Samstag, 15. April 2017

Rezension: "Zwillingsseelen" von Anne Amalia Herbst

Titel: Zwillingsseelen
Autor: Anne Amalia Herbst
Verlag und Info: Lysandra Books Verlag
TB, 383 Seiten
Preis: 14,90 €
Genre: Erotic Fantasy
Reihe: Ja, Band 2 der Trilogie 

Zwillingsseelen (Die Banfhile-Chroniken 2) - Anne Amalia Herbst 




Inhalt 

Anne chattet weiter mit Damiano, was das Zeug hält, vor allem mit Inhalten, die ihre erotischen Fantasien von einem Höhepunkt zum nächsten Treiben. Das Fantasy-Rollenspiel, in dem beide nebenher noch aktiv sind, gerät mehr und mehr in den Hintergrund. 

Bald steht Annes Reise nach Rom an, wo sie sich endlich von Angesicht zu Angesicht mit Damiano treffen will. Während ihre Gedanken nur noch darum kreisen, scheint sich Damiano, je näher die Reise rückt, immer mehr zurückzuziehen.
Annes Ehe mit Sebastian ist weiterhin in Schieflage und die Lage bei ihr zu Hause gerät weiterhin außer Kontrolle. 

Anne durchlebt diese Wochen und Monate im Rückblick auf Freyas und Morrigans Cottage in Irland erneut, als sie ihnen ihre Geschichte erzählt. Und während ihrer Erzählung und Ihres Aufenthalts geschehen seltsame Dinge auf dem Cottage, die Anne daran verzweifeln lassen nicht mehr genau zu wissen, was echt ist und was Fantasy, was Leben und was Rollenspiel war und ist…

Beurteilung

Der Beginn der Banfhile-Chroniken, Nachtstimmen, ließ mich ja mit gemischten Gefühlen zurück. Während ich Annes Geschichte spannend verfolgt habe, haben mich die in meinen Augen unzusammenhängend dazwischengeschobenen Rollenspielszenen immer wieder aus dem Lesefluss geholt.
In „Zwillingsseelen“ erfahren wir allmählich, wie das Fantasy-Rollenspiel und Annes Geschichte zusammenhängen. 

Die Erzählung von Anne schreitet fort und bewegt sich zeitlich immer weiter auf ihren jetztigen Aufenthalt im Cottage zu.  Dieser Wechsel zwischen Erzählung und Gegenwart macht es hochspannend, weil man immer unbedingt wissen will, wie die Geschichte zwischen Damiano und Anne nun weitergeht, und die Rollenspiel-Szenen, die in „Zwillingsseelen“ allerdings nicht mehr so ausführlich auftreten wie im ersten Band (Gott sei Dank), erhöhen die Spannung zusätzlich.

Auch wenn ich jetzt Ansätze von Verständnis für den Ausbau des Fantasy-Rollenspiels habe, nervt es mich trotzdem beim Lesen, denn ich blicke bei den vielen Charakteren und der niedergeschriebenen Handlung nicht so recht durch, das geht mir zu durcheinander.
Aber dafür mag ich Anne und ihre Geschichte total und die Geschehnisse auf dem Cottage sind äußerst mysteriös. Was ich an Anne so sehr mag, ist vor allem ihre Reaktion auf die Offenbarungen durch ihre Freundinnen. Endlich mal eine Protagonistin, die auf die Eröffnungen wie ein „normaler“ Mensch reagiert: Nämlich mit absolutem Unglauben, und nicht, wie viele Protagonisten, gewisse Dinge einfach viel zu fraglos hinnimmt und akzeptiert. Mehr will ich hier nicht verraten, um die Story nicht auszuplaudern! 

Die Autorin lässt uns übrigens mit einem total miesen Cliffhanger zurück – statt Fragen zu beantworten, bleiben am Ende noch mehr Fragen offen als am Anfang der Lektüre. Man fühlt sich wie heiß gemacht und dann kalt stehengelassen! 

Natürlich kommt auch in diesem Teil der Trilogie das Thema Erotik nicht zu kurz. Allerdings nur verbal. Man sollte also nicht zu prüde sein, denn es werden durchaus sehr wiederholt und ausführlich sexuelle Fantasien beschrieben und besprochen. 

Das sei noch angemerkt, damit es nicht heißt, ich hätte nichts gesagt! 

Ja, was ist nun mein Fazit? Ein Wechselbad der Gefühle…. Eigentlich sehr spannend, aber da mich die Einschübe des Rollenspiels doch eher gestört haben, auch wenn sie zum großen Ganzen gehören, gibt es einen Punkt Abzug und somit 4 von 5 Rezisternchen für „Zwillingsseelen“.
 

Rezension: "Animox - Das Auge der Schlange" von Aimée Carter

Titel: Animox - das Auge der Schlange
Autor: Aimée Carter
Verlag und Infos: Oetinger Verlag
HC, 350 Seiten
Genre: Fantasy Jugendbuch
Preis: 14,99 €
Reihe: Ja, Band 2 von unbekannt 

Animox - Das Auge der Schlange  -  Aimée Carter




Inhalt 

Simon hat nun seinen Zwillingsbruder Nolan kennengelernt und beide wissen um ihr Erbe und die Feindschaften zwischen dem Reich der Säuger und dem Reich der Vögel.
Somit steht Simon vor zwei Aufgaben, die leider nicht immer harmonieren: Er muss seine Mutter retten, und er muss verhindern, dass der Greifstab des Bestienkönigs zusammengebaut werden kann, damit die Reiche weiter im Gleichgewicht existieren können.

Steht sein Onkel Malcolm auf seiner Seite oder nicht? Und was ist mit seiner Kameradin Winter – eigentlich ist sie seine Freundin, jedoch will sie unbedingt von Orion wieder in die Familie aufgenommen werden. Würde Winter dafür sogar ihre besten Freunde verraten?
Simon bleibt nichts anderes übrig als das L.A.G.E.R. heimlich zu verlassen und zu versuchen, die Probleme selbst zu lösen, da alle anderen in dubiose Machenschaften verstrickt zu sein scheinen. Nur seine Freunde Jam und Ariana stehen ihm dabei noch treu zur Seite.

Beurteilung 

Der zweite Band der Animox-Reihe fügt sich zeitlich und inhaltlich fast nahtlos an den ersten Teil an.
Dieser Band ist, genauso wie der erste, ein sehr leicht und angenehm zu lesendes Jugendbuch, das auch von Erwachsenen gut gelesen werden kann. Wer wünscht sich nicht im Herzen, sich in ein beliebiges Tier verwandeln zu können? Haben wir nicht alle schon davon geträumt? 

Ich glaube, das macht auch die Faszination dieser Reihe aus.  Das Buch lässt sich im übrigen auch schon aufgrund der Druckgröße sehr angenehm lesen, auch wenn man den ganzen Tag im Büro vorm Rechner saß, das nur mal nebenbei.
Die Handlung schreitet immer zügig voran, es wird nie langweilig – und zum Glück auch nicht berechenbar. Man kann einfach nicht vorausahnen, was als nächstes passiert, und das hält die Spannung aufrecht. 

Besonders spannend finde ich die Vielfalt der beschriebenen Arten und auch ein bisschen Lustig, was sich die Autorin bezüglich der bevorzugten Wohngebiete hat einfallen lassen – vor allem die Idee mit dem Hotel der Reptilien hat mir mehr als einmal ein Schmunzeln entlockt, auch wenn es insgesamt  keinesfalls eine Geschichte zum Schmunzeln ist.
Schön finde ich auch, dass keine Tierart als „immer gut“ oder „immer böse“ abgestempelt wird – wir lernen in den Animox – Geschichten eigentlich immer mehrere Sichtweisen kennen und lernen, das man niemals nach dem ersten Eindruck urteilen sollte (ob das beim Schreiben nun geplant war oder nicht, kann ich nicht sagen).

Also für Freunde von Reihen wie Warrior Cats, Survivor Dogs, Seekers etc. sollte Animox auf jeden Fall Pflichtlektüre sein.  Die ersten beiden Bände haben mir wirklich sehr gut gefallen und ich bin schon gespannt, wie es weitergeht, denn die elementaren Fragen und Probleme bleiben ungelöst und das Abenteuer von Simon und seinen Freunden scheint noch lange nicht vorbei.

Animox erhält von mir definitiv 5 von 5 Rezisternchen.

Sonntag, 9. April 2017

Rezension: "Das Herz der Lilie" von Sandra Regnier

Titel: Das Herz der Lilie
Autor: Sandra Regnier
Verlag und Infos: Carlsen Verlag
TB, 656 Seiten
Preis: 11,99 €
Genre: Fantasy/Jugendbuch/Zeitreise
Reihe: Doppelband 1+2 (Die Stunde der Lilie + die Nacht der Lilie)

Das Herz der Lilie - Sandra Regnier


Inhalt

Die 16-jährige Julia wird bei einem Ausritt mit ihrer Freundin Nina, als ihr Pferd durchgehend, unversehens an den Versailler Hof im Frankreich ins 17. Jahrhundert katapultiert.

Auf einmal steht sie in Jeans vor König Ludwig dem XIV. Der entscheidet, Julia bei Hof aufzunehmen, und übergibt sie in die Fürsorge des Grafen Etienne de Montsauvan, der sie in die Etikette des Hofes einweisen soll.

Julia ist gefangen zwischen ihrer Faszination für das, was ihr Geschehen ist, und den Möglichkeiten, die sich ihr durch diesen Einblick in die Geschichte bieten, und ihrer Sehnsucht, nach Hause in ihre Zeit zurückzukehren.

Doch sie findet keinen Weg, und so findet sie sich erst einmal mit ihrem Schicksal ab und fügt sich in ihr neues Leben. Die Tatsache, dass es bei Hofe einige junge Herren gibt, die ihr ganz gut gefallen, und sie ein großes Vertrauen zu ihrem Mentor hat, erleichtern ihr die Integration.

Doch schon bald merkt sie, dass das Leben bei Hofe nicht nur schillernd ist: Es gibt einige hochgestellte Herrschaften, denen die Aufmerksamkeit, die der jungen "Madame Allemande" seitens des Königs gewidmet wird, gar nicht gefällt. Man trachtet ihr gar nach dem Leben....


Beurteilung 

Nachdem ich die Pan-Trilogie gelesen habe, ist Sandra Regnier für mich ein Garant für guten "Stoff", und ich wurde nicht enttäuscht.

Am Anfang dachte ich: Oh, mal wieder eine Zeitreise....und dann dachte ich: Bleibt das jetzt ein historischer Roman?

Nun ja, man könnte es fast für einen historischen Roman halten, aber es ist viel mehr als das. Und eines muss ich vorneweg sagen: Das Ende ist extrem unerwartet. Also macht Euch beim Lesen erst gar keine Gedanken - ihr werdet nicht erraten wie es ausgeht. Ich war vollkommen perplex. 

Ich selber kenne mich zugegebenermaßen nicht wirklich aus in französischer Geschichte - habe jetzt nach der Lektüre aber das Gefühl, hautnah dabeigewesen zu sein. Sandra Regnier malt mit ihrem Erzählstil äußerst lebendige Bilder vom Hofleben der damaligen Epoche, und die vielen Charaktere sind alle wunderbar auscharakterisiert und zum Leben erweckt.

Julia hat sich nach meinem Geschmack ein wenig zu schnell in ihr neues Leben eingefunden, ich könnte mir nicht vorstellen, so ein Erlebnis einfach so wegzustecken. Andererseits, was will man machen, wenn es nunmal so ist :-)

Sandra Regnier schreibt eben einfach wunderbar, da bleibt mir gar nicht viel dazu zu sagen. Ich bin beim Lesen richtig eingetaucht in die Geschichte und hatte das Gefühl, selbst mittendrin zu sein.

Wenn ich Julia wäre, hätte ich vermutlich trotzdem mehr unternommen, um wieder einen Heimweg zu finden, so 1-2 mal im Jahr finde ich ziemlich unwahrscheinlich. Aber Respekt, dass sie es schafft, sich so gut in das damalige Leben zu integrieren. Ich hätte da wesentlich mehr Probleme :-)

Ich kann gar nicht mehr viel dazu schreiben. Ihr müsst das Buch lesen! Wirklich toll geschrieben und es macht so Spaß, sich in dieser anderen Welt umzusehen, und das  Ende ist einfach absolut nicht vorhersehbar. 5 von 5 Sternchen hat dieser Roman definitiv verdient. 

Rezension: "Water & Air" von Laura Kneidl

Titel: Water & Air 
Autor: Laura Kneidl
Verlag und Infos: Carlsen Verlag
TB, 474 Seiten
Preis: 12,99 €
Genre: Fantasy/Dystopie Jugendbuch
Reihe: Nein

Water & Air - Laura Kneidl


Inhalt 

Nur noch wenige Menschen bewohnen den Planeten Erde, in abgegrenzten Kolonien unter Wasser oder in der Luft. Das Festland ist unbewohnbar.

Die junge Kenzie lebt in einer Wasserkolonie, in der die Gesellschaft so geformt ist, dass die Frauen für den Fortbestand der Bevölkerung und einfachere, risikolose Arbeiten auf den Feldern oder der Fischerei eingesetzt werden.

Doch die intelligente junge Frau will mehr: Sie will raus aus der Kolonie, Entdeckerin werden. Dies bleibt ihr verwehrt. Und so beschließt Sie, zu fliehen. Sie schafft es in eine Luftkolonie - eigentlich alles, was sie sich je gewünscht hat.

Zunächst scheint alles glimpflich abzulaufen und sie darf bleiben, doch unter der Oberfläche brodelt es: Vorräte verschwinden, Menschen kommen zu schaden. Der aufrechte Sicherheitsbeauftrage Callum, der Kenzie bei sich aufgenommen hat, hat die Aufgabe, die Vorkommnisse aufzuklären. Kenzie möchte ihn unterstützen. Auch wenn sie sich langsam näher kommen, gerät Kenzie auf einmal in den Mittelpunkt der Verdächtigen.

Kann Sie bei der Suche nach den wahren Schuldigen helfen und wird Callum ihr weiterhin vertrauen?


Beurteilung 

Zunächst zu den Äußerlichkeiten: Titel und Cover sind wunderschön und stimmig, eine harmonische Farbauswahl und ein Bild, dass einen sofort ins fantasieren geräten lässt.
Nichtsdestotrotz ist Water & Air eher eine Dystopie, leider wird im Buch recht wenig darüber erzählt, wie es zum Status Quo gekommen ist. 

Das ist aber auch schon der einzige Schwachpunkt. Laura Kneidl hat einen wundervollen Schreibstil, man lernt Kenzie sofort ziemlich gut kennen und sie ist auch eine absolut sympathische Protagonistin. Sie erfüllt, das muss man allerdings schon dazusagen, ein typisches Klischee: Gerade ins Erwachsenenleben eintretend, rebellisch, wütend, aber auch mutig, aufrichtig, intelligent und neugierig. 

Aber ich habe kein Problem mit Klischees :-) Kenzie wird authentisch beschrieben und bleibt sich selbst auch den ganzen Roman hindurch treu.

Es wird beim Lesen keinen Moment langweilig oder langatmig. Natürlich darf in einem solchen Jugendbuch auch die eine oder andere Romanze nicht fehlen, aber es ist nicht übertrieben: Das Schicksal der Luftkolonie ist und bleibt im Vordergrund. 

Dennoch gehört die Geschichte zwischen Callum und Kenzie dazu und vervollständigt die Geschichte irgendwie. Auch die Nebenprotagonisten wie ihr bester Freund Noel und ihr erster Bekannter Kalif in der Luftkolonie sind sehr interessant, leider erfährt man relativ wenig über sie, da sie nur am Anfang und ganz am Ende eine aktivere Rolle einnehmen.

Water & Air bietet eine Geschichte, wie sie in Jugenddystopien in vielen Varianten schon des öfteren vorgekommen ist, aber doch immer wieder neu erfunden werden kann und gut zu lesen ist.

Leser dieser Genre werden auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen - mir hat Water & Air sehr gut gefallen, leider klingt das Ende nicht unbedingt nach einer Fortsetzung.

Ein Lesevergnügen das von mir 5 von 5 Sternchen bekommt.

Samstag, 8. April 2017

Rezension [The Sun is also a Star - Nicola Yoon]







Titel: The Sun is also a Star
Autor: Nicola Yoon
Seiten: 400
Verlag: Dressler
Preis: € 19,99


Inhalt:


Das Schicksal meint es nicht gut mit Natascha und Daniel, beide haben Pläne und genau diese scheinen zu scheitern.
Doch genau in diesem Moment lernen sich die beiden kennen und alles rund um sie scheint still zu stehen.
Eine Wendung in der doch so fast unlöslichen Situation wird eine ganz spezielle Erfahrung für Daniel und Natascha.
 

Meine Meinung:

 


Puh...okay wo fange ich an....
 

Das Cover:

Wunderschön, ich glaube auch genau deswegen ist mir dieses Buch aufgefallen, ich mag die Farbwahl, ich mag es zu dem weißen Kontrast, wirklich super schön.

Der Schreibstil der Autorin hat es mir etwas einfacher gemacht mich durch dieses Buch zu quälen. 
Ich komme mir gerade vor, als wäre ich die einzigste Person der dieses Buch so gar nicht zugesagt hat. 
Ich war echt enttäuscht, denn das erste Buch von Nicola Yoon hat mir richtig, richtig gut gefallen.
Ihr Schreibstil ist sehr bildlich und detailiert, wie schon oben geschrieben das hat es mir dann etwas leichter gemacht und ich hatte das Buch in knapp 10 Tagen durch.

Die Geschichte zwischen Natascha und Daniel ging mir einfach zu schnell, es war von jetzt auf gleich auf 180?!?! 
 
Vielleicht bin ich aus dem Alter raus in dem man das gut findet?! 
 Bin ich schlichtweg zu alt um sowas toll zu finden?
Ich weiß es nicht.

Die Charaktere genau wie das ganze drum rum waren sehr schön beschrieben, man fühlte sich (leider) immer direkt mittendrin.

Mit Natascha konnte ich so gar nichts anfangen, sie kam mir abgehoben und ziemlich arrogant rüber. So dieser typische "ich bin was besseres" Charakter.
 
Daniel hingegen fand ich sehr symphatisch, ein netter, schüchterner Junge.
 
Ich mag es ja wenn Geschichten aus verschiedenen Ansichten erzählt werden, in The Sun is also a Star ist das ebenfalls der Fall.
Allerdings geschieht in manchen Kapiteln zu viel was, wie ich finde gar nicht zu dem Buch passt. Das hat mir glaube auch recht viel kaputt gemacht.

Oh Gott, oh Gott ich mag es eigentlich nicht so über ein Werk eines Autors zu schreiben, aber hier bleibt mir leider echt nichts anderes übrig.
 
Das Buch konnte mich so gar nicht überzeugen, leider!

The Sun is also a Star bekommt von mir leider nur 2 von 5 Sternchen...


Montag, 3. April 2017

Die Gewinner der Blogtour zu "Creature - Gefahr aus der Tiefe" stehen fest!


Gewinnerverkündung


Gewinne
Gewinne eines von insgesamt 5 Büchern in Print
"Creature - Gefahr aus der Tiefe" von Morton Rhue


Gewinner

Melli Seifert
Micha Galgenberg
Mari Bumbelbee
uncle.thom
Giulia Vedda

Herzlichen Glückwunsch!

Bitte schickt  eure Postadresse per Mail zu.
Mail: netzwerkagenturbookmark@gmail.com
Betreff: Creature

Vielen Dank für eure zahlreichen Bewerbungen!

Sonntag, 2. April 2017

Rezension: "Die Dunkelmagierin" von Arthur Philipp

Titel: Die Dunkelmagierin
Autor: Arthur Philipp
Verlag und Info: Blanvalet
TB, 576 Seiten
Preis: 14,99 €
Genre: Fantasy
Reihe: Ja, Band 1 der Reihe "Der graue Orden"

Die Dunkelmagierin - Arthur Philipp


Inhalt: 

Nachdem Ihr Vater seit einem Jahr als Seefahrer verschollen ist, macht sich die junge Feja auf den Weg, um eine Spur von ihm zu finden. Auf der gefahrvollen Reise landet sie beim Orden der grauen Magier, der in ihr ein sehr hohes Potential erkennt, und der daraufhin beschliesst, sie an der Ordensschule aufzunehmen und sie auszubilden.

Leider hat es Feja als Bauerntochter nicht einfach, sich unter den meist adligen anderen Schülern zu behaupten: Ihr ärgster Feind ist Tyrbull Tygram, der sie an ihre Grenzen bringt. 

Feja entwickelt sich schnell, nur der Weg zu ihrer Magie will sich nicht vor ihr auftun. Sie bringt sich durch ihre Neugier immer wieder in Schwierigkeiten und erfährt unter anderem auch, dass der graue Orden vom Feuerorden bedroht wird, der die Macht und die Gunst des Herrschers an sich reißen will.

Und alle scheinen aus irgendeinem Grund ein ganz besonderes Interesse an Feja zu haben, denn sie ist zum Zeitpunkt einer sehr selten Konstellation der Monde geboren - und laut einer Prophezeiung kommt der Mensch, der die Welt verändern kann, aus genau dieser Konstellation. Kann es wirklich Feja sein?

Doch leider gibt es einige, die genau diesen Menschen gerne aus dem Weg hätten....


Beurteilung 

Ja, Der Titel und das Cover hatten es mir vom ersten Moment an angetan. An der Kombination eines jungen magisch begabten Mädchens und einer Ordensschule komme ich ja nicht vorbei.

Das Buch hat mich nicht enttäuscht! Es handelt sich um ganz klassische High Fantasy - eine komplett frei erfundene Welt. Es gibt keine bahnbrechenden neuen Ideen - alle Elemente, die in diesem Buch vorkommen - Elementmagie, Orden, das magisch begabte unschuldige Kind, Länder die im Krieg miteinander liegen, mehrere Monde, Magieraub etc. - kennt der geübte Fantasyleser sicher schon aus der einen oder anderen Lektüre.

Dennoch wirkt in der Dunkelmagierin nichts wie abgekupfert oder schonmal gelesen. Feja ist eine sehr liebenswerte Protagonistin, noch sehr weltfremd, aber intelligent, aufgeweckt und neugierig, sie muss man einfach gern haben. Ich muss allerdings sagen, dass ich trotz allem Lesevergnügen kein Bild von Feja bekommen konnte - vielleicht klappt das ja noch in den Folgebänden.

Der Schreibstil von Arthur Philipp ist gekonnt und flüssig, manchmal aber ein wenig anstrengend, also komplett unkonzentriert lesen und trotzdem die Story aufnehmen ist nicht drin, dafür ist sie zu vielschichtig und komplex, aber nicht so, dass es beim Lesen richtig anstrengend wird, aber man muss schon zusehen, das man nichts verpasst.

Neben der Entwicklung von Feja steht auch noch die Krise zwischen den Orden der Graumagier und der Feuermagier im Vordergrund, wobei ich das eher als den langweiligen Part in der Geschichte empfinde, mich interessiert mehr, wie es mit Feja weitergeht. Doch da die Fehde auch Einfluss auf ihre charakterliche Entwicklung hat, muss man da wohl mit durch :-)

Leider ist noch raus, wann der 2. Band erscheint und wie er heißen wird, zumindest habe ich dazu noch nichts gefunden. Das Ende lässt hoffen, dass Teil 2 sehr abwechslungsreich wird und andere Schauplätze haben wird als der erste Teil, so dass es spannend bleibt. 

Trotz der kleinen Kritteleien hat mir die Dunkelmagierin sehr gut gefallen und bekommt daher von mir 5 von 5 Sternen.