Donnerstag, 26. April 2018

Rezension: "Spark - light my sky" von Vivien Summer

Titel: Spark - light my sky
Autor: Vivien Summer
Verlag und Info: Carlsen Verlag
TB, 378 Seiten
Preis: 7,99 €
Genre: Urban Fantasy 
Reihe: Ja, Band 1

Spark - light my sky  -  Vivien Summer


Inhalt

Im Jahr 2636 wird jeder Mensch ab seiner Geburt einer Gentherapie unterzogen. Wenn sie im jungen Erwachsenenalter anschlägt, wird man Mitglied der Elite - mit allen Annehmlichkeiten, die die Regierung zu bieten hat. Allerdings wird man dadurch auch zum Soldaten und ist gezwungen, zum Schutz der Menschen auszurücken, auch im Krieg. 

Denn die Elitesoldaten beherrschen je nach Veranlagung eines der Elemente: Wasser, Feuer, Erde oder Wind. 

Malia wünscht sich alles außer zur Elite zu gehören - doch
es kommt anders. Als sie gezwungen wird mit der Ausbildung zu beginnen, wird ausgerechnet Chris ihr Ausbilder - ein arroganter Typ, der scheinbar jeden Tag eine andere flachlegt, aber auch verdammt gut aussieht.

Doch Ihre Hassliebe wird bald zum kleineren Problem, denn immer wieder werden sie und die anderen Schüler von Unbekannten angegriffen, und Malia vermutet, dass es eine Art Widerstand gegen das System gibt. Wie weit dieser zu gehen bereit ist, malt sie sich allerdings in ihren schlimmsten Träumen nicht aus.


Beurteilung 

Sparks ist ein absolutes Lesehighlight dieses Jahr bis jetzt. Ich habe es an weniger als einem Tag verschlungen. 

Wer weiß schon, was in Zukunft möglich sein wird? Als erstes gefällt mir der Ansatz, "übernatürliche" Kräfte durch genetische Veränderungen hervorzurufen, sehr gut. Ich persönlich glaube fest daran, dass der Mensch grundsätzlich zu erstaunlichen Dingen fähig ist, die einfach aufgrund unserer Entwicklung aktuell noch nicht oder nicht mehr ausgebildet sind. Es gibt ja die erstaunlichsten Geschichten.

Die Handlung ist weit genug in die Zukunft gelegt, dass eine solche Gentherapie als Normalzustand irgendwie denkbar erscheint. Was die Menschen aus dieser Möglichkeit machen, ist mal wieder typisch und macht mich irgendwie traurig - daran zu denken, dass wir in 500 Jahren immer noch so verblendet sind und eine solch wundervolle Gabe dazu benutzen, um zu kämpfen und unsere Machtposition zu stärken.

Malia ist ein liebes, ganz normales Mädchen, dass sich nicht von der schönen Fassade blenden lässt und die eine gesunde Angst vor diesen Zuständen hat - dafür liebe ich sie. 
Allerdings verstehe ich nicht, warum Sie diesem Chris so lange hinterherschwärmt, obwohl er sich wirklich wie der letzte Neandertaler benimmt - an ihrer Stelle würde ich ihn wahrscheinlich schon lange mit dem Popo nicht mehr angucken. Aber gut, sie ist ja noch jung! 

Ansonsten kann ich die Geschichte nur in den höchsten Tönen loben. Ein Ereignis jagt das nächste, die Handlung überschlägt sich fast schon, jedoch ohne den Leser zu überfordern, man kommt wirklich sehr gut mit und fiebert mit Malia mit in der Hoffnung, dass sie mit der Entwicklung ihrer genetischen Gabe endlich weiterkommt und es allen zeigt.

Der erste Band endet sehr offen und ich habe das Gefühl, ich weiß eigentlich nicht viel mehr als vorher, trotzdem giere ich jetzt bereits nach der Fortsetzung, die zum Glück bald erscheint. 

Ich glaube, dass wir von dieser Reihe noch viel erwarten können - lesen lässt es sich auf jeden Fall wundervoll und ich kann es kaum abwarten den zweiten Band in die Finger zu bekommen! 

5 von 5 Rezisternchen.

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