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Sonntag, 27. Dezember 2020

Rezension: "Die Worte des Windes" von Mechthild Gläser



Titel: Die Worte des Windes
Autorin: Mechthild Gläser
Verlag und Info:  Loewe Verlag
Bewertung: 5/5 Sterne 
TB, 460 Seiten
Preis: 14,95 €
Genre: Fantasy
Reihe: nein
VÖ: 2020
© Loewe Verlag 

Werbung - Dieses Buch wurde mir vom Verlag als kostenfreies Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. 

Die Worte des Windes - Mechthild Gläser 

Inhalt 

Robin fällt es auch nach 4 Jahren noch schwer, unter den Menschen zu leben - stammt sie doch eigentlich aus dem Meer, genauer gesagt, aus Atlantis. Doch dort wurde sie verstossen und lebt seitdem unerkannt unter den Menschen, überzeugt davon, niemals nach Hause zurückkehren zu können, da dort nur der Tod auf sie wartet.

Doch dann ändert sich alles - die Menschen werden von unnatürlichen Stürmen bedroht, die nur eines bedeuten können: Ein gezielter Angriff - doch warum? Wer sendet die gefährlichen Donnerdrachen aus, die ihre Stadt und noch viel mehr vernichten könnten?

Robin wird klar: Um mehr herauszufinden, muss Sie sich Ihrer Vergangenheit stellen und ihr Leben riskieren. 

Beurteilung

Ein weiteres Fantasy-Jugendbuch der Autorin, das mich verzaubern konnte.

Sehr spannend hat es Mechthild Gläser hier verstanden, die Themen Magie und Hexenverfolgung und Klimawandel mit dem sagenumwobenen Atlantis zu vermengen und eine völlig neue Geschichte daraus zu erfinden. Das nenne ich mal eine interessante Mischung, die mir so nun wirklich noch nicht begegnet ist.

Der Zauber der Geschichte entfaltet sich mit jeder Seite bis zum Ende hin mehr - mit viel Gefühl, Humor, aber auch Ernsthaftigkeit spinnt die Autorin ihre Geschichte von der verstoßenen Prinzessin Undina Severina Mare, die aus der versunkenen Stadt Atlantis stammt.

Undina alias Robin lebt unerkannt unter den Menschen, und auch diese Gegenüberstellung von unserem ganz normalen, modernen Leben zu einer magischen, völlig geheimen Welt, die doch so sehr zusammen- und voneinander abhängen, ist einfach wunderbar geschrieben.

Robin ist ein jugendliches Mädchen, das man einfach mögen muss, sie ist so wundervoll normal, wie man als magisches Wesen unter Menschen eben sein kann. Ohne eine kleine Romanze kommt auch "Die Worte des Windes" nicht aus - allerdings ist sie doch sehr dezent und altersgemäß gehalten, keine Sorge.

Mechthild Gläser besticht in ihrem Roman mit genau dem richtigen Tempo - es ist bequem zu lesen, leicht nachvollziehbar, nicht zu oberflächlich, auch nicht zu komplex und hat keine Längen, die Handlung bewegt sich zügig am roten Faden vorwärts und hat absolut keine Längen, versteht immer wieder, zu überraschen, auch wenn es ein Stück weit nachvollziehbar ist, wo in etwa der Showdown hinführen wird, kann man doch lange nicht alle Details vorhersehen.

Die eigentliche Geschichte ist mit vielen fantastischen Details ausgeschmückt, die Lust machen, sich in diese Welt hineinzuversetzen und sich voller Staunen umzuschauen - das Buch liest sich wie ein gut gemachter fantastischer Kinofilm, ich konnte mir die Animationen richtig vorstellen, angefangen beim Schwarmprinz bzw. dem Goldfisch namens Bo, den tollen Kesselbooten, den seltsamen Geschäften im Leuchtturm, die Stadt Atlantis, die Drachen, die Winde, was gibt es da nicht alles zu entdecken.

Da kann man nur ins Staunen und Schwärmen kommen und schwupps, ist es auch schon wieder vorbei, obwohl es mit 460 Seiten doch schon eine ordentliche Buchlänge hat.

Fazit: Wer sich von fantastischen Welten, gepaart mit unserer Realität, überzeugen lassen möchte, ist bei Mechthild Gläser immer richtig, und auch mit diesem Buch beweist sie wieder, dass ihr die Ideen nicht asugehen und sie durchaus Unterhaltung mit aktuellen, ernsten Themen vermischen kann. Spannend, unterhaltsam, überraschend - hier gibt es nichts zu bemängeln. 5/5 Sterne hat sich dieses Buch verdient.


Klappentext

Dem Wind zuflüstern, Gewitter in Kesseln brauen und Tsunamis verhindern – das alles gehört zu den Aufgaben der Wetterhexen. Seit die 16-jährige Robin von ihrem Volk verbannt wurde, vermisst sie all das schmerzlich. Von ihrer eigenen Familie gejagt, ist sie in der Menschenwelt untergetaucht. Bis der charmante Sturmjäger Aaron ihre Hilfe benötigt, um ihre Küstenstadt vor Donnerdrachen zu retten. Doch was Robin nicht weiß: Es steht noch weitaus mehr auf dem Spiel …




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