Donnerstag, 11. Juli 2019

Rezension: "The Extinction Cycle Buch 2: Mutierte Bestien" von Nicholas Sansbury Smith

Titel: The Extinction Cycle - Mutierte Bestien
Autor: Nicholas Sansbury Smith
Verlag und Info: Festa Verlag
Wertung: *****
TB, 384 Seiten
Preis: 13,95 €
Genre: Dystopie 
VÖ: 2016
Reihe: Ja, Band 2
© Festa Verlag 

Werbung - Dieses Buch wurde mir vom Verlag als kostenfreies Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. 


The Extinction Cycle - Mutierte Bestien  -  Nicholas Sansbury Smith


Inhalt 

- Achtung Spoilerwarnung - Band 2 einer Reihe! -

Nachdem das von der Wissenschaftlerin Kate Lovato entwickelte Gegenmittel gegen das mutierte Biowaffenvirus verteilt wurde, wird das zunächst als Erfolg gefeiert. Doch schnell ist klar: Das Grauen ist noch nicht zu Ende.

Denn ein kleiner Teil der Menschen, die das Virus erhalten haben, ist resistent. Die Wissenschaftler forschen verzweifelt weiter, doch es ist keine Lösung in Sicht.

Im Gegenteil - während das Oberkommando eine Riesenaktion plant, um die Überlebenden Kranken gnadenlos auszulöschen, müssen die Soldaten im Einsatz feststellen, dass sich das Virus bei den verbliebenen Wesen offensichtlich weiterentwickelt hat - die neuen Merkmale prägen sich zu deren Vorteil aus, so dass es zunehmend schwerer wird, sie zu erledigen.

Doch das Oberkommando will nichts davon hören. Und auch die letzte sichere Bastion, Plum Island, macht sich zunehmend Sorgen, da die Wissenschaftler nun nur noch am lebenden Objekt forschen können... 




Beurteilung 

Tja, schon bei Band eins konntet ihr meiner Rezension entnehmen, dass ich hellauf begeistert bin.

Ich finde, das Nicholas Sansbury Smith hier die perfekte Gratwanderung vorlegt - stellenweise gibt es sehr schlimme, brutale und eklige Bilder (im beschriebenen Sinne - ich sage nur Kopfkino), und die Protas sind zum großen Teil militärische Personen, und trotzdem ist es kein gefühlloser Splatterroman, bei dem man das Gefühl hat das nur die Fetzen fliegen.

Im Gegenteil, Beckham ist ein Mann mit Herz und Verstand, und sein bester Mann Horn hat durch seine gnadenlose Suche nach seiner Familie und seinen Freunden mein Herz im Sturm erobert. Eigentlich sind alle Militärs und Marines und ihr Umgang untereinander sehr positiv und so menschlich dargestellt, obwohl sie natürlich Männer sind, die schon die härtesten Situationen durchlebt haben.

Die Szenerie wird auch immer mal wieder durchbrochen von anderen Personen - mal treffen sie auf Zivilisten, einmal auf versteckte ehemalige Feuerwehrleute, so dass wir uns nicht ausschließlich in einem kleinen geschlossenen Personenkreis bewegen.

Auch in diesem zweiten Band wird es kein Stück langweilig, da sich die Handlung ja weiterentwickelt, und man nie weiß, in welche Richtung sich die Mutierten entwickeln und wie die Kommandierenden darauf reagieren.

Das Einzige, was mir auch hier wie schon in Band 1 ein wenig gefehlt hat, ist das fast völlige außen vor lassen des Rests der Welt - die Handlung bewegt sich fast ausschließlich in Amerika und auch dort nur hauptsächlich in einer Stadt. Ich hätte es äußerst interessant gefunden, wenn auch mal ganze Szenen oder Kapitel anderen Ländern und den Vorgängen und Reaktionen dort gewidmet gewesen wären. Aber man kann ja nicht alles haben - die Reihe ja hat auch noch ein paar Bände, mal sehen was noch kommt. 

Außerdem würde ich mir ein wenig mehr Fokus auf die Arbeit der Wissenschaftler wünschen, das finde ich nämlich äußerst spannend. Aber auch ohne das hat mich diese Fortsetzung total mitgerissen und ich bin sehr, sehr neugierig, wie es weitergeht, denn der Autor versteht es, seiner Handlung immer mal wieder Wendungen zu geben, die das Blatt wieder völlig neu mischen. 

Fazit: Auch in der Verlängerung glänzt der Autor mit einer spannenden, abwechslungsreichen, brutalen und doch auch sehr menschlichen Momenten und Ereignissen, Militär und Wissenschaft arbeiten Hand in Hand an einer der größten Katastrophen, die die Menschheit je bedroht hat, und es geht um nichts weniger als den drohenden Untergang der Zivilisation. Band 3, ich komme! 5/5 Sternen.

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