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Mittwoch, 13. April 2022

Rezension: "Signs of Magic - Die Jagd nach dem Jadefuchs" von Mikkel Robrahn



Titel: Signs of Magic - Die Jagd auf den Jadefuchs
Autor: Mikkel Robrahn
Verlag und Info: S.Fischer Verlage
Bewertung: 5/5 Sterne
TB, 380 Seiten
Preis: 15,00 €
Reihe: Band 1
Genre: Urban Fantasy
VÖ: 2022
© S.Fischer Verlage

Werbung - Dieses Buch wurde mir vom Verlag als kostenfreies Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. 

Signs of Magic: Die Jagd nach dem Jadefuchs - Mikkel Robrahn

Worum geht's?

Abraham Kadabraham träumt von der ganz großen Karriere als Bühnenzauberer. Zu mehr als Kindergeburtstagen reicht es aber aktuell nicht, seinen Lebensunterhalt verdient er als Pizzalieferant.

Doch als sein Werbeflyer eines Tages in die Hand von Matilda Godwin gerät, die ihn engagiert, glaubt er seinen Traum zum Greifen nahe. Doch der zerplatzt schnell, als Matilda ihn statt auf die großen Bühne in einen unzivilisierten Wald schleppt, um eine seltsame Jagd zu begleiten....auf einen jahrhundertealten Geist??

Für das Jagdteam beginnt ein gefährliches Abenteuer, bei dem sich der glücklose Zauberer jeden Tag mehr fragt, auf was er sich da eigentlich eingelassen hat.


Beurteilung

Ein wahnsinnig toller Auftakt der neuen Reihe von Mikkel Robrahn. Ich war schon nach den ersten Seiten total positiv überrascht.

Nach Hidden Worlds klang Signs of Magic eher nach High Fantasy, um so erleichterter war ich, als sich das als ganz anders herausstellte. 

Wie schon in der vorherigen Urban Fantasy Reihe überzeugt der Autor damit, eine magische Welt in unsere reelle Welt zu integrieren. Und wer ganz genau liest, findet sogar einen versteckten Hinweis darauf, dass sich "Signs of Magic" in der gleichen Welt abspielt, das hat mich besonders gefreut :-)

Besonders hervorgetan hat sich "Die Jagd nach dem Jadefuchs" für mich durch seine schrulligen Charaktere, die zusammen einfach ein total ungleiches, schrulliges und gleichzeitig so sympathisches Team ergeben, dass in seinem Zusammenspiel auch immer für ausreichend Situationskomik sorgt, ohne dass die Geschichte gerade inhaltlich tatsächlich lustig ist: Der Pizzabote mit dem Traum von der großen Zaubererkarriere Abraham Kadabraham, die Tochter einer einst wohlangesehenen, hochadligen, altenglischen Herrschaftsfamilie Matilda Godwin und der Einwanderer und Hausmeister Botzki, der mehr auf dem Kasten hat, als man Anfangs annehmen sollte.

Mikkel Robrahn mischt ein "very britishes", altmodisches Flair im Rahmen einer adligen Jagdgesellschaft mit einfach zauberhaften magischen Elementen, die erfrischend anders sind als das, was man in 90% der Fantasybücher entdecken kann. Und eine herrliche Bösewichtin fehlt natürlich als Gegenspielerin auch nicht. 

Besonders angetan hat es mir natürlich die Hauptfigur aus dem Untertitel - der Jadefuchs. Und ich bin äußerst angetan davon, wie sich der Autor hier das Ende ausgedacht hat. Zum Glück, denn zu Beginn ist es einfach nur ganz schrecklich und ich hasste mal kurz alle, die an der Handlung beteiligt sind! 

Signs of Magic ist eine Geschichte, die voll steckt mit Überraschungen, mit bangem Mitzittern mit den Charakteren, einer ganz ganz starken Atmosphäre, perfekt ausgewählten Settings, und starken Protas. Von Seite zu Seite war ich immer wieder von mir selbst überrascht, wie gut mir die Geschichte gefällt, nachdem ich mit starken Zweifeln drangegangen war.

Die Jagd nach dem Jadefuchs ist im Übrigen eher eine Episode, die in einer größeren Rahmenhandlung steckt, deren Ausgang (Achtung Cliffhanger!) gegen Ende noch total offen bleibt. Keine Überraschung, schließlich wird es ja eine Reihe. Im Juni kommt schon der zweite Band, zu dem ganz am Ende des Buchs auch eine kleine Leseprobe zu finden ist, die ich mir aber noch nicht angeschaut habe, um nicht noch mehr angetriggert zu werden.

Nach dem, was da noch so offen bleibt, könnte die Fortsetzung noch etwas düsterer und/oder gruseliger werden, aber da lasse ich mich gerne überraschen.

Von mir eine ganz klare Leseempfehlung und 5/5 Sterne!  

 

Klappentext

Die mutige und wild entschlossene Matilda stammt eigentlich aus einer wohlhabenden Familie, doch die Spielsucht ihres Vater hat die Godwins mit einem riesigen Schuldenberg belastet. Die einzige Chance, der Katastrophe zu entkommen, ist das traditionelle Turnier der Superreichen. Wer den jadegrün schimmernden Fuchs fängt, dem winkt ein hohes Preisgeld. Doch nicht allen ist daran gelegen, dass Matilda das Turnier für sich entscheidet ...

Albert ist ziemlich unbeholfen, nicht gerade die beste Eigenschaft für einen Trickzauberer. Kein Wunder, dass er seinen Lebensunterhalt eher durch das Ausliefern von Pizza verdient als mit magischen Tricks und Illusionen. Doch als er eines Tages auf Matilda trifft, nimmt das phantastische Abenteuer seinen Lauf.


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