Sonntag, 21. Januar 2018

Rezension: "Ödland - der Keller" von Christoph Zachariae

Titel: Ödland - der Keller
Autor: Christoph Zachariae
Verlag und Info: Lucid Dreams
TB, 240 Seiten
Preis: 9,99 €
Genre: Dystopie
Reihe: Ja, Band 1 

Ödland - der Keller  -  Christoph Zachariae


Inhalt 

Die Erde ist trostlos, leblos. Alles ist verbrannt, es gibt keine Lebensmittel mehr, keine Zivilisation, keine Regierung wie wir sie kennen. 

Die wenigen Überlebenden sind fast chancenlos. Alleine kann man nicht überleben, in kleinen marodierenden Gruppen ziehen sie übers Land und überleben nach dem Gesetz des Stärkeren.

In dieser Welt lebt das Mädchen Mega. Sie hat das Glück, von einer kleinen Enklave guter Menschen aufgenommen zu werden - zu dem Preis, dass sie ihre Kinder- und Jugendjahre in einem Keller verbringt
, zusammen mit ein paar anderen Kindern und Jugendlichen und ehemaligen Lehrern.

Als sie älter wird, findet sie heraus, dass die Wissenschaftler in der Gruppe versuchen, durch Außengänge die Umgebung zu sondieren, da ihnen langsam die Mittel zum Überleben ausgehen.

Doch Mega hatten sie nichts davon erzählt, da sie ihr nicht restlos vertrauen - keiner weiß, wo sie herkommt und ob sie nicht gegen die Gruppe arbeitet.


Beurteilung 

Dieses Buch hatte mich definitiv von der ersten Seite an im Griff. Ich wurde beim Lesen sofort in die trostlose und doch spannungsgeladene Atmosphäre eingesogen, und konnte es nicht mehr weglegen.

Wir landen in einer Welt viele Dutzend Jahre nach einer anscheinend erdweiten Katastrophe, die nicht im Detail beschrieben wird, aber den größten Teil der Menschheit ausradiert und das Überleben an der Oberfläche nahezu unmöglich gemacht hat. 

Im ersten Teil wird uns vor allem das Mädchen Mega und ihr Schicksal vorgestellt, aber auch Hagen, der mit seiner Gruppe vor nichts zurückschreckt, um zu überleben. Mega ist eine sehr fesselnde junge Protagonistin, der ich gerne gefolgt bin.Mit Hagen konnte ich noch nicht so viel anfangen, aber auch er ist eine sehr interessante und mysteriöse Figur.

Wie man in der Leserperspektive schnell feststellt, scheint Hagen und Mega etwas zu verbinden, doch was, das bleibt leider vorerst im verborgenen. Auch über zwei Zeitebenen erstreckt sich die Handlung, die noch nicht komplett miteinander verbunden werden.

Ich finde es in Dystopien immer wieder besonders faszinierend, wie sich die Autoren die Ursache und Wirkung einer umfassenden Katastrophe vorstellen - es gibt ja viele mögliche und davon leider auch einige nicht so unwahrscheinliche Szenarien, die auf uns zukommen könnten. Auch sehr spannend ist immer wieder, was die Überlebenden aus dem, was ihnen bleibt, machen, und wie sie sich in ihrer neuen Welt zurechtfinden.

Ödland ist ein Mehrteiler - mindestens 4 Bände umfasst die Reihe bereits, und ich kann jetzt schon sagen, dass man nach Band 1 unbedingt weiterlesen will. 

Wirklich sehr packend geschrieben, die Atmosphäre greift sofort auf den Leser über und auch wenn es eine ziemlich deprimierende Welt ist, wird das doch durch die tollen Protagonisten wieder ausgeglichen. Ich kann somit zusammenfassend Ödland nur absolut empfehlen und gebe diesem ersten Band 5 von 5 Rezisternchen.

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