Seiten

Sonntag, 30. Dezember 2018

Rezension: "Das Vermächtnis der Grimms" von Nicole Böhm

Titel: Das Vermächtnis der Grimms
Autor: Nicole Böhm
Verlag und Info: Drachenmond Verlag
TB, 475 Seiten
Preis: 14,90 €
Genre: Fantasy / Märchenadaption
Reihe: Einzelband

Das Vermächtnis der Grimms - Nicole Böhm


Inhalt

Wo kommen die Märchen her? Das Vermächtnis der Grimm verrät es uns. Davon weiß Kristin allerdings nichts, als ihr Bruder sie wegen ihrer Begabung, zwischen den Zeilen zu lesen, nach einer Kette mysteriöser Mordfälle in sein Team holt, dass versucht, diese aufzuklären.

Überall auf der Welt geschehen seltsame Morde, die alle ein Schaubild in Anlehnung an eines der Märchen der Gebrüder Grimm abgeben. Deswegen werden sie auch "Black Wolf" - Morde genannt. 

Mittwoch, 26. Dezember 2018

Rezension: "Hoop - Gelobtes Land" von Christine Heimannsberg

Titel: Hoop - Gelobtes Land
Autor: Christine Heimannsberg
Verlag/Info: Selfpublishing / Google Books
TB, 336 Seiten
Preis: 12,99 €
Genre: Dystopie
Reihe: Ja, Band 1 der Trilogie 
VÖ: 2018

Hoop - Gelobtes Land  -  Christine Heimannsberg


Inhalt

Die Welt ist nach dem "Vorfall" nicht mehr die, die sie mal war. Die bekannte Welt gibt es nicht mehr. ganze Dörfer und Städte sind leergefegt, die Menschen leben in kleinen Enklaven zusammen. 

Wichtig sind nur noch die Männer und die männlichen Nachkommen, Mädchen zählen nichts mehr und haben sich an strenge Regeln zu halten. Alles wird von gut getarnten Drohnen überwacht, die Tag und Nacht auftauchen können und von denen keiner weiß, wer sie eigentlich schickt.

Als Ihr Bruder jedoch versehentlich ein Mitglied eines berüchtigten Nachbarclans tötet, ist das Leben der jugendlichen Lore und ihrer ganzen Familie in akuter Gefahr. Sie flieht im letzten Moment mit ihrem Bruder Jame, muss ihre erste und große Liebe hinter sich lassen und überlässt ihre Familie einem ungewissen Schicksal.

Dienstag, 25. Dezember 2018

Rezension: "Bird Box - Schliesse Deine Augen" von Josh Malerman

Titel: Bird Box - Schließe Deine Augen
Autor: Josh Malerman
Verlag und Info: Penhaligon / Blanvalet
HC, 320 Seiten (Hinweis: HC bei Penhaligon, TB bei Blanvalet)
Preis TB: 9,99 €
VÖ: 2015
Genre: Horror / Science Fiction
Reihe: Nein


Bird Box - Schließe Deine Augen  -   Josh Malerman


Inhalt

Erst vereinzelt, dann gehäuft fluten unglaubliche, aber auch grausige Nachrichten die Zeitungen, Nachrichtenshows und Radionews: Immer öfter gibt es Berichte von Menschen, die auf einmal verrückt zu werden scheinen und sich selbst töten, weil sie ETWAS gesehen haben.

Was zuerst als Verschwörungstheorie abgetan wird, greift schnell um sich. Die Angst bringt den Zusammenbruch. Keiner weiß, was das Durchdrehen verursacht - nur, dass man ETWAS sieht.

Malorie ist einer der Menschen, die den Zusammenbruch miterleben - und sie erwartet ein Kind. Sie ist entschlossen, alles zu tun, um das Überleben des Kindes zu sichern - auch, wenn es bedeutet, über Jahre die Augen außerhalb eines abgeriegelten Hauses nicht mehr zu öffnen.

Mittwoch, 3. Oktober 2018

Rezension: "Norra Latin" von Sara B. Elfgren

Titel: Norra Latin - Die Schule der Träume
Autor: Sara B. Elfgren
Verlag und Info: Arctis Verlag
HC, 640 Seiten
Preis: 18,50 €
VÖ: August 2018
Genre: Urban Fantasy
Reihe: Nein

Norra Latin - Die Schule der Träume  -  Sara B. Elfgren


Inhalt 

Eine höhere, altehrwürdige Theaterschule in Stockholm. Der Traum vieler junger Mädchen und Jungen, die Theaterkarriere machen wollen. 
So auch von Tamar und Clea, deren Herkunft unterschiedlicher nicht sein könnte: Clea, der als Tochter einer bekannten Schauspielerin alle Türen offen stehen, Tamar aus einer "ganz normalen" Familie, die sich alles hart erarbeiten muss. 

Beide kommen auf Norra Latin auf Ihre Art mit einem alten und dunklen Geheimnis der Schule in Berührung - ein früherer Schüler ist nach dem mysteriösen Tod eines Lehrers an der Schule spurlos verschwunden und bis heute nicht mehr aufgetaucht. 

Rezension: "Spiel der Macht" von Marie Rutkoski

Titel: Spiel der Macht - Die Schatten von Valoria 1
Autor: Marie Rutkoski
Verlag und Info: Carlsen Verlag
HC, 368 Seiten
Preis: 19,99 €
VÖ:September 2018
Genre: Fantasy
Reihe: Ja, Band 1

Spiel der Macht - Marie Rutkoski


Inhalt: 

Die Valorianer haben das Land der Herrani erobert. Seitdem müssen die überlebenden Herrani den Valorianern als Sklaven dienen. 
Kestrel ist die verwöhnte Tochter eines valorianischen Generals. Er wünscht sich nichts mehr als sie zur Soldatin seiner Armee zu machen, doch Kestrels Herz schlägt für eine andere Leidenschaft.

Als eines Tages unverhofft der Sklave Arin in ihre Dienste tritt, verändert sich für Kestrel vieles. Sie denkt zu oft über ihn nach und beginnt, über das Verhältnis und die Geschichte zwischen Valorianern und Herrani nachzudenken. Den Arin verhält sich ganz anders als der typische Sklave. Und noch dazu findet sie ihn nicht gerade unattraktiv.

Doch was Arin wirklich

Sonntag, 23. September 2018

Rezension: "Aura - der Verrat" von Clara Benedict


Titel : Aura - Der Verrat
Autor: Clara Benedict
Verlag und Info: Thienemann-Esslinger Verlag
HC, 368 Seiten
Preis: 18,00 €
Genre: Urban Fantasy/Jugendbuch
Reihe: Ja, Band 2 

Aura - der Verrat  -  Clara Benedict 


Inhalt 

Band 1 endet damit, dass Hannah auf der Flucht ihren einstmaligen Schwarm Jan im Affekt tötet. 

Dann tritt Elric in ihr Leben, der ihr scheinbar helfen will und sie schützt, in dem er sie Mitten in ein "Former-Nest" setzt: In einer Ausbildungsakademie für künstliche Former schleust er sie unter falscher Identität ein. 

Einen wirklichen Plan gibt es noch nicht, außer, dass Hannah erstmal unauffällig bleiben soll.

Das funktioniert natürlich nicht lange - Hannah fällt es sehr schwer, sich in die Situation einzufinden und Freundschaften mit den anderen Schülern zu schließen. Als natürlicher Former ist sie sehr viel stärker als die meisten anderen Schüler und muss sich entsprechend verstellen, um nicht aus der Menge hervorzustechen.

Doch je mehr Zeit vergeht, desto

Rezension: "Nordland - Hamburg 2059 - Freiheit" von Gabriele Albers

Titel: Nordland - Hamburg 2059 - Freiheit
Autor: Gabriele Albers
Verlag und Info: Acabus Verlag
TB, 662 Seiten
Preis: 18,00 €
Genre: Dystopie
Reihe: Nein

Gabriele Albers - Nordland (Hamburg 2059 - Freiheit) 


Inhalt 

In Norddeutschland herrschen die Wirtschaftsbosse. Sie haben die Ressorts wie Energieversorgung, Wasserversorgung etc. unter sich aufgeteilt. Wer Geld hat, kann alles haben, wer keins hat, fällt durchs Raster. Doch auch unter diesen Spitzenpolitikern herrscht ein ständiger Krieg und jeder versucht, die anderen zu stürzen und selbst noch mächtiger zu werden.

Doch es gibt auch einen Widerstand, der versucht, dieses System zu untergraben und zu stürzen.  

Frauen gelten im bestehenden System nicht viel. Als Lilith, die Tochter von einem der ganz großen Spitzenpolitiker, beginnt, unbequeme Fragen zu stellen

Montag, 10. September 2018

Rezension: "Die Formel" von Dan Wells

Titel: Die Formel
Autor: Dan Wells 
Verlag und Info: Piper Verlag
Paperback, 528 Seiten
Preis: 16 €
ET: 02.05.2018 
Genre: dystopischer Thriller 
Reihe: Nein

Dan Wells  -  Die Formel


Inhalt

Der Wissenschaftler Lyle Fontanelle arbeitet in einer Kosmetikfirma und entwickelt dort Formeln für neue Pflegeprodukte. 

Er entdeckt die Möglichkeit, eine wirklich wirkende verjüngende Creme herzustellen, die nicht auf oberflächlicher Basis der Haut, sondern direkt auf die DNA einwirkt und dadurch unglaublich effektiv ist.

Leider stellt sich nach den Tests heraus dass das Produkt sehr unerwünschte Nebenwirkungen hat. Doch der Konzern beschließt sich, die Creme mit Tricks trotzdem legal auf den Markt zu bringen.

Damit beginnt eine unaufhaltsame Katastrophe: Die DNA Veränderungen bewirken, dass sich Menschen durch Kontakt in vollständig andere Personen verwandeln, sofern diese irgendwie mit der Creme in Berührung gekommen sind. Das hat ungeahnte Auswirkungen: Manche fürchten sich davor, manche wollen es unbedingt. Wer will nicht aussehen wie ein berühmter Star?

Doch die Sache gerät sehr schnell außer Kontrolle und schnell merken die Macher, dass ihnen alles aus den Händen gleitet und die ganze Welt auf eine Katastrophe ungeahnten Ausmaßes zuschlittert.


Beurteilung 

Dan Wells ist nach der Partials - Reihe und den Mirador-Romanen zu einem meiner Lieblingsautoren aufgestiegen und auch "Die Formel" beweist einmal wieder, dass Dan Wells einfach ein Meister der Spannung ist.

Er spielt auf den Nerven und Gefühlen der Leser wie ein Musiker mit seinem Instrument. Er nimmt Themen auf, die einfach jeden Menschen irgendwo  tangieren - wer von uns hat noch nie versucht, sich selbst durch Kosmetika zu verbessern, egal ob Mann oder Frau, besser, hübscher, jünger, gesünder auszusehen? 

Dies wird gemischt mit unserer Faszination für Technik, Forschung und Entwicklung, sowie unserer Sensationsgier, wenn irgendwo etwas schief läuft oder jemandem etwas passiert, und schon haben wir die perfekte Mischung für einen Thriller mit topaktuellen Themen und einer Vision, die natürlich total übertrieben ist, aber irgendwie zielen doch tatsächlich momentan viele Forschungen auch in der Gegenwart schon in ähnliche Richtungen - mich persönlich hat die Lektüre wirklich dazu animiert, auch mal eine andere Seite der möglichen Folgen unserer Gesellschaft im Schönheitswahn zu betrachten.

Über den Schreibstil von Dan Wells muss ich eigentlich nicht sprechen - er ist über alle Zweifel erhaben :-) Obwohl er durchaus komplexe Themen anpackt, verliert er sich nicht in seitenlangem fachchinesisch oder endlosen philosophischen Betrachtungen, sondern schreibt so, dass jeder die Sachverhalte versteht, dennoch kurzweillig und immer wieder überraschend. 
Berechenbar sind seine Geschichten und auch "Die Formel" jedenfalls nicht. 

Über die Protagonisten kann ich gar nicht soviel sagen - es ist jetzt niemand dabei, der mir total sympathisch oder unsympathisch ist, es sind halt viele machtgeile Personen in hohen Konzernpositionen dabei, die ganz klassisch als geld- und machtgierig dargestellt werden und auch handeln, und unsere Hauptperson Lyle hadert mit seinem Gewissen und wankt zwischen der Freude, endlich auch mal etwas erreicht zu haben und dem Wissen, dass das was er getan hat, zu einer Katastrophe führen kann. Und er ist frustriert, da egal was er unternimmt, dies nur noch weiter ins Unglück zu führen scheint. 

Aber lest selbst - Dan Wells ist eine Bank für Top-Bücher, und so reiht sich für mich auch "Die Formel" nahtlos ein und kassiert 5 Rezisternchen.



Donnerstag, 6. September 2018

Rezension: "Cat & Cole - Die letzte Generation" von Emily Suvada

Titel: Cat & Cole - Die letzte Generation
Autor: Emily Suvada
Preis: 17 €
HC, 480 Seiten
Genre: Dystopie
Reihe: nein

Cat & Cole - die letzte Generation  -  Emily Suvada


Inhalt

Ein unaufhaltsames Virus hat die letzten Menschen dazu gezwungen, ihr Leben in Bunkern zu verbringen, da noch kein Impfstoff entwickelt wurde. Cat ist eine der wenigen Versprengten, die noch an der Oberfläche leben - und dafür große Opfer bringen müssen. Denn  Diejenigen, die nicht rechtzeitig das Fleisch anderer infizierter Menschen essen, sterben.

Ihr Vater ist einer der genialsten Programmierer des Konzerns Cartaxus, der angeblich versucht, die Menschheit zu retten - und verschwunden, vermutlich tot. 

Nach einiger Zeit wird Cat, die wie alle anderen Menschen ein Panel mit Apps implantiert hat, die ihre Sinne und Fähigkeiten verbessern, gezwungen, ihr Versteck zu verlassen, und trifft dabei auf einen Krieger von Cartaxus, über den sie Dinge über ihren Vater und ihre eigene Rolle im Kampf ums Überleben der Menschheit erfährt, die ihre bisherige Welt auf den Kopf stellen.

Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit, denn die freien Infizierten werden immer gefährlicher....


Beurteilung 

Ich fange wieder außen an: Zunächst fand ich das Cover, wenn auch farblich eindrücklich, wenig aussagekräftig. Ich muss gestehen, dass mir erst, als ich das Cover kurz vor dem Tippen der Rezension nochmal betrachtete, auffiel, dass es sich tatsächlich auf die Geschichte bezieht :-)
Lasst Euch überraschen.

Zunächst könnte man denken, Cat & Cole reiht sich in die mittlerweile zahllos erschienenen Dystopien nach Schema F ein: Die Menschheit fast am Ende nach Ausbruch eines unheilbaren Virus, eine unmögliche Romanze zwischen zwei jungen Menschen, die die Welt retten müssen.

Aber dem ist nicht so. Beziehungsweise doch, diese Elemente gehören natürlich zum Plot. Allerdings ist dieser Roman so gespickt von unerwarteten Wendungen, dass man bis zur letzten Seite immer wieder neu überrascht wird - man denkt immer ok, jetzt weiß ich Bescheid - aber weit gefehlt.
 Die Autorin versteht es hier wirklich, von der anfänglichen Situation immer mehr Schichten abzuschälen, bis die letztendliche Wahrheit aufgedeckt ist, das hält über den kompletten Roman eine unglaublich hohe Spannung aufrecht.

Es grenzt schon fast an einen Horrorroman, ohne zuviel verraten zu wollen, als klar wird, was Cartaxus und Cats Vater wirklich in der Vergangenheit getan haben.
Die Protagonisten sind eher Jugendliche, wobei es für jede Altersgruppe gut zu lesen ist. Ich werde jetzt nichts darüber schreiben ob ich die Protagonisten toll finde oder nicht, das finde ich immer schwierig. Ich nehme sie so wie sie in den Geschichten eben sind - man kann ja nicht jedermanns Freund sind und jeder Prota hat wahrscheinlich Eigenschaften, die man mehr mag oder nicht. Sowohl Cat als auch Cole werden als mutige Menschen dargestellt, die aber auch viel durchgemacht haben und mit ihren Päckchen zu kämpfen haben, also auch menschliche Schwächen aufweisen, so dass sie nicht als Hyperüberhelden dargestellt werden.

Auch die Mischung aus fortgeschrittener Biotechnik, genialen Programmierern und dem Ausbruch eines Virus als Plot ist sehr gelungen dargestellt. Emily Suvada hat einen Pageturner gezaubert, wie es ihn nur selten gibt. Man kann es echt nicht aus der Hand legen.

Ob es eine Fortsetzung gibt bleibt abzuwarten - bei dem Ende ist es wohl zu erwarten, denn obwohl es kein vollständig offenes Ende ist, ist es von Friede, Freude, Eierkuchen weit entfernt. Hoffen wir es mal, denn davon will ich unbedingt mehr haben. 5 Rezisternchen für Cat & Cole. 
 


Mittwoch, 5. September 2018

Rezension: "Schnittergarn" - Anthologie div. Autoren

Titel: Schnittergarn
Autoren: diverse / Anthologie
Verlag und Info: Leseratten Verlag
TB, 425 Seiten
Preis: 15,00 €
Genre: Anthologie / Skurriles 

Schnittergarn - Anthologie div. Autoren


Inhalt

Diese Anthologie enthält  - wenn ich mich nicht verzählt habe - insgesamt 22 Kurzgeschichten rund um das Thema und die "Person" Tod - die Geschichten haben gemein, dass der Tod in Ihnen auf lustige Weise personifiziert wird und die Erzählungen Geschichten aus einem gedachten Alltag des Todes wiedergeben. Eine Kurzbeschreibung jeder einzelnen Geschichte wiederzugeben, würde den Rahmen der Inhaltsangabe sprengen, daher verrate ich mehr in meiner Rezension. 

Beurteilung 

Kaufentscheidung waren für mich eindeutig Titel und Cover, ohne mich genauer über den Inhalt informiert zu haben. Diese ausgeprochen gelungene Illustration bietet so viel zu sehen, dass man sich das Cover minutenlang ansehen kann und immer noch etwas Neues findet. Dazu die schreiend bunten Farben vor dem schwarzen Hintergrund und die blutrote Schrift - Gratulation, da ist ein echter Eyecatcher gelungen.

Da ich als Möchtegerngrufti grundsätzlich fasziniert bin vom Thema Tod, wollte ich sehr gern wissen, was sich die Autoren zu dem Thema haben einfallen lassen.

Ich kenne nun die Inhalte der Verlagsausschreibung nicht, aber ich fange gleich mal mit dem an, was mich insgesamt ein bisschen enttäuscht hat: Ich hätte mir eigentlich vom zeitlichen Setting her mehr Abwechslung erwartet. 
Fast alle Geschichten haben gemein, dass sie den Tod in eine moderne Gegenwart hineinkatapultieren und dort etwas erleben lassen. Zugegeben, unsere Gegenwartet bietet ja auch viel Stoff, den Tod zu "verkomischen", aber das wäre doch sicherlich auch vor einem geschichtlichen, dystopischen oder fantastischen Hintergrund gelungen. Manche Geschichten glänzen tatsächlich mit diesen Abweichungen, aber der Großteil weist eben Elemente aus der aktuellen Zeit auf, was mitunter dazu führt, dass sich, wenn man 4 Geschichten am Stück liest, diese im Gedächtnis beginnnen, miteinander etwas zu verschwimmen.

Daher: Vielleicht nach jeder Kurzgeschichte einfach mal etwas pausieren und etwas anderes lesen - dann ist der Genuss größer! Denn: Für sich genommen sind die Stories wirklich ALLE gut geschrieben, amüsant und abwechslungsreich.

Ich bekomme hier wahrscheinlich gar nicht alles unter, was in den Geschichten angesprochen wird Daher habe ich entschieden in dieser Rezension auf die Nennung einzelner Autoren und/oder Geschichten namentlich zu verzichten, da jede(r) einzelne Autor(in) hier seine ganz persönliche Note beigetragen hat und es nicht fair wäre, da jemanden besser oder schlechter dastehen zu lassen als die anderen aus dem Team. 

Die folgende Auflistung gibt einen Überblick welche Fragen in dem Buch beantwortet bzw. zumindest gestellt werden:

Wie ist das eigentlich mit den Haustieren - kommen die in den Himmel und haben die den gleichen Sensenmann wie wir Menschen? Wo wohnt Gott eigentlich? Hat Tod eine Freundin und wie macht er das eigentlich, auf der ganzen Welt die vielen Menschen jeden Tag abzuholen? Hat der Tod auch Feierabend oder Urlaub? Was passiert, wenn jemand keine Lust hat, mit Tod mitzugehen, oder wenn der Tod jemandem begegnet, der sein Herz so erweicht, dass Tod ihn oder sie rettet, statt mitzunehmen? Kann der Tod Auto fahren und wie kommt er mit Einhörnern klar? Welche Hobbies hat er und was macht er eigentlich, wenn niemand mehr stirbt?Ist der Tod eitel und hat er Kinder?

Das alles sind Fragen, denen in diesem Buch nachgegangen wird. Banshees, Einhörner, Gottheiten aus allen denkbaren Religionen, Personifizierungen aller Zustände, und vieles mehr wird aufs Korn und auf die Schippe genommen.

Nach der Lektüre muss ich sagen, dass ich Tod eigentlich total gern habe und nicht mit ihm tauschen möchte. Um ihm weiterzuhelfen habe ich mir vorgenommen unsterblich zu bleiben. 

Da sich Schnittergarn als Buch in seiner Art und Weise wirklich von der Masse abhebt, bekommt die Anthologie trotz meines Gemeckers am Anfang 5 von 5 Rezisternen - aber liebe zukünftige Leser, befolgt meinen Rat und lasst Lesepausen zwischen den Geschichten, um jede einzelne ausreichend zu würdigen.

Dienstag, 4. September 2018

Rezension: "Vindex" von J.S. Hartmann

Titel: Vindex
Autor: J.S. Hartmann
Verlag und Info: Chaospony Verlag 
Genre: Dystopie
Preis: 13,90 €
Reihe: nein

 Vindex - J.S. Hartmann

Inhalt: 

Der kurze Klappentext sagt eigentlich alles aus:

 "Eine zerstörte Welt. Der Speaker herrscht mit eisener Faust. Ein Krieger, der alles verloren hat. Eine Hoffnung."

Kurz, prägnant und dennoch wird der Inhalt damit abgedeckt: Vindex lebt in einer zerstörten Welt und gehört zu den Inokwa, einer geächteten Minderheit. Zusammen mit seinen Eltern, seinem kleinen Bruder und seinem Opa versteckt er sich wie alle anderen Zivilisten vor den Truppen des Speakers, die Siedlungen überfallen und die Menschen dort umbringen oder unfreiwillig in ihre Truppen integrieren.
Vindex wird auch mitgenommen und zum brutalen Soldaten ausgebildet. Doch eines Tages beschließt er seinen eigenen Weg zu gehen, da er nicht damit einverstanden ist, wie der Speaker nach und nach alle Überlebenden des vergangenen Krieges abschlachtet und der nächste Diktator des Rests der Zivilisation werden will.
Doch der Speaker lässt ihn nicht einfach so gehen und verfolgt ihn, und es wird schwierig, aus seiner Reichweite zu gelangen.

Beurteilung

Boah. Das fiel mir als erstes ein, als ich so während des Lesens (man feiere den Genitiv) darüber nachdachte, wie meine Rezension ausfallen könnte. 
Fangen wir außen an: Das Cover von Vindes erinnert mich an Assasins Creed. Ein einsamer Kämpfer, bis an die Zähne mit Waffen ausgerüstet, durch eine Kapuze unkenntlich, zieht einsam durch eine kaputte Welt. Und so düster und staubig wie das Cover aussieht, ist auch die Welt in "Vindex": Ein großer Krieg hat die Zivilisation zu Grunde gerichtet und die Überlebenden schlachten die Reste aus.

Vindex ist wahrlich keiner der üblichen Romane im dystopischen Bereich. Er kommt völlig ohne Romance und Lovestory aus - das ist wirklich selten, dass es nicht mal den Hauch einer Anspielung in diese Richtung gibt. Was es aber zu einer wahren Abwechslung macht! 
Dadurch, dass wir Vindex als kleinen Jungen kennenlernen, wird er uns als Lesern nahegebracht - denn später, als er ein harter Bursche wird, der reihenweise Menschen killt, gefällt er mir gar nicht mehr. Er wird eiskalt und ein Säufer, der sich um nichts und niemanden außer sich selbst kümmert. Über den Tod seines kleinen Bruders kommt er nicht hinweg und hat dauernd Alpträume, die er nur mit Alkohol bewältigen kann.

Vindex ist nichts für zarte Gemüter. Es wird teilweise recht deutlich beschrieben, wie Menschen (Erwachsene wie Kinder) auf verschiedene Arten zu Tode bekommen, ein sensibler Mensch könnte hier übles Kopfkino bekommen, daher richtet Euch darauf ein, wenn ihr Vindex lest.

Geschrieben ist das Buch sehr spannend und flüssig, die Autorin benutzt eine gut verständliche Sprache und überbrückt längere Zeiten ohne Dialoge, in dem sie Vindex in Gedanken mit sich selbst sprechen lässt, statt seine Gedankengänge einfach nur zu beschrieben, was mir sehr gut gefallen hat. 

Jetzt zum Gemecker: Ich musste mir allerdings zwischendurch die Frage stellen, warum zum Teufel diese armen geknechteten Menschen nicht einfach abhauen. Mit den paar Autos die noch funktionieren und den Resten von Benzin kann doch der Speaker nicht überall sein und nicht die ganze Welt beherrschen. Warum laufen die Menschen nicht in alle Himmelsrichtungen davon und suchen sich ein ruhigeres Plätzchen in den freien Städten, die es geben soll? Wieso bleiben sie an Ort und Stelle und leben Tag um Tag in Angst vor dem Speaker? Die Antwort auf diese Frage blieb mir verwehrt. 
Ab und an ging mir Vindex auch richtig auf die Nerven, weil er ein wahrer McGyver zu sein scheint, wenn es um das Lösen von ausweglosen Situationen geht, so wird ein Prota schnell zum unrealistischen Übermenschen, was nicht so gut leiden kann. Aber durch seine vielen Schwächen wird das im Gesamtbild etwas ausgeglichen.

Sieht man darüber hinweg, ist Vindex ein echtes Lesevergnügen, auch wenn Dystopieliebhaber in ähnlicher Form sicherlich schon anderes gelesen haben und nichts wirklich Neues zu erwarten haben.

Für alle, die vor allem mal etwas anderes lesen wollen als die üblichen romatischen Jugend-Dystopien, kann ich Vindex nur empfehlen und vergebe 4 von 5 Rezisternchen.
 


Samstag, 18. August 2018

Blogtour Blut gegen Blut 2 von Benjamin Spang


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Ihr Lieben,heute habe ich etwas für Euch, was mir persönlich wirklich sehr am Herzen liegt.


Ich darf nämlich heute den Anfang zur Blogtour von Benjamins neuem Roman machen.Über den ersten Band habe ich schon öfter auf unserem Blog geschrieben.


Das Thema bei uns auf dem Blog ist:


Der Weg zum fertigen Roman.


Lassen wir Benjamin mal selbst berichten, wie sein Weg zu seinem Debütroman verlaufen ist:


Auf dem Weg zum fertigen Roman muss man häufig Umwege gehen. 

Abkürzungen sind selten, Sackgassen kommen dafür öfter vor. 
Und der Weg ist lang. Sehr lang.
Hier will ich euch erzählen, welchen Weg ich gehen musste, um meinen Debütroman "Blut gegen Blut" fertig zu stellen.

Am Anfang ist immer die Idee. Der Funke, der alles entfacht. 



Bei mir war es im Jahre 2004 der Film "Underworld". 
Ein Film, der scheinbar ausschließlich die Farben Dunkelblau und Schwarz kennt. Schön düster also. 
Und mit einer taffen Kate Beckinsale als "Selene, die Todeshändlerin".
Damals habe ich noch überhaupt nicht geschrieben, sondern war in der Spiele-Entwicklerzene unterwegs und habe viel mit Level-Editoren bekannter PC-Spiele gearbeitet.Irgendwann hatte ich es satt, nur „Modifikationen“ für bereits veröffentlichte Spiele zu erstellen. Es war Zeit für eine eigenständige Entwicklung. Ein eigenes Computerspiel wollte gebaut werden! 
Yeah!
Die Idee für "Projekt 05" (Das war der Arbeitstitel, weil wir im Januar 2005 damit begonnen haben) war geboren: Ein Echtzeit-Strategiespiel im Stil von "Warcraft 3" mit den drei Parteien "Menschen, Vampire und Werwölfe".Während der Entwicklung mit einem virtuellen Team aus bis zu 12 Männern und Frauen wurden viele tolle Gamedesign-Ideen, Charaktere und Storys geboren, aber vor allem Zeichnungen, die ich auch heute noch verwende.  
                                                                                                                                                                                  © by Simon Kramhöller

Schnell kamen wir auch auf einen Namen für das PC-Spiel: „Twilight Symphony“. Und das, wohlgemerkt, lange bevor der erste Twilight-Film überhaupt in die Kinos kam (eine gute Zeit)!

                               

2012 war dann das verflixte siebte Jahr. Die Entwicklung des Spiels wurde eingestellt. Da jeder von uns seine Freizeit für das Projekt geopfert hatte, rückten logischerweise hier und da auch andere Dinge ins Leben, die diese Zeit gefressen haben. Die Bundeswehr zum Beispiel. Oder die erste Freundin. Nach und nach löste sich das Team auf. Aber immer im Guten, ohne Vorwürfe oder Streit.Wir hatten es immerhin bis zu dem Punkt geschafft, dass man eine kleine Szene in der eigens entwickelten Spiele-Engine betrachten konnte:

Twilight Smphony

Aber wie kam jetzt der Sprung zum Schreiben?


Im Jahre 2011, also kurz vor dem Auseinanderfall des Teams, begann ich damit, Kurzgeschichten zu verfassen. Mein Gedanke war: Wenn das Spiel fertig ist, wären Storys mit den Charakteren eine nette Dreingabe für die Limited-Edition, die wir verkaufen wollten. Ja, schon damals habe ich Groß gedacht! :)


Diese Storys findet man heute in meinem Buch "Alle Kurzgeschichten aus Nuun", das u.a. auf Amazon erhältlich ist.Nun gut, das PC-Spiel ist gestorben. 

Aber nicht die Charaktere und die Welt. Zu diesen wurden von mir in den sieben Jahren nämlich ausführliche Dokumente angelegt.

                      


Anstatt diese wunderbare Grundlage einfach in der Schublade einstauben zu lassen, schrieb ich weiter. Nach dem zweiten von mir veröffentlichten Kurzgeschichtenband wollte ich mehr. 
Einen Roman schreiben! Das wärs!
Und so schrieb ich im April 2013 zum Camp-NaNoWriMo die Erstfassung von "Blut gegen Blut".Was ist in dem Roman enthalten? Taffe, weibliche Hauptcharaktere, düstere Stimmung sowie Menschen, Werwölfe und Vampire. Der Funke durch "Underworld" hatte seine Spuren hinterlassen.2015 habe ich dann eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne durchgeführt, die es mir ermöglichte, meinem Debüt ein professionelles Lektorat und Korrektorat zu verpassen.2016 konnte ich "Blut gegen Blut" dann als Taschenbuch, Hardcover und Ebook veröffentlichen. Und die Reaktionen der Leser sind bis heute durchweg positiv. Mein kleines Autorenherz schlägt seitdem ein kleines bisschen schneller. Wirklich. 

Und jetzt?


2018, also zwei Jahre später, ist der zweite Teil von "Blut gegen Blut" so gut wie fertig. Wieder bin ich an dem Punkt, wo ich via Crowdfunding um die Unterstützung meiner Fans und Leser bitte.Kaufe dir eines der tollen Dankeschön-Pakete oder unterstütze mich mit einem freien Betrag und hilf mir, auch dem zweiten Teil das wichtige Lektorat/Korrektorat zu verpassen:


ein Klick zur Unterstützung


Vielen Dank!


~ Benjamin Spang



Aber! 



Wir sind noch nicht fertig, Benjamin hat mir noch 3 Fragen beantwortet:



1. Was motiviert dich täglich zum Schreiben?


Das Gefühl, mit meinem Werk viele Menschen gut unterhalten zu können sowie die Vorstellung, wie die Leser und Leserinnen auf meine Geschichte und meine vielen Ideen reagieren.Und daneben auch der Wunsch, das irgendwann mal hauptberuflich machen zu können. Und dafür muss man einfach viel schreiben und viel veröffentlichen und vielen Leuten gefallen.


2. Hast du eine bestimmte Vorgehensweise beim Schreiben?


Ja, ich bin ein sehr krass planender Schreiber. Ich arbeite erstmal monatelang an einem guten Plot, der mir zu 100% gefallen muss. Erst dann gehe ich dazu über aus diesem erdachten Handlungsstrang eine Erstfassung zu schreiben. Wenn die dann steht geht die eigentliche Arbeit los: Ich überarbeite den Text solange, bis ich zufrieden bin. Bei „Blut gegen Blut 2“ hatte ich ganze vier Überarbeitungsgänge.Ansonsten benutze ich beim Erstellen der Handlung das „7-Punkte-System“. Das sind sieben Punkte, die dann quasi einen roten Faden von Anfang bis Ende ergeben und zu denen man sich jeweils was Passendes ausdenken muss.


3. Planst du im Hinterkopf noch andere Geschichten, oder wird es einen dritten Band von Blut gegen Blut geben? 

Im Hinterkopf passiert ziemlich viel und ich habe eigentlich jetzt schon Ideen für die nächsten zehn Jahre. Ein dritter Band von „Blut gegen Blut“ ist definitiv geplant. Wann dieser erscheint, kann ich aber noch nicht sagen. Bisher habe ich für den dritten Teil nur grobe Notizen und Ideen notiert.


Und auch das ist noch nicht alles...macht bei dem Zahnrad Rätsel mit und gewinnt was tolles am Ende der Blogtour.


Gewinnspiel



Hilf Katrina, die richtigen Buchstaben zu sammeln und gewinne 2 x ein fettes “Blut gegen Blut – Paket” mit Teil 1 und Teil 2 als Hardcover und Ebook, zwei Making-OF DVD’s, drei tollen Notizbüchern und dem exklusiven Ebook “Faedora”!
In welche Richtung drehen sich die Zahnräder?
Gehe vom ersten Zahnrad aus und arbeite dich vor. Dreht sich das Zahnrad mit den beiden Buchstaben nach oben oder nach unten? Notiere den entsprechenden Buchstaben und besuche auch die anderen Blogs, um das Lösungswort herauszufinden!

Teilnahmebedingungen:
Hast du alle Blogs der Blogtour besucht und alle Buchstaben korrekt, ergeben diese ein Lösungswort. Sende dieses an: benjamin.spang@gmail.com. Unter allen Einsendungen wird der Gewinner ausgelost. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen! Teilnahmeschluss ist der 09. September 2018.

Dieser Beitrag hat dich angefixt und du willst mehr über Benjamin und seine Bücher erfahren?

Hier geht es weiter:

21.08: Anabelle von Stehlblüten

22.08: Barbara von BlueSiren

23.08: Ivonne von IvyBooknerd

24.08: Bianca von Literatouristin

25.08: Vera von Chaoskingdom

26.08: Anna von Inkofbooks




Donnerstag, 31. Mai 2018

Rezension: "Ödland - Das Versteck im Moor/Die Fabrik am Fluss" von Christoph Zachariae


Titel: Ödland - Das Versteck im Moor/Die Fabrik am Fluss
Autor: Christoph Zachariae
Verlag und Info: Lucid Dreams
TB, 310 Seiten / 458 Seiten
Preis: 12,99 € / 15,99 €
Genre: Dystopie
Reihe: Ja, Band 2+3 von 4

Ödland - Christoph Zachariae


Inhalt 

Mega hat das Versteck unter der Universität verlassen, um die wertvollen Wasseraufbereiter zu finden, die die kleine Kommune dringend braucht. Bald schon bricht der Kontakt ab und Mega muss sich ganz alleine durchschlagen. Sie begegnet Feinden - einer rauhen Gruppe, der Menschenleben egal sind, aber auch einen geheimnisvollen Verbündeten und eine andere Kolonie, die ihr Hilfe anbietet.

Doch letzten Endes hat im Ödland das eigene Überleben für jeden Vorrang - auch für Mega, die auf Ihrer Reise,

Rezension: "Die Feuerdiebin" von Arthur Philipp

Titel: Die Feuerdiebin
Autor: Arthur Philipp
Verlag und Info: Blanvalet Verlag
TB, 576 Seiten
Preis: 15,00 €
Genre: Fantasy
Reihe: Ja, Band 2

Die Feuerdiebin - Arthur Philipp


Inhalt 

Feja hat den Orden der grauen Magier nach der Katastrophe verlassen. Eigentlich will sie nach Hause zurück, doch dort findet sie den Hof ihrer Eltern von Fremden besetzt vor. 

Unschlüssig, was sie nun mit sich anfangen soll, wird sie ohne ihr Zutun auf einmal zum Bösewicht des ganzen Reichs, und nicht nur die grauen Magier, sondern auch die Heere des Königs selbst sind hinter ihr her, da ihr der Schuld am Tod eines Prinzen gegeben wird und sie auch gleich noch als Auslöserin eines jahrhundertealten Fluchs angesehen wird.

Ihr Weg führt sie zu einer alten Naturmagierin hoch im Gebirge, doch auf dem Weg dorthin drohen ihr allerlei Gefahren und sie weiß auch noch gar nicht, ob sie dort Willkommen ist. Gerade als sie hofft, ihren Weg zu finden, kommt sie einer Intrige

Rezension: "Singularity - A.I. Apocalypse" von William Hertling

Titel: Singularity - A.I. Apocalypse
Autor: William Hertling
Verlag und Info: Luzifer Verlag
TB, 300 Seiten
Preis: 12,99 €
Reihe: Ja, Band 2 von 3
Genre: Dystopie / SciFi
 

Singularity - A.I. Apocalypse  -  William Hertling


Inhalt

Einige Jahre in unserer Zukunft lebt der Jugendliche Leon und träumt von einer guten Zukunft. Sein Steckenpferd sind die Biologie und die Evolution. Als sein Onkel an ihn herantritt, damit er ihm den Hals vor der Mafia mit dem Schreiben eines guten Computervirus rettet, lehnt er erst ab.

Doch gezwungenermaßen nimmt er den Auftrag dann doch an und versucht, evolutionäre Grundsätze mit in das Programm aufzunehmen. Mit verheerenden Folgen: Das Virus funktioniert zu gut und legt weltweit selbst die am besten gesicherten Netze lahm - das Internet ist tot.