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Sonntag, 18. Oktober 2020

Rezension: "Magic Tales - Verhext um Mitternacht" von Stefanie Hasse



Titel: Magic Tales - Verhext um Mitternacht 

Autorin: Stefanie Hasse

Verlag und Info: Loewe Verlag 

Bewertung: 4/5 Sterne 

HC, 361 Seiten

Preis: 16,95 €

Reihe: Ja 

VÖ: 2020

Genre: Märchenadaption

© Loewe Verlag 

 Werbung - Dieses Buch wurde mir vom Verlag als kostenfreies Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. 

 

Magic Tales: Verhext um Mitternacht - Stefanie Hasse

Inhalt 

Ela ist in geheimer Mission unterwegs. Unter falscher Identität kommt sie auf eine Schule, auf die auch Tristan und seine Brüder gehen, über die Ela mehr erfahren soll. 

Denn die Welt der Hexen ist in Gefahr, und die Möglichkeit besteht, dass die Gefahr von einem der Brüder ausgeht. Doch als Ela die drei kennenlernt, ist sie verwirrt. Alles ist völlig anders als angenommen, und vor allem zu Tristan spürt sie sich seltsam hingezogen.

Doch Tristan ist ein normaler Mensch, und sie kann sich ihm nicht anvertrauen. Tristan hat derweil seine ganz eigenen Probleme - denn er weiß mehr über die Welt der Hexen, als Ela ahnt. 

Doch in ihrer Welt dürfen sie eigentlich keine Freunde - und schon gar nicht mehr sein.

 

Beurteilung:

Zu Beginn eine Anekdote, die nur Leuten wie mir passieren kann, die nach Cover kaufen und aus dem Klappentext nur Schlagworte wahrnehmen.

Ich war schon gut auf S. 140, als ich bei einer Buchvorstellung erfuhr, dass es sich um eine Märchenadaption zu Aschenputtel handelt. Ich hatte keinen blassen Schimmer und habe erst mit diese Information beim Lesen gemerkt, dass es da tatsächlich Parallelen gibt.. :-) So wird man doch immer wieder überrascht! 

Daran erkennt man aber auch, wie extrem verfremdet die Originalgeschichte wurde. Das meine ich aber gar nicht negativ. Im zweiten Teil des Buchs kommt das durch die Handlung auch erst so richtig deutlich raus - aber es gibt halt schon wirklich vieeeele Veränderungen zum Original :-)

Den "neuen" Plot in einem modernen und gleichzeitig magischen Umfeld finde ich sehr gelungen. Auch Tristan und Adela sind sehr sympathische Charaktere, mit denen ich eine Verbindung aufbauen konnte beim Lesen.

Einige kleine Highlights wie Tristans Hund und die Geschichte mit den Brunnenfiguren kommen, finde ich, viel zu wenig zur Geltung, ich fand diese Ideen einfach toll. 

Ein klein wenig mäkeln muss ich aber leider auch - denn auch wenn mich die Neuerzählung sehr gut unterhalten hat, fand ich sie vor allem in der ersten Hälfte relativ spannungslos, weshalb ich auch nicht ganz so schnell vorangekommen bin wie gedacht. Die Handlung erfährt in der zweiten Buchhälfte sowohl von der Spannung, von der Geschwindigkeit und der Handlung eine deutliche Steigerung - wären die ersten 150 Seiten auch so gewesen, hätte es glatte 5 Sterne für das Buch gegeben, so muss ich aber wegen der für mich deutlichen Längen im ersten Teil doch ein bisschen Abzug geben.

Außerdem hat mich das Hin und Her zwischen Ela und Tristan zwischenzeitlich auch ein bisschen genervt. Klar kann es mal Missverständnisse geben, aber ganz ehrlich, einem Typ, der ohne mal nachzufragen oder zu hinterfragen jedesmal gleich wie eine beleidigte Leberwurst abzieht und dann erst anfängt zu denken, der würde bei mir spätestens beim dritten Mal kein Land mehr sehen. Ich mag es nicht wenn die Protagonisten so wie die Fähnchen im Wind sind. Ich will sie, aber es geht nicht, aber ich will sie doch, aber nein, unmöglich, aber ich kann nichts dagegen tun...versteht ihr? 

Dabei weiß man doch wie es am Ende vermutlich ausgeht.... naja.

Ein Kompliment muss ich Stefanie Hasse aber trotzdem machen, denn auch wenn man denkt, dass man weiß was passiert, hat die Story doch ein,zwei Twists auf Lager, mit denen ich so nicht gerechnet hätte. 

Fazit: Von der Grundidee her toll umgesetzt, mit vielen neuen Elementen und irgendwie total frisch als Geschichte. Sympathische Protas, die aber vom Charakter her ein wenig nerven könnten. Leider ein paar Längen in der ersten Hälfte, die Erzählung steigert sich im zweiten Teil deutlich und hat mich insgesamt trotz ein paar Mängeln gut utnerhalten. Ich freue mich sehr auf den nächsten Band der 2021 erscheint und gebe 4/5 Sterne. 


Klappentext

Es war einmal eine Prinzessin, die ihren Prinzen suchte.

Tristan und seine beiden Stiefbrüder – das war noch nie eine gute Beziehung. Vor allem seit dem Tod seines Vaters hat Tristan unter den Mobbingattacken seiner Brüder zu leiden. Als einziger in der Familie hat er keine magischen Fähigkeiten und kann sich daher nicht wehren. Und natürlich wird er auch nicht zu den Bällen mitgenommen, die anlässlich des großen Walpurgistreffens stattfinden. Nur seine alte Freundin Mara hält zu ihm. Und Ela, die neue Schülerin aus dem fernen Rom. Aber Ela hat einen ganz speziellen Auftrag. Dafür braucht sie ausgerechnet ihn, Tristan. Wenn er doch nur ein kleines bisschen Magie hätte …
 

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