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Donnerstag, 24. März 2022

Rezension: "Der verbotene Wunsch" von Stefanie Hasse



Titel: Der verbotene Wunsch
Autorin: Stefanie Hasse
Verlag und Info: Verlagsgruppe Droemer Knaur
Bewertung: 4/5 Sterne
TB, 330 Seiten
Preis: 14,99 €
Reihe: Band 1
Genre: High Fantasy
VÖ: 2022
© Verlagsgruppe Droemer Knaur 

Werbung - Dieses Buch wurde mir vom Verlag als kostenfreies Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. 

Der verbotene Wunsch - Stefanie Hasse

Worum geht's?

Die Geschwister Malena und Val haben einen Plan: Ihr Wunsch, den sie vor dem Antreten als Princeps und Princepa auf eine magische Tafel schreiben müssen, soll die Welt besser machen und endlich mit alten, finsteren Traditionen brechen. 

Doch dann kommt alles anders und Malenas Bruder hält sich nicht an ihre Vereinbarung. Für Malena bricht eine Welt zusammen, doch als sie versucht herauszubekommen, was das seltsame Verhalten ihres Bruders bewirkt, stößt sie auf ein mächtiges und düsteres Geheimnis.

Um die Welt und ihren Bruder zu retten, muss sie sich auf eine gefährliche Reise begeben.

Beurteilung

Der verbotene Wunsch ist eine High Fantasy Geschichte, die für mich eindeutig ihre Höhen und Tiefen haben. High Fantasy und ich haben ein schwieriges Verhältnis - es gibt Werke, die mich begeistern, und welche, die mich anöden.

Der verbotene Wunsch liegt irgendwo dazwischen. Insgesamt hat es mir gefallen, allerdings gibt es auch Dinge, die ich nicht so gut fand. Dazu gehört, das mir alles irgendwie zu langsam vonstatten ging. Mir hat der Drive gefehlt an vielen Stellen, es zog sich oft, bis wirklich wieder was passiert ist.

Die zugrundeliegende Handlung war eigentlich okay. Allerdings habe ich mich wirklich sehr gewundert. Es ist ja an sich nicht ungewöhnlich, das in Geschichten Männer und Frauen in vielen Bereichen getrennt werden. Aber kann man wirklich 16 Jahre lang aufwachsen und nicht mal einen anderen zu Gesicht bekommen? Stellt Euch vor ihr wachst in einem Haus auf und seid nur von Mädchen und Frauen umgeben. Durchgehend. Nicht mal ein Ausflug in die nächste Stadt oder so.

Aus diesem Hintergrund heraus ist Milena auch unglaublich naiv und verfällt direkt dem ersten Mann außer ihrem Bruder, der ihr in ihrem Leben begegnet. Kann man von halten was man will, mich hat es zum Augenrollen gebracht, es ist so typisch.... muss das denn sein?

Ansonsten fand ich das Thema mit den Göttergaben und deren magischen Fähigkeiten eigentlich ganz gut. Was es zum Ende hin auch noch richtig rausgerissen hat war das sehr überraschende Finale, mit dem man einfach nicht rechnen kann. Das kam richtig unerwartet um die Ecke und hinterlässt einen positiven abschließenden Eindruck.

Aber ansonsten plätscherte die Handlung so dahin, es war okay zu lesen, aber es hat mich jetzt auch nicht sonderlich vom Hocker gerissen. Wäre neben Milena, der Princepa, nicht noch die Heilerin Taipa aufgetaucht als zweite Protagonistin mit ihrem Bruder, hätte ich vielleicht sogar abgebrochen. Aber Dank der Beiden kam doch noch etwas Pepp und Abwechslung in die Geschichte, und Taipas Geschichte habe ich wirklich gern verfolgt, ich fand sie auch deutlich sympathischer und irgendwie echter als die farblose Milena, die mir einfach irgendwann mit ihren seltsamen naiven Gefühlen nur noch auf den Senkel ging.

An der Welt an sich in dieser Geschichte gab es sonst wenig Spektakuläres, wie gesagt, es war alles ganz okay, aber nichts was mir jetzt großartig lange im Gedächtnis bleiben wird. 

Ich schwanke bei der Bewertung ein bisschen, würde aber gerade noch so 4/5 Sternen geben. Ich denke ich werde die Fortsetzung lesen, vielleicht nimmt es ja noch ein wenig Tempo auf, das könnte es gebrauchen.

 

Klappentext

Wenn deine Liebe das Ende der Welt bedeutet: dramatische Romantasy um vier Göttergaben, einen ewigen Fluch und die Entscheidung zwischen Liebe und dem Überleben einer ganzen Welt

Einst schufen vier Gottheiten das Land Alania und seine vier Völker. Damit die Menschen in Frieden gedeihen mögen, machten die Gottheiten jedem Volk ein mächtiges Geschenk. Doch eine Tafel, die jeden mit Blut geschriebenen Wunsch erfüllte, erwies sich als mächtiger als die anderen Göttergaben und weckte Neid und Krieg unter den Völkern – bis die Kriegerin Daria in einem verzweifelten Moment einen Wunsch notierte, der zum Fluch wurde.
Seither ist der Palast gespalten, Männer und Frauen leben getrennt. Darunter leidet vor allem Kronprinzessin Malena. Sie will nicht glauben, dass alle Männer ihr Böses wollen, nur weil sie eine Frau ist. Ihr sehnlichster Wunsch ist es, den Palast zu einen – und dabei ihre frisch entdeckten Gefühle für den Krieger Aries zu erkunden. Doch ausgerechnet das soll ihr Ziehbruder Valerian mit allen Mitteln verhindern. Denn nur er kennt den wahren Preis für Malenas Gefühle …

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