Sonntag, 29. Dezember 2019

Rezension: "Scythe 2 - Der Zorn der Gerechten" von Neal Shusterman

Titel: Scythe - Der Zorn der Gerechten
Autor: Neal Shusterman 
Verlag und Info: S. Fischer Verlage
Wertung: 5/5 Sterne 
HC, 544 Seiten
Preis: 19,99 €
Genre: Dystopie 
Reihe: Ja, Band 2 
VÖ: 2018
© S. Fischer Verlage 

Scythe: Der Zorn der Gerechten - Neal Shusterman 


Inhalt 

Der Thunderhead gerät zunehmend in Sorge über das Verhalten mancher Scythe und überlegt, wie er dem beikommen kann, ohne seine selbst auferlegten Regeln zu brechen.
Währenddessen versucht Citra mit Hilfe ihrer Mentorin, sich in das Dasein als Junior - Scythe einzufinden. Ohne es zu wollen, hinterlässt sie schnell Eindruck nicht nur bei den neuen Scythe - dennoch muss sie nach wie vor um ihr Leben fürchten, nach dem ihr jemand zu trachten scheint. 

Und Rowan, der nicht als Junior-Scythe angenommen wurde, hat seinen eigenen Weg gefunden, mit dem Rückschlag zu leben. 

Ob Rowan, Citra oder der Thunderhead - eines haben jedoch alle gemeinsam: Sie sind Gegner der "neuen Ordnung" unter den Scythe, die das Töten verherrlichen und sich von den einst erhabenen Regeln des Scythetums abwenden und drohen, ein wirkliches Schreckniss der Menschheit zu werden...

Samstag, 28. Dezember 2019

Rezension: "Der Tannenbaum des Todes" von Markus Heitz

Titel: Der Tannenbaum des Todes 
Autor: Markus Heitz
Verlag und Info: Droemer Knaur Verlag
Wertung: 5/5 Sterne 
TB, 270 Seiten
Preis: 10,00 €
Genre: Anthologie, Skurriles 
VÖ:2019
Reihe: nein
© Droemer Knaur Verlag 

Werbung - Dieses Buch wurde mir vom Verlag als kostenfreies Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. 

Der Tannenbaum des Todes - Markus Heitz 


Inhalt: 

24 und mehr Kurzgeschichten, die mit der Vorweihnachtszeit, dem Geschenkewahn, den überfüllten Weihnachtsmärkten, der Terrorangst, dem Weihnachtsfest und allem was dazu gehört, mal ordentlich abrechnen - Markus Heitz erzählt uns ohne Tabus seine düsteren Fantasien und zeigt uns, was WIRKLICH schreckliche Weihnachten sind. Natürlich alles mit einer ordentlichen Prise Ironie und jeder Menge Humor! 

Spielerezension: "Villainous" von Disney

 (© Ravensburger, Wonderforge) 
Preis: 29,30 € (aktuell bei Amazon)
VÖ: 2019
Genre: Strategiespiel


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 Spielerezension: Disney Villainous 


Hallo Ihr Lieben, 

heute versuche ich mich an einer Rezension zu einem Spiel, das mich einfach schon deswegen angesprochen hat, weil Disney und Villainous (villain = Schurke) draufsteht.

Wie der Name schon sagt, spielt man hier mit 6 der berühmtesten Disney Schurken. Es gibt mittlerweile bereits ein Erweiterungsset für das Spiel mit drei weiteren Schurken. 

In diesem Spiel vertreten sind: Maleficent, Ursula, Captain Hook, Dschafar, die Herzkönigin und Prinz John. 

Der ansprechende Spielekarton macht neugierig und wirklich Lust auf mehr.

 Beim ersten Öffnen findet man schon einiges an Inventar vor: Die Spieleanleitung, mehrere Figuren, diverse Arten von Karten und Chips.




Ich muss sagen, dass ich von den Spielfiguren selbst etwas enttäuscht war. Die Spielbretter und die Karten sind wirklich wunderschön gestaltet, wie man auf den folgenden Bildern noch gut sehen kann. Die Figuren hingegen sind nur einfarbig aus durchsichtigem Plastik gegossen und weisen nur stark stilisiert Bezüge zu unseren Schurken auf. Ich hätte es jetzt schöner gefunden, wenn man sich hier noch ein wenig mehr Mühe gegeben hätte und die Figuren liebevoller gestaltet - bei Überraschungseierfiguren für 1 € klappt das schließlich auch, das wäre preislich sicherlich nicht so sehr ins Gewicht gefallen. 

Das zweite war der sehr billige Becher für die Chips aus dünnem Plastik. Auch da hätte meiner Meinung nach etwas wertigeres ins Spiel gehört - stabile Pappe z.B. oder zumindest ein etwas stabileres Plastikbehältnis. 


 


 Das sind dann aber auch vom Produkt her meine einzigen Kritikpunkte. Es gibt zu jeder Figur ein eigenes Spielbrett mit 4 verschiedenen passenden Orten und zwei Sätze Spielkarten. Die Bilder sind wirklich alle wunderschön gestaltet und die Inhalte der Karten sehr unterhaltsam und voller Fantasie. Es macht schon Spaß, bevor man anfängt zu spielen, sich das einfach mal alles anzuschauen und durchzulesen.
Ich empfehle übrigens, sich vor dem Spiel mindestens eine halbe Stunde Zeit zu nehmen, um sich alles genau anzuschauen und die Regeln durchzulesen. Es ist, wie gesagt, ein Strategiespiel und nicht ganz so einfach wie ein Standardbrettspiel. Man kann sich zusätzlich entweder das Video-Tutorial von Wonderforge anschauen (siehe Bild der Bedienungsanleitung, da steht der Link drauf) oder einfach mal eine Testrunde ohne Wertung spielen, bis man das Spiel verstanden hat.
 Jeder Spieler erhält zu Beginn: 

- sein Spielbrett 
- seine Figur
- seine Schicksalskarten
- seine Handkarten 
- sein Schurkenhandbuch, in dem die Eigenschaften seiner Karten und Spielziel erklärt sind 
- eine Übersicht über die Aktionen, die auf dem Spielbrett erforderlich werden können. 

Eine Währung gibt es auch, die sogenannten Machtchips, die bei jedem Zug erhalten werden, aber im Gegenzug muss auch jede Aktion mit einer bestimmten Anzahl an Machtchips bezahlt werden, die Kosten stehen auf der Karte.

 Jeder Spieler ist nun abwechselnd dran - man kann "Villainous" zwischen 2 und 6 Personen spielen, mit dem Erweiterungsset eigentlich sogar bis 9, aber das wird glaube ich ziemlich unübersichtlich. Ich empfehle mindestens 3 Personen, zu Zweit ist es etwas dröge. 

Ich will jetzt nicht die ganzen Spielregeln runterbeten, um es kurz zu machen: Jeder Spieler hat ein bestimmtes Ziel zu erfüllen. Maleficent zum Beispiel muss an jedem Ort auf ihrem Spielbrett einen aktiven Fluch gesprochen haben. Captain Hook muss Peter Pan besiegen. Und so weiter. 

Die Schurken, Helden, Handlanger, Gegenstände, Flüche etc. erhält man durch die verschiedenen Karten, die je nach Aktionssymbol auf dem Spielbrett bei den Zügen gespielt werden müssen oder können. 

Da nicht jeder für sich selbst spielt, kann man die anderen Schurken behindern - in dem man zum Beispiel ihre Schurken durch Helden bedrängt, die sie erst besiegen müssen, oder es ihnen durch bestimmte Gegenstände oder Bedingungen erschwert, die eigenen Ziele zu torpedieren.



Es ist in der Anleitung genau erklärt, wie das  Spiel funktioniert. 
Allerdings muss ich zugeben, dass wir nach dem ersten Durchgang noch nicht alles verstanden haben. 

Teilweise passten die Texte auf den Karten nicht zu den Regeln aus dem Handbuch oder es entstehen Diskussionen darüber, wie die Anweisung auf der Karte gemeint ist - es ist leider nicht immer so ganz eindeutig, weshalb je nach Spielergemüt durchaus ungemütliche Situationen beim Spielen entstehen können.

Daher der Rat: Immer locker bleiben, es ist ein Spiel! Wenn es Raum zur Interpretation gibt, einigt man sich einmal wie man es handhabt und hält es dann für alle Spieler gleich. Das geht schon. Aber es ist trotzdem gerade am Anfang irritierend.

 Ich persönlich bin erst am Ende der ersten Runde, nachdem ich alle meine Karten mal gesehen habe und verstanden habe, wie sie sinnvoll für meine Zielerreichung und gleichzeitig zur Behinderung der gegnerischen Spieler zu kmbinieren sind, halbwegs durchgestiegen. 

Wir haben zu Zweit eine gute Stunde gespielt + Regelstudium, ich denke je nach Personenzahl und Geschick kann man sich hier durchaus 2-3 Stunden Spielzeit pro Runde aufhalten. 

Insgesamt finde ich die Idee ziemlich gut, es hat Spaß gemacht und ist für mich eine Mischung aus Rollen-, Strategie- und Brettspiel, die ich gelungen finde. Das Mindestalter ist allerdings ernst zu nehmen, ich glaube nicht dass Kinder unter 10 Jahren alles schon vollumfänglich verstehen können. 

Man muss hier auf jeden Fall geschickt und vorausschauend rangehen, Glück und Zufall spielen bei diesem Spiel weniger eine Rolle. Noch mehr Spaß bringt es natürlich, wenn die jeweiligen Schurken und Helden allen bekannt sind und man sich mit Leib und  Seele in seine Rolle hineinversetzt, die Karten mit verstellter Stimme vorliest und so weiter, da ist also eine Menge Funpotential drin - auch für Nicht-Disneyfans. 

Allerdings nutzt sich das  Spiel nach einigen Runden ab, irgendwann kennt man die Karten und Strategien, und es sind leider relativ wenig Karten pro Spieler, so dass man die teilweise mehrfach pro Spielrunde auf dem Spielstapel hat. Je nach Erfolg kann es ja aber noch weitere Erweiterungssets geben, ähnlich wie bei Trivial Pursuit & Co., damit es nicht irgendwann langweilig wird. 

Ich würds mir wieder kaufen, finde den Preis ok, und bis auf die kleineren Kritikpunkte nichts zu meckern. Würde ich Sterne vergeben, wären es 4/5.

Freitag, 27. Dezember 2019

Rezension: "Draussen" von Volker Klüpfel und Michael Kobr

Titel: Draussen
Autoren: Volker Klüpfel und Michael Kobr
Verlag und Info: Ullstein Verlag
Wertung: 5/5 Sterne 
HC, 384 Seiten
Preis: 19,99 €
Reihe: nein
Genre: Thriller 
VÖ: 2019
© Ullstein Verlag 

Werbung - Dieses Buch wurde mir vom Verlag als kostenfreies Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. 

Draussen - Volker Küpfl & Michael Kobr 


Inhalt 

Die Geschwister Cayenne und Joshua leben zusammen mit Stephan in den Wäldern Brandenburgs. Auf der ständigen Flucht vor einer namenlosen Bedrohung, die nur Stephan kennt. Mehr und mehr begehren sie gegen diese Lebensart auf, wollen wie normale Jugendliche zur Schule gehen, Leute kennenlernen, in einem Haus wohnen. 

Doch das können sie nicht. Wie real die Bedrohung, vor der Stephan sich seit Jahren zu fürchten scheint ist, erfahren sie erst, als tatsächlich jemand auftaucht, der versucht, sie zu töten.  
Gleichzeitig wird Deutschlands Politik zunehmend nervöser, da Experten immer eindringlicher vor einem witterungsbedingten drohenden Stromausfall warnen, der landesweite Folgen haben könnte...

Mittwoch, 25. Dezember 2019

Rezension: "Strange the Dreamer - Ein Traum von Liebe" von Laini Taylor

Titel: Strange the Dreamer: Ein Traum von Liebe
Autorin: Laini Taylor 
Verlag und Info: Bastei Lübbe Verlag (One)
Wertung: 5/5 Sterne 
HC, 380 Seiten
Preis: 15,00 €
Reihe: Ja, Band 2
Genre: Fantasy
VÖ: 2019
© Bastei Lübbe 

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Strange the Dreamer: Ein Traum von Liebe - Laini Taylor 


Inhalt 

Strange und die Gelehrten sind zusammen mit dem Götterschlächter in Weep angekommen und versuchen nun jeder auf ihrem Gebiet, eine Lösung dafür zu finden, wie die Zitadelle und die Anker aus dem geheimnisvollen Metall der Götter entfernt werden kann.

Die überlebende "Götterbrut", die im Geheimen in der Zitadelle überlebt hat, rüstet währenddessen zum Kampf gegen die Menschen, da sie ahnen, dass diese ihnen gefährlich werden können.

Doch als Sarai während einem ihrer Traumbesuche bei Lazlo feststellt, dass dieser sie wahrnehmen kann, nähern sich die beiden in Lazlos Träumen einander an - und sind auf dem besten Weg, sich ineinander zu verlieben. 

Lazlo ahnt jedoch nicht, wer Sarai ist und dass er durch seine Aufgabe daran beteiligt ist, Sarais Leben und das ihrer Geschwister in ernste Gefahr zu bringen.

Dienstag, 24. Dezember 2019

Rezension: "Das Institut" von Stephen King

Titel: Das Institut 
Autor: Stephen King 
Verlag und Info: Heyne Verlag
Wertung: 5/5 Sterne 
HC, 760 Seiten
Preis: 26,00 €
Reihe: nein
Genre: Horror / Thriller
VÖ: 2019
© Heyne Verlag 


Das Institut - Stephen King 


Inhalt 

Der 12jährige Luke, dessen Eltern mit seiner extremen Intelligenz etwas überfordert sind, wird eines Nachts gekidnappt, seine Eltern brutal ermordert, und er findet sich in einem streng geheimen und von der Außenwelt abgeschnittenen Institut wieder, das seltsame Experimente mit Kindern anstellt, die sich steigern bis die Kinder irgendwann auf Nimmerwiedersehen verschwinden.

Luke und seine Leidensgenossen werden zunehmend verzweifelt, weil sie den Sinn und Zweck nicht verstehen, aus denen sie im Institut festgehalten werden. Doch als der 10jährige Avery ins Institut gebracht wird, wendet sich das Blatt. 

Als die Kinder allmählich herausbekommen, wofür sie benutzt werden, beschließen sie dagegen anzukämpfen. 
Zu dem Zeitpunkt verdingt sich der ehemalige Polizist Tim kurzentschlossen als Aussteiger in einem kleinen Kaff als Nachtklopfer und Lagerarbeiter und ahnt noch nicht, wie bald das Schicksal der Welt von ihm und Luke abhängen wird... 

Montag, 23. Dezember 2019

Rezension: "Schatten der Ewigkeit - Zwillingsblut" von Carolin Wahl

Titel: Schatten der Ewigkeit - Zwillingsblut
Autorin: Carolin Wahl
Verlag und Info: Droemer Knaur
Wertung: 3,5/5 Sterne
TB, 384 Seiten
Preis: 12,99 €
VÖ:12/2019
Reihe: Ja, Band 1
Genre: Urban Fantasy
© Droemer Knaur Verlag 

Werbung - Dieses Buch wurde mir vom Verlag als ksotenfreies Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. 

Schatten der Ewigkeit: Zwillingsblut - Carolin Wahl


Inhalt 

In einer Welt, in der Menschen, Götternachkommen, Gestaltwandler und Geister mehr oder weniger heimlich nebeneinander Leben, ist Kit nach einer Katastrophe, an die sie sich nicht richtig erinnern kann und bei der ihr Partner gestorben ist, kurz vor dem Einstieg in ein neues Leben in Edinburgh.

Doch ihre Vergangenheit holt sie schnell ein, und Kit merkt immer mehr, dass da noch irgendetwas in ihr brodelt, sie weiß, dass sie sich an Dinge erinnern müsste, doch sie kommt einfach nicht heran.

Sie macht Jagd auf die Nox, die die Menschen bedrohen, doch irgendwie üben diese auch eine Fazination auf sie aus. Einer der oberen Chefs ihres Arbeitgebers wird wie zur Bestätigung auf sie aufmerksam und verdächtigt sie, mehr mit den vergangenen Ereignissen zu tun zu haben, als sie selbst zugibt. 

Gleichzeitig häufen sich die Vorkomnisse in Edinburgh und somit die Bedrohung der Menschen, und Kit muss nicht nur mit ihrer Vergangenheit kämpfen, sondern auch versuchen, den Tod vieler unschuldiger Menschen zu verhindern.