Freitag, 16. April 2021

Rezension: "Lost Dreams" von Alexander Koslowski



Titel: Lost Dreams
Autor: Alexander Koslowski
Verlag und Info: Piper Verlag
Bewertung:  2/5 Sterne
HC, 128 Seiten
Preis: 20,00 €
Reihe: nein
VÖ: 2020
Genre: Fantasy
© Piper Verlag

Werbung - Dieses Buch wurde mir vom Verlag als kostenfreies Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. 

Lost Dreams - Alexander Koslowski

Inhalt

Jack ist in einer seltsamen Traumwelt unterwegs. Jedesmal, wenn er einschläft, wacht er an einem anderen Ort auf, den er nicht beeinflussen kann.

Getrieben wird er nur von einem Ziel - Prinzessin Koma finden und retten, die ihn durch seine menschenleeren Traumlandschaften zu verfolgen scheint.

Doch er hat absolut keine Ahnung, wie er sie finden kann, denn er ist ganz allein bis auf den seltsamen Hype, der ihm ab und zu begegnet und genauso schnell wieder verschwindet.

Beurteilung

Okay, das war dann wohl zu literarisch für mich. Zum Glück waren es nur 140 Seiten, hat sich aber doppelt so viel angefühlt, weil ich nie mehr als 20 Seiten am Stück lesen konnte. 

Die Sprache ist eigentlich leicht verständlich, und die Handlung, wenn man das so nennen kann, geht auch sehr flott voran, aber mir passiert da einfach zu wenig.

Die Geschichte ist mir insgesamt zu philosophisch gehalten, so dass für es für mich einfach keine Unterhaltung mehr war.

Ich bin keine Gelehrte, und ich hatte beim Lesen einfach ständig das Gefühl, das jeder Satz gespickt ist mit Metaphern, Anspielungen, versteckten Aussagen und insgesamt etwas, was vermutlich jeder Deutschlehrer mit Begeisterung stundenlang von einer Klasse auseinandernehmen und interpretieren lässt, also etwas, was sich niemand wirklich freiwillig antut.

Es ist nicht alles schlecht - der „Plot“ gefällt mir in seinen Grundzügen, eigentlich ist er auch wie gesagt recht schlicht, nur die viele Denkerei und die verschwurbelten, zum Teil sehr abstrakten Szenarien gingen mir zunehmend auf den Nerv (oder waren zu hoch für mich, das kann natürlich auch sein).

Es gibt sehr wenig Dialoge, da der Protagonist die meiste Zeit allein in seiner Traumwelt unterwegs ist und sich mit Fragen des Seins oder Nicht-Seins beschäftigt.

Da sich die Schauplätze ständig ändern, an diesen aber meistens gar nicht so viel passiert, nervte auch die Beschreibungen, weil sie nichts zum Handlungsverlauf beitragen. Und die Prinzessin ist richtig doof!

Das Ende ist plötzlich und richtig, richtig krass, da war ich ziemlich erschüttert, da bleibt einem erst mal der Mund offen stehen.

Und es ist definitiv eine Geschichte, die man nicht schnell vergisst - mir geistert die Story auch nach zwei Wochen noch im Kopf rum, aber ich glaube hauptsächlich wegen dem Ende und nicht dem Weg dorthin.

Tja, die Bewertung fällt mir schwer - es hat was, aber ich würde es definitiv nicht nochmal in die Hand nehmen wollen. Daher bin ich ehrlich und gehe einfach nach meinem Bauch, und im Kontext zu meinen sonstigen Bewertungen kann ich nur 2/5 Sternen verteilen. 

Klappentext

„Wir können uns die Welt, in die wir geboren werden, nicht aussuchen, und so erscheint uns jede von ihnen wie das Spielfeld eines Spiels, dessen Regeln uns niemand verraten hat.“

Jack findet sich in einer seltsamen, menschenleeren Welt wieder. Jedes Mal, wenn er einschläft, wacht er an einem anderen Ort wieder auf. Er hat keine Erinnerungen an die Zeit davor, sein einziges Ziel ist es, Prinzessin Koma zu finden. Wird er sie retten können? Und wer ist der Mann mit dem Helm? Doch je länger Jacks Suche dauert, desto düsterer und bedrohlicher werden die Welten um ihn herum, und das Ziel seiner Reise rückt in unerreichbare Ferne ...

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