Sonntag, 6. September 2020

Das Autoreninterview - mit Magdalena Pauzenberger

 

Das Autoreninterview - Magdalena Pauzenberger 

Hallo Ihr Lieben, 

in der dritten Runde meiner Autoreninterviews hat sich Magdalena meinen Fragen gestellt. 

Ihr wunderschönes Debüt "Eisfunken - gefährliche Melodien" hat mich schon öfter auf Facebook und anderen Plattformen angelacht, und dieses Intervew hat mich nun endgültig neugierig gemacht - und ich persönlich freue mich auch, dass wir weitere Werke dieser Autorin erwarten dürfen.

Magdalena Pauzenberger hat meine Fragen sehr ehrlich beantwortet und erzählt natürlich auch etwas über das Buch, aber auch über sich selbst - ich wünsche Euch viel Spaß beim Lesen und hoffe, ihr werden auch ganz neugierig auf das Buch.

Vielen Dank Magdalena für Deine Zeit und die Beantwortung der Fragen!

 

 

Welche Frage nervt Dich am meisten? (Sollte sie in meinem Interview sein, bitte streichen 😎)

 

Es ist keine Interviewfrage, aber ich höre sie im Alltag andauernd: Wie viele Exemplare hast du bis jetzt verkauft?

Frage ich andere andauernd danach, wie viel sie verdienen? Wie viele Brötchen, Autos oder Mittags-Menüs sie in den letzten Monaten verkauft haben? Oder wie vielen Personen sie die Haare geschnitten haben? Nö.

Ich weiß, es meint absolut niemand böse, der mir diese Frage stellt, und ich möchte auch nicht zu genervt rüberkommen, denn so schlimm ist es auch wieder nicht, aber ich persönlich finde die Frage trotzdem ziemlich unangenehm.

 

Erzähl uns etwas über Dich. Wer bist Du, wie lebst Du, hast Du noch

einen Brotjob

 

Ich bin Magdalena, 22 Jahre alt, Österreicherin und ich lebe mit meinem Freund zusammen in unserer ersten gemeinsamen Wohnung. 

Das „noch“ finde ich übrigens sehr optimistisch :-D Ja, ich habe einen Brotjob und werde wohl auch laaaangenicht vom Schreiben leben können. Aber das macht mir eigentlich nichts aus, denn mein Brotjob – ich bin Biologin und arbeite mit Tieren – macht mir Spaß.

 

Du sitzt lebenslang im Gefängnis und musst dich in dieser Zeit mit je einem Buch, einem Film und einem Luxusartikel deiner Wahl begnügen. Was nimmst Du mit?

 

Ich gehe einfach mal davon aus, dass Schuber als ein Buch zählen, deshalb: Die Tribute von Panem (Trilogie) von Suzanne Collins. Als Film würde ich wohl „Wenn ich bleibe“ dabeihaben wollen, auch wenn ich jedes einzelne Mal weine, wenn ich den Film anschaue. Als Luxusartikel wähle ich ein Notizbuch samt Stift, denn dann kann ich schreiben, malen (was ich nicht gut kann) und brainstormen – alles in einem.

 

Welche drei positiven und drei negativen Adjektive beschreiben dich und deine Persönlichkeit am Besten?

 

Positiv: einfühlsam, ehrgeiziggesprächig

negativ: sensibel, unpünktlich, nachtragend

 

Was ist dein größter Traum?

 

Wie viele andere auch, bin ich ein Mensch, der sich nach Bestätigung sehnt. Ich dachte z.B. dass mein größter Traum in Erfüllung geht, wenn mein erstes Buch veröffentlicht wird. Das ist passiert. Doch die ganz große Freude blieb aus. Nicht falsch verstehen: ich habe mich sehr gefreut, aber nicht so sehr, wie erwartet.Da wurde mir klar, dass es mir nicht darum geht, dass meine Bücher gekauft werden. Auch nicht unbedingt darum, dass sie einfach nur gelesen werden. Sondern am meisten Freude bereitet es mir, wenn ich ins Gespräch mit LeserInnen komme. Feedback erhalte. Mein größter Traum ist bezogen auf Erfolg - wohl, dass sich eine treue Leserschaft entwickelt, die sich gerne mit mir über Geschichten austauscht und die beim Lesen meiner Bücher gut unterhalten wirdMein privater Traum hingegen ist, ein schönes, eigenes Haus zu haben, eine glückliche Ehe zu führen und 1-2 Kinder groß zu ziehen.

 

Da ich ja eine Dystopie-Fee bin, eine Frage aus persönlichem Interesse: Was glaubst Du: Wird die Menschheit es schaffen, sich zu berappeln und im Einklang mit der Natur zu leben, oder sich weiter zu Grunde richten?

 

Zuallererst sollte wohl erwähnt werden, dass ich eine Pessimistin bin. Ich habe keinen Zweifel daran, dass sich die Natur regenerieren kann und sich irgendwann zurückholt, was ihr gehört. Ich zweifle aber daran, dass die Menschen als Einheit im Einklang mit der Natur leben können. Es können sicher einige Menschen, aber nicht alle. Weshalb ich eher annehme, dass sich der Mensch irgendwann selbst zerstören wird und hoffe, dass sich die Natur aber danach wieder gut erholt und der Schaden nicht allzu groß sein wird.

 

 
Was wäre, wenn ein Fremder durch einen Blick die Tiefen deiner Seele erschüttern könnte? Wenn alte Ängste sich wieder in dein Herz gefressen haben und nur der Mann mit dem eiskalten Blick die Furcht lindern kann?Die junge Biologiestudentin Marlena trifft durch Zufall immer wieder auf den gefühlskalten Musikstudenten Valentin. Nur ein einziger Blick – und Marlena weiß, dass sich etwas verändert hat. Dumm nur, dass Valentin ein arroganter Arsch ist, aus dessen kalten, blauen Augen förmlich Eisfunken sprühen, wenn er sie ansieht.Ob die beiden es wollen oder nicht: etwas verbindet sie. Doch was hinter Valentins bröckelnder Unnahbarkeit zum Vorschein kommt, verändert alles…
 

Jetzt aber mal zu deinem Deinem Buch. Erzähl mal, was hast Du geschrieben und was hat Dich dazu inspiriert?  Gab es einen Auslöser?

 

Bislang ist nur ein Buch von mir (im ISEGRIM Verlag) erschienen: „Eisfunken: Gefährliche Melodien“. Das ist Band 1 einer Dilogie für LeserInnen ab 14 Jahren. Bei Band 2 bin ich gerade im Endspurt, was das Schreiben betrifft.

 

In der Geschichte geht es um Marlena, die gerade in Salzburg zu studieren begonnen hat und immer wieder durch Zufall auf den unterkühlten Musikstudenten Valentin trifft. Valentin ist etwas eigen. Nachdem er Marlena aber vor einem Unglück beschützt, kommen die beiden nach und nach besser miteinander klar. Valentin umgeben trotzdem so einige Geheimnisse und generell geht es in der ganzen Story nicht immer mit rechten Dingen zu. Das Buch wird aus drei Perspektiven erzählt: Marlena (Großteil), Valentin und einer dritten Person (in der Er-Form). Aber da würde ich zu viel verraten, wenn ich näher darauf eingehen würde.

Inspiriert hat mich eine Zugfahrt zu meinem Studienort Salzburg (wie sollte es anders sein). Ich habe das erste Kapitel an diese Zugfahrt angelehnt und dann haben Marlena und Valentin auch schon ein Eigenleben entwickelt. Was mir bei der Geschichte sehr wichtig war, ist aber vor allem, dass nicht immer alles Friede-Freude-Eierkuchen ist und dass auch psychische Probleme thematisiert werden, da ich finde, dass das noch immer zu sehr ein Tabu-Thema darstellt oder auch gerade bei Jugendlichen vieles auf die Pubertät und die Hormone geschoben unda abgetan wird. Niemand sollte sich blöd dabei vorkommen sich bei Ärzten, Psychologen etc. Hilfe zu holen.

 

Der Fantasy-Aspekt in der Geschichte bekommt erst gegen Ende von Band 1 bzw. dann in Band 2 wirklich Raum. In Band 1 geht es vor allem um alte Ängste, Freundschaft, Familie und aufkeimende Liebe.

 

Gibt es einen Aufreger, den Du mal loswerden willst? 

 

Einige Leute aus meinem Umfeld verstehen nicht ganz, warum ich überhaupt noch „normal“ arbeiten gehe, wenn ich ja jetzt ein Buch geschrieben habeZudem werde ich oft gefragt, warum mein Buch denn nicht in jeder Buchhandlung aufliegt, wie es andere Bücher tun.

Die Antwort: Weil aller Anfang nun mal schwer ist. Außerdem tut es mir selbst manchmal weh, wie wenig man zumindest am Anfang als Autorin sowohl an „Lohn“/Honorar als auch an Anerkennung bekommt, obwohl man zum Teil JAHRE in die Entstehung von Geschichten steckt. Aber natürlich hängt das Honorar davon ab, wie viele Exemplare des Buches verkauft werden. Und ja auch ich würde gerne in die nächste Buchhandlung gehen und mein Buch schön präsentiert auf dem Tisch mitten im Laden finden. 

Aber vielleicht möchtet ihr euch einfach mit mir an dem erfreuen, was ich bislang geschafft habe und nicht nur fragen, warum ich so manche Erfolge bislang noch nicht verzeichnen konnte. Vielleicht würde ich mich dann auch öfter trauen, bei Gesprächen zu erwähnen, dass ich Autorin bin und mich nicht fast schon dafür schämen.

 

Sei mal ehrlich (Du musst auch nicht ins Detail gehen^^) Hast Du mal was geschrieben, von dem Du hoffst, dass es niemals in andere Hände gelangt als in Deine? 

 

Die Antwort ist leicht: nein. Das erste Manuskript, das ich geschrieben habe, ist nämlich tatsächlich „Eisfunken: Gefährliche Melodien“. Davor habe ich eigentlich nur Texte für die Schule geschrieben und abends in mein Tagebuch gekritzelt. Die Geschichten haben immer nur in meinem Kopf gewohnt, aber ich habe sie früher nicht zu Papier gebracht. Inzwischen ist das aber anders.

 

Sind weitere Werke schon in Planung?

 

Ja. Wie bereits angesprochen ist gerade Band 2 zu „Eisfunken: Gefährliche Melodien“ in Arbeit. Außerdem juckt es mich schon in den Fingern eine Geschichte niederzuschreiben, die in Schottland spielen soll, wobei ich da noch nicht sicher bin, ob es ein Young oder eher doch New Adult wird. Außerdem geistert mir schon seit ca. einem Jahr die Idee für eine düstere Märchenadaption im Kopf herum. Aber ich wollte erst Band 2 zu Eisfunken fertigstellen, bevor ich mit neuen Manuskripten beginne.

 

Warum sollte sich ein Leser für Dein Buch/Deine Bücher entscheiden? Was ist das Besondere daran?

 

Ich denke, in den meisten Büchern steckt viel Herzblut des Autors/der Autorin. So ist es auch bei mir. Ich habe geweint, gelacht, geflucht … schlichtweg mit meinen Charakteren mitgelitten beim Schreiben. Außerdem habe ich beim Schreiben ein paar Dinge verarbeitet. Ich glaube bzw. hoffe, dass die Geschichte, auch wenn sie nur erfunden ist, aufgrund dessen sehr real und die Gefühle der Protagonisten ehrlich wirken.

 

 

Welche Lebensweisheit würdest Du Deinen Lesern gerne mit auf den Weg geben? 

 

Das Leben ist nicht fair. Und es gibt immer wieder schlechte Tage. Versucht deshalb, den schlechten Tagen nicht zu viel Beachtung zu schenken und konzentriert euch auf die Dinge im Leben, die euch Freude und Kraft geben. Sei es eine herzliche Umarmung eines Familienmitglieds oder Freundes, das liebevolle Schnurren einer Katze oder einfach nur ein warmer Sonnenstrahl auf eurem Gesicht.

 

 

Jetzt darfst Du noch ein bisschen Werbung machen: Zeig uns hier gerne Links zu deiner Homepage, Deinen Büchern oder was immer du gern zeigen möchtest :-) 

 

Ich habe keine direkte Autorinnen-Homepage, möchte aber in Zukunft auf meinem Blog etwas mehr über meine Schreibprojekte berichten: www.meinewundersameweltderbuecher.at

Außerdem findet ihr mich auch Facebook unter Magdalena Pauzenberger – Autorin und auf Instagram unter @magdalena.p_autorin.

 

Meine Bücher findet ihr auf den gängigen Verkaufsportalen ganz einfach unter dem Titel „Eisfunken: Gefährliche Melodien“ oder unter „Magdalena Pauzenberger“. Wenn ihr keine Neuerscheinung von mir verpassen wollt, dürft ihr mich auch gerne als Autorin auf Amazon abonnieren oder mir einfach auf meinen Social-Media-Kanälen folgen.

 

Meine Mail-Adresse ist autorin@meinewundersameweltderbuecher.at und ich freue mich eigentlich so gut wie immer über Mails oder Nachrichten, solange sie kein Spam oder Beleidigungen sind 😊

Rezension: „Fallender Stern“ von Christoph Dittert



Titel: Fallender Stern

Autor: Christoph Dittert

Verlag und Info: Piper Verlag

TB, 443 Seiten

Preis: 16,00 €

Genre: Science Fiction

Reihe: Nein

VÖ: 2020

© Piper Verlag  

 Werbung- Dieses Buch wurde mir vom Verlag als kostenfreies Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. 

 

Fallender Stern - Christoph Dittert 

Inhalt

Eine Senation: Die Nasa empfängt ein Funksignal, das definitiv nicht aus unserem Sonnensystem kommt, aber ein intelligentes Muster hat. Der Haken: Es dauert nach den aktuellen Berechnungen noch 30 Jahre, bis der Signalträger die Erde erreicht. 

Amy erfährt alles hautnah, weil ihre Mutter bei der Nasa in dem Team arbeitet, dass rund um das Signal forscht. Und sie ist fasziniert - die nächsten 30 Jahre Ihres Lebens arbeitet sie darauf hin, ebenfalls ganz vorne stehen zu können, wenn ein Kontakt ansteht. Das Leben hat ein wenig andere Pläne mit ihr - dennoch erreicht Amy, zumindest von der Erde aus eine wichtige Rolle spielen zu können.

Als es endlich soweit ist, ahnt aber niemand, was da wirklich nahe der Erde vorbeifliegt - und welche Konsequenzen es hat, dass die Astronauten der Nasa es wirklich schaffen, den Ursprung des Funksignals auszumachen. Dieser Kontakt könnte die Menschheit für immer veränderm.

Donnerstag, 3. September 2020

Rezension: "Maximilian Flügelschlag" von Angie Sage



Titel: Maximilian Flügelschlag 

Autorin: Angie Sage

Verlag und Info: Harper Collins Germany

HC, 320 Seiten

Preis: 15,00 €

Genre: Jugendbuch/Fantasy

Reihe: Nein

VÖ: 2020

© Harper Collins Germany

 Werbung - Dieses Buch wurde mir vom Verlag als kostenfreies Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. 

 

Maximilian Flügelschlag - Angie Sage 

Inhalt 

Maximilian Flügelschlag ist eine Schabe, mit einer schwierigen Beziehung zu seiner Mutter.  Als eines Tages zwei flügellose Wesen hilfesuchend vor seiner Tür aufschlagen, auf der Flucht vor Verfolgern, hilft er ihnen - und dadurch wird sein ruhiges, beschauliches Leben von einem Tag auf den anderen auf den Kopf gestellt und er und auch seine Schützlinge rutschen von einer Gefahr in die nächste.

Dabei deckt Maximilian unerwartet einige Geheimnisse auf, die ihn noch mehr aus der Bahn werfen. Was hat seine Mutter mit dem Zustand der Stadt zu tun? Was passiert wirklich mit den Kindern auf dem Silberschiff? Und welches Geheimnis haben die flügellosen Kinder, die er versteckt, dass sie so gnadenlos verfolgt werden? Er wird es rausfinden, obwohl er eigentlich gar nicht will.

Das Autoreninterview - mit Betty (B. E.) Pfeiffer

  

 Autoreninterview 

mit Betty Pfeiffer (B. E. Pfeiffer)

Hallo Ihr Lieben, 

und Willkommen beim zweiten Autoreninterview! 

Ich bin mächtig stolz, dass sich Betty Pfeiffer, die ja nun wirklich schon Einiges veröffentlicht hat, sich meinen (teilweise zugegebenermaßen etwas seltsamen^^) Fragen gestellt hat. 

Wer das letzte Interview gelesen hat, kennt die Fragen - aber die Antworten sind doch jedesmal wieder neu und spannend! 

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Durchlesen und hoffentlich beim Lust bekommen, zu lesen, was diese liebe Autorin schon so alles verz... Entschuldigung, geschrieben hat! 

Vielen Dank an Betty Pfeiffer für die Zeit und das Beantworten der Fragen! 

Welche Frage nervt Dich am meisten? (Sollte sie in meinem Interview sein, bitte streichen 😎)

Uuuuh, da gibt es einige. Wenn ich in einem Interview gefragt werde „wie bist zu zum Schreiben gekommen“. Weil ich mir immer denke, das fragt jeder und ist irgendwie nicht spannend.

Ansonsten nerven mich Fragen, die sehr eindeutig auf Abgreifen abzielen (schenkst du mir das? Kann ich das haben?)

 

Erzähl uns etwas über Dich. Wer bist Du, wie lebst Du,  hast Du noch einen Brotjob?

 


Hm, wo fange ich an … Ich bin Bettina, 36, Mutter von zwei Kindern, wohne in der Nähe von Wien (in Österreich) in einem Haus mit Garten, habe zwei verrückte Katzen und bin hauptberuflich (25 Stunden) als Projektmanagerin tätig. Ich liebe es zu kochen und zu backen, weswegen das schon manchmal in meine Bücher einfließt. Wenn ich Zeit finde, gehe ich laufen, wobei ich das momentan echt stark vernachlässige. Aber manchmal habe ich einen richtigen Bewegungsdrang und dann binde ich die Laufschuhe, statt mich an den Computer zu setzen.

 

 

 

Du sitzt lebenslang im Gefängnis und musst dich in dieser Zeit mit je einem Buch, einem Film und einem Luxusartikel deiner Wahl begnügen. Was nimmst Du mit?

 

Gott, das ist schwer. Ehm. Buch wäre wohl „Herr der Ringe“, Film … Film … Der König der Löwen. Luxusartikel … hmmm … Fußpeeling ^^

 

Welche drei positiven und drei negativen Adjektive beschreiben dich und deine Persönlichkeit am Besten?

 

Ich mag diese Frage nicht, die stellt man in Job Interviews auch, und man wird darauf geschult, die negativen Eigenschaften positiv klingen zu lassen.

Also, die drei Positiven: kreativ, verspielt, loyal

Die drei Negativen: ehrgeizig, zielstrebig, arbeitswütig (siehst du ^^)

 

Was ist dein größter Traum?

Vom Schreiben leben zu können (weil mich das Schreiben einfach glücklich macht)

 

Da ich ja eine Dystopie-Fee bin, eine Frage aus persönlichem Interesse: Was glaubst Du: Wird die Menschheit es schaffen, sich zu berappeln und im Einklang mit der Natur zu leben, oder sich weiter zu Grunde richten?

Eine wirklich gute Frage. Ich glaube an das Gute im Menschen und seine Anpassungsfähigkeit. Aber so lange die falschen Menschen an den Hebeln sitzen und die Menschheit lenken, sehe ich eher schwarz für uns …

 

Eine Frage zur aktuellen Situation: Welche Konsequenzen ziehst Du für Dich aus der Pandemie? Möchtest Du dazu etwas sagen?

Ich denke, das ist ein Warnschuss für uns. Und mehr will ich dazu nicht sagen, weil das zu politisch ist …

Jetzt aber mal zu deinen Büchern/Deinem Buch. Erzähl mal, was hast Du geschrieben und was hat Dich dazu inspiriert?  Gab es einen Auslöser?

 

Es gibt immer einen Auslöser, der oft sehr banal ist. Bei „Libellenmagie“ war es etwa ein Armband, das mich inspiriert hat (die Idee zu einer Geschichte mit Hermes schwebte mir schon lange vor, das Armband und die Reise nach Thailand waren dann aber der Anstoß dazu). Manchmal ist es ein Videospiel (Götterherz entstand, nachdem ich in „KingdomHearts“ gegen Hades gekämpft habe und mir dachte: wieso muss der eigentlich immer böse sein) und manchmal ist es ein Traum (Weltportale entstand, nachdem ich von einem dunklen Wesen geträumt habe, das die Seele meiner besten Freundin eingesaugt hat … Hat mit Weltportale selbst nicht viel zu tun, hat mich aber inspiriert)

 

Gibt es eine Anekdote aus Deinem Autorendasein, die Du gerne mit uns Lesern teilen möchtest?

Oha. Ehm. Ich weiß nicht, wie andere Autoren im realen Leben sind, ich bin recht langweilig. Meine besten Anekdoten sind die Autokorrektur meines Macs, der meint, er kennt mich besser, als ich mich kenne (und leider hat er manchmal recht). Aber er schafft es ständig, mir Worte zu verändern, die ich so nicht gemeint habe. Ein Beispiel: In „Fluch des dunklen Prinzen“ gibt es eine Stelle, wo Liam sagt: „Ich kann sie nicht haben, denn ich bin der verdammte dunkle Prinz“. Der Mac machte daraus: „Ich kann sie nicht haben, denn ich bin der verbrannte dunkle Prinz“. Also, mein Mac und ich … wir schaffen es, uns gegenseitig fertig zu machen ^^

 

Gibt es einen Aufreger, den Du mal loswerden willst? 

Einen Aufreger … na ja. Ich ärgere mich immer, wenn die Leute einfach nur was abgreifen wollen. Wenn du so richtig merkst, die haben sich nie mit meinen Büchern oder mehr auseinander gesetzt, aber sie wollen die Goodies haben, weil sie sind irgendwie toll. Das ärgert mich dann immer …

 

Glaubst du an Liebe auf den ersten Blick? Oder an Wunschfeen, die Herzenswünsche erfüllen?
Prinzessin Alessandra glaubt in erster Linie daran, dass sie ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen sollte. Sie möchte nicht von einer Fee abhängig sein oder auf den edlen Prinzen in glänzender Rüstung warten, der sie und ihren Vater rettet. Stattdessen ist sie bereit, jedes Risiko einzugehen, um den König vor dem Tod zu bewahren. Dass sie dabei nicht nur einen Drachen, sondern auch noch den Stallburschen Nathaniel und dessen Wunschfeerich an ihrer Seite hat, könnte ihre Aufgabe leichter gestalten. Könnte ... denn Nathaniel und sie verbindet eine ganz besondere Magie, die sie erst noch akzeptieren müssen. Und selbst dann ist es nicht sicher, ob sich ihre Geschichte wirklich zum Guten wenden kann.

Sei mal ehrlich (Du musst auch nicht ins Detail gehen^^) Hast Du mal was geschrieben, von dem Du hoffst, dass es niemals in andere Hände gelangt als in Deine?

Nope ^^ Ich habe einen Erotikroman rausgebracht und auch, wenn meine Ohren glühen, ich lebe noch. Also … nein, bisher habe ich sowas nicht geschrieben. Ja, ich bin langweilig, ich weiß ^^

 

Sind weitere Werke schon in Planung?

Kennst du meine Muse? Ich habe 25 Projekte auf meiner Schreibliste. Veröffentlichungen sehen 2021 noch recht mau aus, aber hey, ist okay. Ich zittere nur ganz wenig, wenn ich daran denke, dass ich bisher nur 2 fixe Termine habe. Nur gaaaaaanz ganz wenig.

 

Warum sollte sich ein Leser für Dein Buch/Deine Bücher entscheiden? Was ist das Besondere daran?

Ich stecke mein Herzblut in jede Geschichte. Auch, wenn sie in unterschiedlichen Genre angesiedelt sind, passe ich mich immer auf die Geschichte an. Das heißt, die Sprache einer High Fantasy Geschichte ist eine andere als bei Urban Fantasy, die Figuren sind anders. Aber in jeder einzelnen Geschichte steckt ein Teil von mir und jede Menge Liebe. Ich achte auf Qualität (also ich reiche Geschichten erst ein, wenn sie in meinen Augen „closetoperfection“ sind und im SP habe ich ebenfalls Wert auf Lektorat und Korrektorat gelegt, weil mir wichtig ist, dass der Leser in eine Geschichte reinkippen kann). Ich bin auch kein Autor, bei dem man denkt „kennst du eins, kennst du alle“. Weil ich mich bemühe, vielseitig zu sein.

 

Welche Lebensweisheit würdest Du Deinen Lesern gerne mit auf den Weg geben? 

Don’t cry because it’s over, smile because it happened (Dr. Suess). Guter Spruch. Daran halte ich mich gerne fest, wenn das Leben mal nicht rund läuft.

 

Jetzt darfst Du noch ein bisschen Werbung machen: Zeig uns hier gerne Links zu deiner Homepage, Deinen Büchern oder was immer du gern zeigen möchtest :-) 

 

Huch, das wird eine lange Liste J Oder ich mache es so:

https://bepfeiffer.com (da findet man mal alle Bücher)

https://www.instagram.com/b.e.pfeiffer/

https://www.facebook.com/B.E.Pfeiff/

https://mailchi.mp/09a95e7cc01f/zgrmzbvfux

Und hier noch der Link zu meinem SP Projekt (weil mir das halt gerade besonders wichtig ist):

https://www.amazon.de/Libellenmagie-Gott-Diebe-B-Pfeiffer-ebook/dp/B087ZZLPLS/ref=pd_vtp_351_1/261-3131030-5408539?_encoding=UTF8&pd_rd_i=B087ZZLPLS&pd_rd_r=4bad9ffc-d4bd-41e1-aed7-deff535e44c7&pd_rd_w=d9dD8&pd_rd_wg=7KA2a&pf_rd_p=1c86c133-14dc-4ae8-a197-1e3336ccb5dc&pf_rd_r=19504RMZYNFVQH3X9S1V&psc=1&refRID=19504RMZYNFVQH3X9S1V

https://www.amazon.de/Libellenunsterblichkeit-Gott-Diebe-B-Pfeiffer-ebook/dp/B08F23P2H2/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&crid=1WO8AFGLQNOR&dchild=1&keywords=libellenunsterblichkeit&qid=1598775506&sprefix=Libellenun%2Caps%2C175&sr=8-1

 

 

 

 

Dienstag, 1. September 2020

Rezension: "Beat it up" von Stella Tack



Titel: Beat it up

Autorin: Stella Tack

Verlag und Info: Droemer Knaur 

Bewertung: 5/5 Sterne

TB,  384 Seiten

Preis: 12,99 €

Genre: Romance

Reihe: Band 1

VÖ: 2020

© Verlagsgruppe Droemer Knaur

 Werbung - Dieses Buch wurde mir vom Verlag als kostenfreies Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. 

Beat it up - Stella Tack

Inhalt 

Summer verfolgt ihr großes Ziel: Eine berühmte und erfolgreiche Pianistin zu werden. Doch dann überredet ihr Bruder Xander, ein aufsteigender DJ, Summer, ihm bei einem Song zu helfen.

Das lenkt sie ab davon, dass ihr allerbester Freund Ethan ihr auf einmal Gefühle gesteht, mit denen sie gerade überhaupt nicht umgehen kann. Dabei lernt sie auch Xanders größten Konkurrenten Gabriel kennen - ebenfalls DJ. Xander und Gabriel verbindet ein tiefer gegenseitiger Hass, doch Summer bekommt einfach nicht heraus, um was es da geht. 

Als Xander sie überredet, sie auf die Beat it up Festival - Tour zu begleiten, das für ihn eine große Karrierechance darstellt,  ahnt sie nicht, was auf sie zukommt. Eigentlich hat sie einen festen Plan für die Zukunft und keinen Kopf für Männergeschichten - aber Gabriel übt auf sie eine Faszination aus, der sie sich fast nicht entziehen kann. Wäre da nicht die Feindschaft zwischen ihm und ihrem Bruder...

Das Festival wird zum Wendepunkt in Summers Leben. Aber ist es eine gute oder eine schlechte Veränderung?