Samstag, 11. Mai 2019

Rezension: "Destiny's Hunter" von Annie J. Dean

Titel: Destiny's Hunter
Autorin: Annie J. Dean
Verlag und Info: Carlsen Verlag
TB, 262 Seiten
Preis: 12,99 €
VÖ: 2019
Genre: Urban Fantasy
Reihe: nein

Werbung - Dieses Buch wurde mir vom Verlag als kostenfreies Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. 

Destiny's Hunter  -  Annie J. Dean


Inhalt 

Seit Jahrhunderten warten die Scouts darauf, dass das Schicksal als Mensch geboren wird. Denn nur im Laufe des menschlichen Daseins kann das Schicksal getötet werden.

Nur weiß das Schicksal namens Destiny gar nichts davon, wer oder was sie ist. Hunter ist dazu auserkoren, Destiny zu verfolgen und sie dazu zu bringen, sich in ihn zu verlieben - denn nur dann hat er die Möglichkeit, das Schicksal zu vernichten und so dafür zu sorgen, dass das Schicksal der Menschen nicht mehr von vorneherein festgelegt ist. 

Als Hunter Destiny trifft, muss er seine Voruteile aber sehr schnell fallen lassen. Irgendetwas scheint sie über ihre Jobs hinaus miteinander zu verbinden. Außerdem scheint Destiny die einzige weibliche Person zu sein, die seinem unfehlbaren Charme nicht so ohne Weiteres erliegt.

Hunter und auch Destiny müssen Entscheidungen treffen, die nicht nur ihre eigenen Leben komplett verändern, sondern vielleicht auch das aller Menschen.



Beurteilung

Wo fange ich an. Der Klappentext hat mich total angesprochen und ich war sehr neugierig auf die Geschichte. 

Angefangen hat das Buch dann auch sehr vielversprechend. Destiny ist ein junges Mädchen, dass sehr abgeschirmt aufgewachsen ist, und deren Eltern ihre eine völlig falsche Geschichte aufgetischt haben, wieso das so ist. 
Deswegen ist Destiny anderen gegenüber auch übervorsichtig und hat nicht mal mehr Freunde an der Schule, geschweige denn einen Freund. 

Als sie Hunter kennenlernt, ist sie somit ziemlich ungeübt im Small Talk und überhaupt im Knüpfen sozialer Kontakte. Soweit war das alles noch ok und nachvollziehbar.

Aber dann geht es los. *Achtung, es können Spoiler folgen, aber ich gebe mir Mühe!*

Destiny weiß zu Anfang nicht, was sie ist, sie hält sich für ein ganz normales Mädchen und Hunter für einen Studenten. Und sie wundert sich kein Stück darüber, dass Hunter nach den Ereignissen in ihrem Elternhaus Dinge sagt und tut, die ein ahnungsloser Mitstudent definitiv nicht tun oder können würde.
So naiv kann doch eine 21jährige nicht sein, ob abgeschottet aufgewachsen oder nicht. Da hätten doch bei ihr alle Alarmglocken klingeln müssen.

Auch die Entwicklungen zwischen Hunter und Destiny fand ich stellenweise ziemlich wenig authentisch. Ich habe kein Problem mit Romantasy, aber es muss schon irgendwo glaubwürdig sein. Mich hat das leider nur sehr wenig berührt. 

Und insgesamt war mir da einfach ein bisschen zu viel Klischee drin. Hunter, der verruchte Frauenschwarm, dem jede zu Füßen fällt, nur natürlich die übernatürlich schöne Protagonistin nicht, die ihn wiederum total kirre werden lässt und so tut als würde er überhaupt keine Anziehung auf sie ausüben.

Dann sind da die Gruppen der Hüter und die der Jäger, auch diese ganze Konstellation ist irgendwie schon so oft breitgetreten worden, das ich stellenweise einfach nur noch mit den Augen gerollt habe.

Das klingt jetzt alles ziemlich negativ, eigentlich fand ich den Plot und die Grundidee jedoch sogar richtig gut, und auch der Schreibstil von Annie J. Dean macht es einfach, der Handlung zu folgen und das Buch schnell zu verschlingen.

Es gibt bestimmt Leser, denen das Buch sehr gut gefällt, und vielleicht würde es bei mir auch noch etwas besser wegkommen, wenn ich nicht schon so viele vom Aufbau her ähnliche Stories gelesen hätte. 

Mich hat es jetzt nicht ganz so überzeugt, daher kann ich nur eigenschränkt weiterempfehlen, von mir bekommt Destiny's Hunter 3/5 Sternen.



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