Sonntag, 25. Februar 2018

Rezension: "Asche, Schnee und Blut" (Die Grimm Chroniken 2) - Maya Shepherd

Titel - Die Grimm Chroniken 2 - Asche, Schnee und Blut 
Autorin: Maya Shepherd 
Verlag und Info: Sternensand Verlag
TB, 160 Seiten
Preis: 8,95 €
Genre: Märchenadaption
Reihe: Ja, Band 2 der Serie

Asche, Schnee und Blut (Die Grimm-Chroniken 2) - Maya Shepherd


Inhalt

Maggy, Will und Joe sind in Königswinter im Lebkuchenhaus gestrandet und überlegen verzweifelt, wie sie wieder nach Hause kommen. 
Doch Rumpelstein teilt ihnen mit, dass sie ihre Aufgabe in Königswinter erledigen müssen, da sie sonst kein Weg mehr in Ihre Heimat Berlin führt. Und so beschließen die Drei, weiter nach dem geheimnisvollen Schneewittchen zu suchen.

Sie schaffen es, sich Zutritt zur Burg auf dem Drachenfels zu verschaffen, die verlassen scheint - doch nur auf den ersten Blick. Die drei Freunde erleben dort etwas, was sie an Ihrer Vernunft zweifeln lässt - und vor allem Will
erlebt eine seltsame Verwandlung in der unheimlichen Umgebung von Königswinter.

Was verbindet, Will, Joe und Maggy nur mit Schneewittchens Welt? Wer ist wirklich gut und wer böse? Mit jeder Stunde wird die Wahrheit verworrener statt deutlicher.

Beurteilung 

Nachdem ich mich ja zu Band 1 (Die Apfelprinzessin) schon in Lobeshymnen ergangen habe, kann ich nur eins sagen: Asche, Schnee und Blut ist BESSER! 

Sehr gut finde ich, dass am Anfang nochmal eine kurze Zusammenfassung der Geschehnisse aus der Apfelprinzessin steht - so kommt man auch nach ein paar Wochen Lesepause wieder in die Geschichte, die nahtlos dort weitergeht, wo Band 1 endete.

Es ist wirklich Wahnsinn, wie viel auf 160 Seiten geschehen kann - Maya Shepherd versteht es, die Handlung sehr schnell voranzutreiben, ohne dabei oberflächlich zu werden. Eins kann ich verraten, im zweiten Band feiert ihr außer der schon bekannten Adaption von Schneewittchen und Rumpelstilzchen noch ein Wiedersehen mit einer weiteren unsterblichen Legende - mehr verrate ich nicht! 

Mit hat auch gefallen, das Jacob Grimm als Erzähler der Geschichten hier von den "Märchenfiguren" wie ein Bekannter eingeflochten wird, der nicht wirklich viel Ahnung von den wahren Begebenheiten hat. Die Erzählung wechselt ja immer zwischen der Geschichte der drei jungen Menschen, die im Jahr 2012 durch einen geheimnisvollen Brief in das unheimliche verlassene Königswinter gelockt werden, und der Erzählung der tatsächlichen Gegebenheiten aus dem 16. Jahrhundert, die wohl nach und nach aufeinander zuführen werden, aber noch ist keine direkte Verbindung da.

Und wie sollte es bei einer Serie auch anders sein, werden wir hier auch mit mehr Fragen als Antworten und einer noch größeren Gier auf die Fortsetzung sitzen gelassen, die frühestens auf der Leipziger Buchmesse in knapp 3 Wochen zu haben sein wird - wie gemein! 

Also auch das war wieder ein atemloses Leseerlebnis, das meine Leidenschaft für düstere Märchen einmal mehr gesteigert hat und von mir natürlich wieder 5 Rezisternchen bekommt.

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