Sonntag, 21. Januar 2018

Rezension: "Am Ende die Zeit" von Daniela Tetzlaff

Titel: Am Ende die Zeit 
Autor: Daniela Tetzlaff 
Verlag und Info: Lysandra Books Verlag 
TB, 540 Seiten
Preis: 15,90 €
Genre: Fantasy
Reihe: Nein

 Am Ende die Zeit - Daniela Tetzlaff 


Inhalt 

Luma lebt zusammen mit Ihrer Mutter Stella ein zurückgezogenes Leben, da sie, obwohl sie selbst nicht weiß warum, immer eine Außenseiterin war und ist.

Was sie nicht weiß: Ihre Mutter ist ein Mensch gewordener Stern. Und zudem läuft die Zeit der Erde aus. Denn ein uralter Handel besagt, dass immer nach einer bestimmten Zeit ein Stern sein Leben opfern muss, um der Erde neue Zeit zu beschaffen.

Lumas Mutter opfert sich - doch etwas geht schief
, und ihr Mörder kann die Zeit nicht auf die Erde bringen. Und so wird auf einmal Luma zur Verfolgten - die von ihrem Schicksal keine Ahnung hat. 

Sie schwört sich, den Mörder ihrer Mutter zu finden und Rache zu nehmen - doch sie ist auch gleichzeitig Gejagte, denn sie ist der letzte Stern, der der Erde neue Zeit erkaufen kann. 


Beurteilung 

Am Ende die Zeit ist ein Titel, der mich gleich angesprochen hat. Der Schreibstil von Daniela Tetzlaff ist toll, man kann sich direkt in das Buch hinein denken und braucht sehr wenig "Einlesezeit". Der Handlung kann man sehr gut folgen und sie hat genau das richtige Tempo, um den Leser weder zu überfordern noch langatmig zu werden.

Zu Beginn habe ich ein wenig befürchtet, dass der Roman ein Abklatsch einiger anderer Geschichten wird, denn die Idee, das Sterne als Menschen unter uns leben, ist nicht neu und wurde schon mehrfach in Büchern und Filmen verarbeitet. 

Doch diesen Hintergedanken vergisst man bei "Am Ende die Zeit" sehr schnell, da es außer dieser grundlegenden Idee keine mir auffälligen Parallelen zu den "alten" Geschichten gibt. 

Luma ist ein besonderer Charakter - und sie tat mir richtig leid, dass sie als eigentlich sehr hübsches Mädchen einfach nicht weiß, warum die Menschen sie nicht mögen, und es dauert ziemlich lange, bis sie es herausfindet.  Ihr krasser Gegensatz ist Rufius, der Mörder ihrer Mutter und Sprössling der Katzenmenschen, die seit jeher die Aufgabe haben, die Zeit für die Menschen auf die Erde zu holen.

Vor allem auch die Idee vom Jenseits hat mich fasziniert. Daniela Tetzlaff hat mit ihrem Buch einige wirklich schöne und spannende Bilder für mein Kopfkino gesponnen, so dass es mir durchweg Spaß gemacht hat, das Buch zu lesen und die Geschichte von Luma und Rufus zu verfolgen.

Ein toller Nebencharakter ist die miesepetrige Tante Tabathea - die Idee mit den Teetassen finde ich einfach megagenial. Da wäre ich nie drauf gekommen, wenn man mich nicht mit der Nase drauf gestoßen hätte, auch wenn es beim Lesen der Erklärung dann auf einmal so klar erscheint. 

Tja, wie kann ich das am besten zusammenfassen - irgendwie will ich die gesamte Geschichte eher als "ruhig dahinfließend" beschreiben, aber mit regelmäßigen Highlights und kleinen Details, die die Story aus der Masse anderer Fantasybücher hervorheben und zu etwas Besonderem machen.

"Am Ende die Zeit" empfehle ich daher gerne mit 5 von 5 Rezisternen weiter.

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