Montag, 9. Januar 2017

Rezension: "Diabolic- vom Zorn geküsst" von S.J. Kincaid

Titel: Diabolic - vom Zorn geküsst 
Autor: S.J. Kincaid
Verlag und Infos: Arena Verlag
HC, 481 Seiten
Preis: 18,99 €
Reihe: (noch) nicht :-)
Genre: Fantasy

Diabolic - vom Zorn geküsst - S.J. Kincaid 


Inhalt: 

Nemesis ist eine Diabolic - eine Kreatur, gezüchtet, um einen Mensch zu beschützen, auf den sie nach Ihrer Erschaffung geprägt wird. Diabolics sind intelligent, dürfen aber keine Gefühle haben - außer die Liebe zu dem Menschen, den sie beschützen sollen.

Nemesis hat Glück: Prinzessin Sidonia, deren Diabolic sie ist, behandelt sie wie eine Gleichgestellte und versucht, aus Nemesis ein menschliches Wesen zu machen. Doch Nemesis ist alles unwichtig außer ihre Aufgabe, Sidonia zu schützen. Allerdings ist Sidonias Vater, der Senator der Impyreaner, nicht gut angesehen im Rat, da er die verbotenen Wissenschaften verehrt und die aktuell herrschende Religion, den Helionismus, verachtet.

Es ändert sich jedoch alles, als Diabolics auf einmal verboten werden. Nemesis wird statt Sidonia an den Herrscherhof geschickt und muss versuchen, dort als Impyreanerin durchzugehen. 

Doch es fällt ihr immer schwerer, ihr Schauspiel durchzuhalten - vor allem gegenüber Tyrus, dem geistig kranken Sohn des grausamen Herrschers, der ihr ein mehr als oberflächliches Interesse entgegenzubringen scheint. 

Als sich dann eine unvorstellbare Katastrophe ereignet, ist Nemesis vor die Wahl gestellt: Ihr eigenes Leben leben - oder für immer eine gefühllose Diabolic bleiben? 


Beurteilung

Der Titel und das Cover haben es mir vom ersten Moment an angetan. Als ich dann den Klappentext gelesen hatte, wusste ich: Das ist genau meins. 

Und von der ersten Seite an war ich  hin und weg. Diabolic ist wahnsinnig spannend und megagut geschrieben. 
Nemesis und Sidonia sind zwei supersympathische Protagonistinnen, die man einfach gern haben muss. Sie und ihr Umfeld sind so lebensecht beschrieben, dass man meint, man stehe mitten im Geschehen. 
Das gilt auch für alle anderen Hauptfiguren in dieser Story. Man muss dieses Buch einfach atemlos in einem Zug durchlesen - sobald man einmal angefangen hat, lässt es einen nicht mehr los.

Die Entwicklung von Nemesis von der Tötungsmaschine zu einem fühlenden, durch und durch menschlichen Wesen ist extrem gut gelungen. 
Sehr schön fand ich auch, wie gleich zu Beginn der Leser auf die Seite der Diabolics und ihres Schicksals mitgenommen und die Entstehung der Diabolics beschrieben wird - hier kann man einfach nur Mitleid und Sympathie entwickeln, sogar für die als Bösewichte hingestellten Figuren, die Diabolics des Königs. 

Tyrus ist als männlicher Protagonist natürlich ein Hingucker bzw. Hinleser - ihn mochte ich auch sofort, und seine "Geisteskrankheit" und sein messerscharfer Verstand haben mich gleich beeindruckt und ich wusste, da passiert noch was mit den beiden! 

Mehr will ich auch gar nicht verraten, es sei nur zusammenfassend gesagt: Toll geschrieben; spannend bis zur letzten Seite, Hintergründe immer gut erklärt und verknüpft, megagute Protagonisten - was kann man von einem Buch mehr verlangen? 

Ein absolutes Lesehighlight! 5 von 5 Sternen.

Rezension: "Endgame - die Entscheidung" von James Frey

Titel: Endgame - die Entscheidung
Autor: James Frey
Verlag und Infos: Oetinger Verlag
HC, 414 Seiten
Preis: 19,99 €
Reihe: Ja, Band 3 

Endgame - die Entscheidung - James Frey


Inhalt

Immer noch versuchen die lebenden Spieler, Endgame zu gewinnen - oder zu beenden. Während der Jagd nach dem Sonnenschlüssel wird den meisten Spielern klar, dass Endgame beendet werden muss und Abadon - der Einschlag des Meteoriten - nach Möglichkeit verhindert werden muss.

Mehrere Spieler tun sich zusammen - doch nicht alle. Es gibt auch noch Einzelkämpfer und unter den Mitstreitern der Spieler befinden sich Verräter...

Auch für Kepler 22b läuft Endgame aus dem Ruder. Er muss verhindern, dass die Spieler alle für Endgame wichtigen Monumente auf der Erde zerstören, da Endgame sonst nicht fortgeführt werden kann. Er schickt seine Krieger auf die Erde, um das Spiel so zu beeinflussen, dass Endgame mit Erfolg zu Ende gespielt werden kann. 

Kann Abadon verhindert werden und wird der Sonnenschlüssel tatsächlich gefunden und einem Spieler zum endgültigen Sieg verhelfen? Und zu welchem Preis - wird die Erde es überstehen? 


Beurteilung 

Ich muss sagen, ich war vom 3. Teil von Endgame ein klein wenig enttäuscht. Irgendwie wollte sich die Spannung nicht mehr so aufbauen wie in den ersten beiden Teilen.

Vielleicht lag es auch daran, dass im Teil "die Entscheidung" die meisten Spieler zu einer Gruppe zusammengefunden haben und die Perspektive nicht mehr so schnell zwischen den einzelnen Spielern hin- und herswitcht. Etwas klischeehaft finde ich ja, dass - bis auf einen Spieler - alle Spieler durch den Himmelsschlüssel, das kleine Mädchen, bekehrt wurden, und alle zu nett waren, um es umzubringen und dadurch das Spiel zu beenden.

Natürlich hat es mir trotzdem noch gefallen, allerdings schien es mir etwas gezwungen in die Länge gezogen, um den dritten Teil noch irgendwie voll zu bekommen. Das hätte man auch ohne Verluste auf der Hälfte der Seite abhandeln können. Es wird auch viel Zeit damit verbracht, dass die Protagonisten über die Vergangenheit nachdenken und was sie eventuell hätten anders machen müssen.

Der größte Teil der Handlung besteht noch darin, dass die Spieler in verschiedenen Gruppenkombinationen quer über den Erdball reisen, um den Sonnenschlüssel in einem der 12 Monumente der verschiedenen Geschlechter aufzufinden. 

Zusammengefasst lässt sich zu der Reihe sagen, dass es wirklich toll angefangen hat im ersten Band - die Grundidee finde ich eigentlich mega, aber die Umsetzung in drei Bänden hat das ganze leider leiden lassen und von Band zu Band etwas abgenommen. In einem etwas dickeren Buch wäre das vermutlich besser zur Geltung gekommen. 

Ich gebe dem dritten Teil daher nur 4 von 5 Sternen, da ich ihn als Finale etwas zu schwach fand.

Mittwoch, 4. Januar 2017

Rezension [Tochter der Traume - Marie Weißdorn]







Titel: Tochter der Träume
Autor: Marie Weißdorn
Preis: €12,90
Seiten: 354
Verlag: Eisermann Verlag

„Nach einhundert Jahr’n sich die Möglichkeit zeigt,
Auf ein baldiges Ende des Volkes‘ Leid.
Denn der, der entkommt seiner dunklen Hand
Trägt in sich die Macht, zu beherrschen dies‘ Land.“
Seitdem sich die Götter vor langer Zeit von Mirandor abgewandt haben, wird das Land von einem grausamen König unterdrückt. Um seine Herrschaft zu sichern, nimmt er in jedem Jahr vier erwählte Kinder gefangen, die den Menschen anstelle der Götter beistehen sollen. Am Tag der Auswahl spürt Leyna, dass sie die Kraft der Herbstgöttin in sich trägt. Doch ihr Mal bleibt verborgen.
Leyna gelingt die Flucht und gerät in große Gefahr. Schon bald nimmt sie die Magie der Welt um sich herum wahr und spürt die Macht, die in ihr liegt. Doch sie weiß nicht, wem sie ihren Glauben schenken soll; der uralten Prophezeiung und dem geheimnisvollen Fremden, der ihr Leben rettet – oder dem, was sie seit ihrer Kindheit zu glauben gelernt hat.
Nur eines ist sicher: In der Welt der Illusionen ist nichts, wie es scheint.
(Quelle: Eisermann Verlag)

Beurteilung:


Das Cover, wie ich finde ein wirklicher Blickfang! Ich liebe es und könnte es die ganze Zeit betrachten. Die Gestaltung ist wie ich finde wirklich zu 100% gelungen.

Was aus der Feder von Marie Weißdorn kommt ist wirklich traumhaft, dieses Buch lässt einem so in die Welt die sich um Leyna dreht einsinken. Ich wollte gar nicht mehr raus um ehrlich zu sein. Ich wollte das Buch auch nicht aus der Hand legen, leider lies das so einiges nicht zu, aber gut. Ich bin wirklich gespannt wie es in dieser Geschichte weitergeht.

Zur Hauptprotagonistin Leyna, man muss sie einfach mögen, man lernt sie auch sehr gut kennen. Es ist wirklich unbeschreiblich wie deteilreich Leyna beschrieben wird. Keine Sorge es ist nich zuviel des guten, auf keinen Fall, denn der Schreibstil lässt einem die Zeilen gerade so hinweg gleiten.
Man merkt recht schnell das Leyna etwas besonderes ist, nach und nach merkt sie das auch und wir begleiten sie auf einem weitem Weg.
Sivan, naja lassen wir es mal so dahin gestellt, er war mir nicht gerade symphatisch, aber das er Leyna beschützt macht dann doch einiges wett.

Der Schreibstil ist wirklich einfach, aber wie ich finde auch beeindruckend. Auch das es aus zwei Perspektiven geschrieben wurde fand ich hier sehr passend und angebracht, man kam noch tiefer in das Geschehen rein. 

Ich könnte über dieses Buch so viel schreiben, würde aber glaube ich zuviel verraten, deswegen kann ich nur jedem der Fantasy mag und liebt dieses Buch nur ans Herz legen.

Tochter der Träume bekommt von mir 5 von 5 Sternchen...

Rezension [Die Magie seiner Majestät - Zen Cho]






Titel: Die Magier Seiner Majestät
Autor: Zen Cho
Preis: € 9,99
Seiten: 447
Verlag: Knaur

Unter mysteriösen Umständen kommt der königliche Magier Englands ums Leben...sein Nachfolger ist niemand anderes als sein Sohn Zacharia. 
Böse Stimmen behaupten er selbst habe seinen Ziehvater umgebracht um an die "Macht" zu kommen.
Man will den neuen königlichen Magier natürlich seine Arbeit machen lassen, doch auch einige Mordanschläge passieren...aus diesem Grund will Zachari London erstmal verlassen, aber auch um herauszufinden warum die Magie mehr und mehr schwindet.
Auf seiner Reise begegnet er Prunella, die eigentlich als Frau der Magie abschwören sollte, doch sie ist so begabt das sie nicht im Traume daran denkt dies zu tun. 
Ganz im Gegenteil, kommt sie in die Lage die Magie für Frauen wieder zu erleichtern.

Beurteilung:



Das Cover des Buches finde ich super schön gestaltet, mich persönlich zieht sowas magisch an. 
Die kleinen Details die zu sehen sind finde ich sehr schön, auch der Klapptext liest sich super und macht Lust auf mehr.
Dies lässt allerdings im Buch etwas nach, leider, der Schreibstil hat mir das lesen echt etwas schwer gemacht und ich musste ab und an die Sätze immer und immer wieder lesen.

(Bitte davon nicht abschrecken lassen)

Die Charaktere sind sehr gut beschrieben, für meinen Teil mochte ich allerdings Zacharia nicht sonderlich gerne. 
Er kam mir sehr distanziert und irgendwie kalt rüber, er will nicht so recht aus sich rauskommen und man wünscht sich er würde teilweise mehr von sich geben.

Ganz im Gegenteil zu Prunella, sie hat mir echt den Funken Hoffnung gegeben, eine toller Charakter, so herrlich ehrlich und frei Schnauze. 
Sie sagt was ihr auf der Zunge liegt und nimmt kein Blatt vor den Mund.

Was mich auch etwas ins hadern gebracht hat waren die Erklärungen zur Magie, wer darf Magie ausüben, welche Regeln gibt es etc., mir selbst wurde das etwas zu sehr in die Länge gezogen so das ich etwas gebraucht habe bis ich bei allem den Durchblick hatte.

An sich ist Die Magie seiner Majestät ein wirklich lesenswertes Buch auch wenn man etwas braucht um in die Geschichte zu kommen.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternchen

Montag, 26. Dezember 2016

Rezension: "Die Phileasson-Saga: Himmelsturm" - Bernhard Hennen und Robert Corvus

Titel: Himmelsturm (die Phileasson-Saga)
Autor: Bernhard Hennen und Robert Corvus
Verlag und Infos: Heyne Verlag
TB, 476 Seiten
Preis: 14,99 €
Genre: Fantasy
Reihe: Ja, Band 2 der Phileasson-Saga

Himmelsturm - Bernhard Hennen / Robert Corvus


Inhalt 

Beorn der Blender und Asleif Phileasson, die beiden um den Titel "König der Meere" konkurrierenden Seefahrer, machen sich auf zur zweiten der 12 Aufgaben der Wettfahrt: Die Erkundung des Himmelsturms.

Dieser liegt weiter im Norden als je ein Mensch gewesen ist, in unerforschtem Gebiet.

Im Himmelsturm angekommen, müssen sich die beiden notgedrungen einigen, um sich nicht gegenseitig ständig in die Quere zu kommen - und so erforscht der eine die oberen Stockwerke, während der andere mit seiner Ottajasko in die unteren Gefilde absteigt.

Was beide Gruppen im Himmelsturm antreffen, übersteigt ihre Vorstellungskraft, und auch die Elfen, die die beiden Gruppen begleiten, werden mit ihrer ältesten Vergangenheit konfrontiert. 

Können die beiden Kapitäne und ihre Freunde und Recken den Grauen und den Erkenntnissen, die sie im Himmelsturm erwarten, entgegenstehen und vor allem - können sie den Turm wieder lebend verlassen? 
Dies scheint nicht so sicher, denn der Turm ist nicht so unbewohnt wie er zuerst scheint, und sie kommen einem schrecklichen Geheimnis aus der Geschichte der Elfen auf die Spur, bei dem es nicht gerade im Interesse der Elfen zu liegen scheint, dass ihre Besucher mit diesem Geheimnis wieder entkommen.

Beurteilung 

Ich hatte ja, obwohl ich Hennen sehr mag, am Anfang meine Zweifel, ob so eine Seefahrer-Saga etwas für mich ist. Aber die Wettfahrt ist ja bis jetzt nur der schmückende Rahmen und die Hauptstory dreht sich jeweils um die Aufgaben, die die Kapitäne zu erfüllen haben.

Bernhard Hennen ist hier voll in seinem Element und spinnt eine detaillierte und sehr plastische, wenn auch nicht immer sehr schöne, Geschichte des Elfenvolks, dem die Besucher des Himmelsturms während ihrer Begehung der Turmebenen immer weiter ins Detail auf den Grund gehen. 

Die Story wechselt immer wieder zwischen den zwei Ottajaskos auf den verschiedenen Ebenen des Himmelsturms, parallel dazu erschließt sich immer mehr die Vergangenheit der hier wohnhaften Elfen. Mehrere Handlungsstränge und Geschichten werden - gut nachvollziehbar - parallel verfolgt und ich bin sehr gespannt, wie sich diese in den folgenden Bänden noch verknüpfen werden - und ich bin mir sicher, dass dies geschieht. 

Die Charaktere sind mehr oder weniger sympathisch, aber man lernt sie immer besser kennen und das Interesse an Figuren, die bisher immer eher am Rande eine Rolle gespielt haben, steigt allmählich. Das Buch ist, wie auch schon Band eins, sehr gut geschrieben und flüssig lesbar, trotz der teilweise mehrfachen "Sidestorys" und der vielen Personen blickt man gut durch.

Auch wer keine Seefahrergeschichten mag, kommt hier auf seine Kosten - hauptsächlich geht es in Himmelsturm um die Geschichte der Elfen aus dieser Welt, und damit kennt sich Hennen ja bekanntlich meisterlich aus.

Weiterhin kann ich die Lektüre dieser Saga nur empfehlen, die ja immer noch am Anfang steht und wohl noch mindestens so viele Bände wie folgende Aufgaben im Wettkampf haben wird, so dass wir uns noch auf einige Jahre Lesevergnügen mit den Ottajaskos der beiden Kapitäne freuen können.

Auch der Himmelsturm bekommt heute von uns 5 von 5 Sternchen.

Rezension: "What if -Was wäre wenn?" von Randall Munroe

Titel: "What if - was wäre wenn?"
Autor: Randall Munroe 
Verlag und Infos: Knaus Verlag
HC, 370 Seiten
Preis: 25,00 €
Genre: Populärwissenschaften
Reihe: nein

What if - Was wäre wenn? - Randall Munroe 


Inhalt:

Der Untertitel: Wirklich wissenschaftliche Anwtorten auf absurde hypothetische Fragen.

Wenn ich richtig gezählt habe, geht der Autor - ein Physiker - hier auf 59 mehr oder weniger seltsame Fragen ein und geht diesen, auch wenn sie nicht ganz erst gemeint sind, naturwissenschaftlich auf den Grund. 

Dazu nennt er noch ein paar der seltsamsten Fragen, die keiner Antwort bedürfen.

Um die Absurdität der Fragen etwas zu verdeutlichen, zeige ich hier 3 Beispielfragen an, die in aller Ernsthaftigkeit beantwortet werden:

1. Wenn alle Menschen plötzlich von der Erde verschwinden - wann erlischt die letzte künstliche Lichtquelle?

2. Aus welcher Höhe müsste man ein Steak abwerfen, damit es gar ist, wenn es am Boden ankommt?

3. Wie nahe muss man einer Supernova kommen, um eine tödliche Dosis Neutrinostrahung abzubekommen?

Beurteilung

Da der Autor passionierter Comiczeichner ist - und, wenn ich das so sagen darf, begnadeter dazu- geben die von ihm gezeichneten Comics den Fragen und Antworten einfach das I-Tüpfelchen, das einen vor Lachen oft vom Stuhl fallen lässt - auch wenn die Antworten durchaus wissenschaftlich korrekt gegeben werden, das muss erwähnt werden! 

Ich weiß nicht wie es dazu kommt, auffällig an diesem Buch ist allerdings, dass bei so gut wie jeder Frage die Menschheit am Ende der Antwort auf irgendeine Art und Weise ausradiert wurde^^.

Der Autor schreibt seine Antworten mit sehr, sehr viel Humor und trockenem Witz, aber wissenschaftlich fundiert.

Und keine Angst: Auch diejenigen unter uns, die nicht naturwissenschaftlich bewandert sind, können dieses Buch ohne Probleme lesen - wenn es tatsächlich mal in die physikalischen Details geht, kann man da auch gut darüber weg lesen, das Buch ist so geschrieben, dass es auch jeder Normalsterbliche mit Spaß lesen kann.

Wie gesagt, der Abschuss sind einfach die Zeichnungen und die Randbemerkungen des Autors, die man UNBEDINGT mitlesen muss, um nichts zu verpassen! 

Absolut empfehlenswert, das Buch bekommt von mit 5 von 5  Sternchen.

Rezension: "Sag nie ihren Namen" von James Dawson

Titel: Sag nie Ihren Namen
Autor: James Dawson
Verlag und Infos: Carlsen Verlag
TB, 329 Seiten
Preis: 12,99 €
Reihe: Nein
Genre: Jugendbuch/Mystery

Sag nie ihren Namen - James Dawson


Inhalt:

Bloody Mary. Bloody Mary. Bloody Mary. Bloody Mary.

Angeblich soll sie erscheinen, wenn man Ihren Namen 5x hintereinander in einen Spiegel sagt. Pünktlich zu Halloween probieren Bobbie, ihre Freundin Naya und einige andere Mädchen vom Internat, auf das Bloody Mary angeblich früher selbst gegangen ist, und Jungs aus der Stadt das aus.

In den Tagen danach häufen sich die merkwürdigen Zwischenfälle, und auf einmal verschwindet Sadie, die kurze Zeit vorher die Mutprobe vor dem Spiegel bereits durchgeführt hat.

Bobbie und Naya wird die Sache unheimlich und sie glauben schon nach kurzer Zeit daran, ,dass die Zeitspanne von 5 Tagen, die ihnen über eine mysteriöse Botschaft übermittelt wurde, ihre Frist ist, bis sie entweder für immer verschwinden - oder das Geheimnis um Bloody Mary gelüftet haben.

Bobbie beginnt seltsam zu träumen und ist davon überzeugt, dass die Träume nichts anderes sind als Botschaften von Mary. Und Mary selbst scheint immer stärker zu werden - immer deutlicher treten ihre Kräfte und ihre Manifestationen in der wirklichen Welt auf. 

Die Freundinnen tappen weiter im Dunkeln, doch die Frist läuft ab...


Beurteilung 

Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut, da ich ein absoluter Grusel- und Horrorfan bin. Und wer hat nicht zumindest schon mal am Rande von der gruseligen Bloody Mary gehört oder einen Gruselfilm gesehen, in dem sie eine Rolle spielt?

In diesem Buch wurde Bloody Mary ein überzeugender Hintergrund gegeben. Auch wenn man Ähnliches schon aus anderen Büchern und/oder Horrorfilmen kennt, und mich auch die Beschreibungen von Bloody Mary selbst an die gruseligen Hauptdarsteller/Innen aus the Ring, the Grudge und Co. erinnern, ist das Buch von Anfang bis Ende spannend. 

Es bietet uns die für einen Jugendroman typischen unterschiedlichen Protagonisten - das alternative, eher unbeliebte Mädchen, den smarten Jungen, in den jeder verknallt ist, die Schulprinzessin, und ein paar die irgendwo dazwischen stehen. Eine schöne Romanze, die aber nicht zu schnulzig oder zu vordergründig dargestellt wird, und ein gruseliges mysteriöses Thema. 

Und auch wenn ich mehr als doppelt so alt bin wie die Zielgruppe des Buchs, hat es mir großen Spaß gemacht und ich habe die Geschichte mit Spannung gelesen. Eine der Zielgruppe entsprechend eher einfach gehaltene Erzählweise und Wortwahl, sehr flüssig zu lesen, dennoch nicht zu oberflächlich und mit einem eher offenen Ende, das eine Fortsetzung möglich macht. 

Für den Fan von Mystery und Spannung kann ich das Buch nur empfehlen, ein leichtes Lesevergnügen für Menschen, die nicht zu Albträumen neigen nach so einer Lektüre :-)

Das Buch bekommt von mir 5 Sternchen.