt - Monika Peetz


Inhalt 

Lena kann sich an ihre Eltern nicht erinnern und wächst bei Ihrer Tante und deren Töchtern auf. Sie kommt sich manchmal ein bisschen vor wie das Aschenputtel, aber zum Glück hat sie ihre beste Freundin Bobbie.
Mit ihr unternimmt sie oft Streifzüge durch das Lagerhaus, das ihre Tante betreibt. 

Dabei findet sie einige Überbleibsel ihrer Vergangenheit, womit die Geschehnisse ihren Lauf nehmen. Auf einmal taucht Dante auf, ein seltsamer Junge in seltsamer Kleidung und mit seltsamen Augen. 

Als er ihr eröffnet, was der Chronograph, den sie in den alten Sachen ihrer Mutter gefunden hat, tatsächlich ist, gerät Lenas Welt aus den Fugen, doch auch die Hoffnung wächst. Hat Sie vielleicht doch eine Chance, ihre Eltern zu treffen? Doch zu welchem Preis?

Lena will nur das Beste, doch auf einmal herrscht das blanke Chaos....



Beurteilung 

Ein Buch, dass sich mit dem schwierigen Thema Zeitreisen beschäftigt. Ich halte es für fast unmöglich, eine unterhaltsame Geschichte über Zeitreisen zu schreiben, ohne dass sich die Logikfragen im Gehirn verknoten.

Zunächst hat mir aber "Das Herz der Zeit" insgesamt recht gut gefallen. Es ist angenehm geschrieben, man kann es flüssig und schnell lesen. Die jugendliche Lena mochte ich als Prota der Geschichte sehr gerne, ich habe schnell einen Draht zu ihr und auch ihrer Freundin Bobbie gehabt, sie haben mich in vielen Punkten an meine Schulzeit erinnert. 

Was mir nicht so gefallen hat: Bei manchen Szenen hatte ich sofort ein Medley aus allen möglichen Filmen vor mir. Ich will nicht spoilern, deswegen drücke ich mich vorsichtig aus: Der erste Besuch in der Stadt mit dem Auto. Sorry, aber zurück in die Zukunft lässt grüßen! Dann Dante. Eine Mischung aus Neo (Matrix) und Paladin (Jumper). Vielleicht gucke ich aber auch einfach zu viel fern^^ Ach ja den typischen Bösewicht hatten wir in Harry König natürlich auch noch gefunden - der böse Gegenspieler der Guten..

Weil ich ja eine gemeine Leserin bin, habe ich außerdem genau aufgepasst, als Lena dann "gereist" ist, da ich nach Logiklücken gesucht habe (mal abgesehen davon dass solche Zeitreisen an sich schon Logikbrüche sind). Naja was soll ich sagen, das Buch unterhält gut, aber nach Erklärungen für die unsichtbare Stadt und die Zeitreisen, die irgendwie den Versuch einer wissenschaftlichen Grundlage für diese Phänomene darstellen, sucht man hier vergeblich. 

Da darf man sich über das wie das funktioniert und wie gewisse Dinge sein können wirklich einfach überhaupt keine Gedanken machen und die Geschichte einfach eine gute Geschichte sein lassen. Dann hat man wirklich Freude an dem Buch. 

Ich will aber auch nochmal was Gutes sagen: Total toll fand ich ja die "Revision" in der unsichtbaren Stadt und wie Lena da aufgeräumt hat. Das war mein absoluter Lieblingspart im ganzen Buch und das wäre sofort mein Lieblingsjob! 

Mein Fazit: Sehr gute, aber nicht bahnbrechende Unterhaltung, die auf einem sehr leichten Niveau bleibt - ich wurde unterhalten und freue mich schon auf die beiden Folgebände, die im September bzw. kommenden März erscheinen. Für den ersten Teil gibt es 4/5 Sternen.


Eine weitere Stimme zum Buch könnt ihr übrigens auch hier bei meiner Bloggerkollegin Booknerds by Kerstin nachlesen! 









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