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Dienstag, 9. August 2022

Rezension: "Die Hexen von Woodville - Nachtzauber" von Mark Stay



Titel: Die Hexen von Woodville - Nachtzauber
Autor: Mark Stay
Verlag und Info: Heyne Verlag
Bewertung: 5/5 Sterne
TB, 410 Seiten
Preis: 12,00 €
Reihe: Band 2
Genre: Urban Fantasy
VÖ: 2022
© Heyne Verlag 

Werbung - Dieses Buch wurde mir als kostenfreies Rezensionsexemplar vom Verlag zur Verfügung gestellt. 

Die Hexen von Woodville: Nachtzauber - Mark Stay

Worum geht's?

Der zweite Weltkrieg ist im vollen Gange, und auch das beschauliche Heimatdorf der angehenden Hexe Faye bleibt nicht davon verschont. Eine vor der Judenverfolgung flüchtende Familie wird von den Herrschaften im Dorf aufgenommen, doch merkwürdige Ereignisse rund um deren Auftauchen veranlassen Faye, nicht nur die kleine Familie, sondern auch deren Gönner genauer in Augenschein zu nehmen.

Sie stößt auf ein unglaubliches Geheimnis, das viele Jahre unentdeckt in ihrer Nachbarschaft schlummerte.

 

Beurteilung 

Das war eine positive Überraschung. Nach Band 1 war ich wirklich am Hadern, ob ich überhaupt weiterlesen soll. Es war okay, mir aber zu irgendwie zu kindisch, unausgereift und oberflächlich.

Die Fortsetzung "Nachtzauber" hat mich deutlich mehr für sich eingenommen. Es war irgendwie ernster und auch ein bisschen komplexer, erwachsener als der erste Teil. Vor allem Faye als Hauptcharakter ist zwar immer noch eine etwas naive Jugendliche, wirkt aber doch schon etwas ausgereifter als im ersten Teil. Sie kommt aber immer noch deutlich jünger rüber, als sie eigentlich sein soll, wie schon in Band eins, weshalb dann manche Aktionen und Beschreibungen einen als Leser erstmal irritieren, da sie auf eine fast erwachsene junge Frau gemünzt sind, und Faye eher wie eine 12 jährige wirkt.

Was mir sehr gut gefallen hat war die Mischung - die düstere Atmosphäre der Nazi-Kriegszeit, aber eben mal nicht aus deutscher Sicht, sondern mit dem Blickwinkel eines eigentlich kaum am Krieg beteiligten Dörfchens - bis es eben doch beteiligt wird. Faye kommt mit flüchtenden Juden in Kontakt, die fortan eine Hauptrolle in der Geschichte spielen.

Dazu geht es natürlich mit ihrer Hexenausbildung weiter, und es wird noch eine uralte Legende hinzugemischt, an der mehr Wahres dran zu sein scheint als zunächst vermutet, und das alles gepaart mit den alten bekannten, aber auch vielen neuen seltsamen, schrulligen und zum Teil auch liebenswerten Charakteren.

Klar, es ist immer noch alles andere als ein ausgereifter, düsterer Thriller. Aber das soll es ja auch gar nicht sein. Das einzige, was ich mir gewünscht hätte, wäre, dass die Hexen und ihre Zauber nicht ganz so kitschig und wie aus einem Kinderbuch daherkämen - das ist schon ziemlich abgedroschen. Aber das ist hier eigentlich nur der kleinere Teil der Handlung und der Rest hat mich absolut gut unterhalten. Ich war selbst erstaunt, wie schnell ich nach der eher verhaltenen Beurteilung des ersten Teils durch diese Fortsetzung gesaust bin und am Ende festgestellt habe, dass ich mich nun wirklich auf den letzten Teil der Trilogie freue.

Also wer noch darüber nachdenkt - durch den ersten Band muss man sich vielleicht ein bisschen kämpfen, aber dann nimmt das ganze Tiefe und Tempo auf und deswegen bekommt diese Fortsetzung von mir auch überzeugte 5/5 Sterne!  

 

Klappentext

Nach dem das Rabenvolk aus Woodville vertrieben wurde, ist in dem beschaulichen kleinen Dorf in Kent wieder so etwas wie Ruhe eingekehrt. Doch dass diese trügerisch sein kann, weiß niemand besser, als die junge Hexe Faye Bright – vor allem, wenn Magie im Spiel ist. Und sie soll recht behalten: Eines Tages tauchen drei unbekannte Waisen in Woodville auf und suchen dort Unterschlupf. Als eine von ihnen auf höchst mysteriöse Weise ermordet wird, ist Faye klar, dass hier Schwarze Magie im Spiel ist ...

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